Stripe Invoicing in Deutschland: Rechnung erstellen, Kosten und E-Rechnung
Stripe Invoicing ist das Rechnungsmodul von Stripe: Du legst im Dashboard oder per API eine Rechnung an, Stripe verschickt sie als PDF mit Bezahlseite und zieht das Geld ein. Es kostet 0,4 % je bezahlter Rechnung (Starter) oder 0,5 % (Plus), dazu die Gebühr der Zahlart. Eine E-Rechnung nach EN 16931 erzeugt Stripe Invoicing laut eigener Dokumentation nicht. Für B2B-Rechnungen wird sie ab 2027 schrittweise Pflicht.
Was Stripe Invoicing ist
Stripe Invoicing ist das Rechnungsmodul im Stripe-Konto. Du legst eine Rechnung im Dashboard oder über die API an, Stripe nummeriert sie, erstellt ein PDF und eine Bezahlseite und zieht das Geld ein, per Karte, Lastschrift oder Überweisung. Zahlungserinnerungen, automatische Abgleiche und ein Kundenportal gehören dazu.
Gemeint sind damit einmalige Rechnungen: Beratung, Projekt, Jahreslizenz, Großkundenauftrag. Für wiederkehrende Abrechnungen nutzt Stripe dieselbe Rechnungslogik unter dem Namen Stripe Billing. Wie du Abos sauber in deutsche Rechnungen überführst, steht unter Stripe Billing. Diese Anleitung bleibt bei der einzelnen Rechnung, die du selbst anstößt.
Grundsätzlich stellt Stripe eines klar: Du kennst deine Kunden und dein Geschäft besser als Stripe, also musst du selbst dafür sorgen, dass die Rechnung alle nötigen Angaben enthält und den Gesetzen deines Landes entspricht. So steht es in Stripes Anleitung zum Anpassen von Rechnungen. Was das für Deutschland heißt, klären die Abschnitte unten.
Was Stripe Invoicing kostet
Stripe berechnet Invoicing als Prozentsatz auf jede bezahlte Rechnung. Grundgebühren oder Einrichtungskosten fallen laut Preisseite nicht an (Stand 1. Oktober 2026):
| Tarif | Gebühr je bezahlter Rechnung | Enthalten |
|---|---|---|
| Starter | 0,4 % | Rechnungen per Dashboard und API, Bezahlseite, Kundenportal, automatischer Einzug und Abgleich |
| Plus | 0,5 % | wie Starter, dazu Angebote |
| Individuell | auf Anfrage | für hohe Volumen |
Die Invoicing-Gebühr kommt zur Gebühr der Zahlart hinzu. Zahlt dein Kunde mit einer Standardkarte aus dem EWR, sind das nach Stripes Preisliste 1,5 % plus 0,25 Euro, bei einer SEPA-Lastschrift 0,35 Euro. Für eine SEPA-Überweisung nennt Stripe 0,5 % je Zahlung, höchstens 5 Euro (lokale Zahlungsmethoden).
Ein Rechenbeispiel: Eine Rechnung über 2.000 Euro, per Überweisung bezahlt, kostet im Starter-Tarif 8 Euro Invoicing-Gebühr und 5 Euro für die Überweisung. Individuelle Konditionen mit Stripe gehen vor.
Rechnung in Stripe erstellen und senden
Im Dashboard läuft das so, wie es Stripe in der Dashboard-Anleitung beschreibt:
- Unter Rechnungen auf „Rechnung erstellen“ klicken. Stripe speichert jeden Stand als Entwurf.
- Kunden auswählen oder neu anlegen. Stripe verlangt nur einen Namen. Für eine deutsche Rechnung trägst du die vollständige Anschrift ein, bei Geschäftskunden auch die USt-IdNr.
- Positionen hinzufügen: einmaliger Artikel oder gespeichertes Produkt, jeweils mit Menge und Preis.
- In den „Artikeloptionen“ je Position den Steuersatz und das „Lieferdatum“ setzen. Das Lieferdatum ist dein Leistungsdatum.
- Unter den Optionen für Posten Währung und Steuerdarstellung wählen, also ob die Preise Steuern enthalten oder nicht.
- Die Art des Versands wählen (siehe Tabelle unten) und bei Bedarf ein Versanddatum planen.
- „Rechnung prüfen“ und senden. Damit finalisiert Stripe die Rechnung, die Nummer steht fest und der Inhalt lässt sich nicht mehr ändern.
Stripe bietet vier Wege, wie die Rechnung zum Kunden kommt:
| Option in Stripe | Was passiert |
|---|---|
| Automatisch eine hinterlegte Zahlungsmethode belasten | Stripe zieht den Betrag sofort von der gespeicherten Karte oder dem Lastschriftmandat ein |
| Rechnung oder Link zur Zahlungsseite manuell senden | Du bekommst einen Link und schickst ihn selbst |
| Rechnung mit Link senden | Stripe mailt PDF und Bezahlseite an deinen Kunden |
| Rechnung ohne Link senden | Stripe mailt nur das PDF |
Für Fehler bei bereits verschickten Rechnungen sieht Stripe vor, die Rechnung zu duplizieren, zu korrigieren und neu zu senden und die fehlerhafte zu stornieren. Für deine Buchhaltung brauchst du dazu eine saubere Rechnungskorrektur mit Bezug auf die ursprüngliche Rechnung.
Einstellungen für deutsche Rechnungen
Einiges stellst du in Stripe einmal ein, statt es bei jeder Rechnung zu wiederholen. Die meisten Punkte findest du unter Einstellungen, Billing, Rechnungen:
- Nummerierung auf Kontoebene. Stripe kennt zwei Schemata: fortlaufend je Kunde oder fortlaufend für das ganze Konto. Für Konten in der EU ist laut Stripe die Kontoebene voreingestellt. Lass sie so und vergib ein eigenes Präfix aus bis zu 12 Großbuchstaben oder Ziffern.
- Steuer-IDs. Unter „Steuerinformationen für Rechnungen“ hinterlegst du deine USt-IdNr. oder Steuernummer, damit sie auf jedem PDF steht. Einmal gespeichert lässt sich eine Steuer-ID nicht mehr ändern, nur löschen und neu anlegen.
- Fußzeile. Platz für Angaben wie Handelsregister, Geschäftsführung oder den Hinweis zur Kleinunternehmerregelung. Nach der Finalisierung ist die Fußzeile fest.
- Seitenformat und Sprache. Stripe druckt außerhalb Japans standardmäßig im Letter-Format. In den erweiterten Optionen stellst du A4 ein. Die Sprache folgt der bevorzugten Sprache, die du beim Kunden hinterlegst.
- Zahlungsbedingungen. Standardfrist und erlaubte Zahlarten legst du unter den Standard-Zahlungsbedingungen fest.
Bis zu vier eigene Felder im Rechnungskopf nimmst du für Bestellnummer, Projektnummer oder Leitweg-ID. Das ist hilfreich, ersetzt aber nicht das strukturierte Feld, das eine XRechnung für die Leitweg-ID braucht.
Pflichtangaben nach § 14 UStG im Check
§ 14 Abs. 4 UStG zählt die Angaben auf, ohne die eine Rechnung in Deutschland nicht vollständig ist. Mit Stripe Invoicing lassen sich die meisten abbilden, aber nur, wenn du sie pflegst:
Die Lücke, die im Alltag am häufigsten auffällt, ist das Leistungsdatum. Ohne Lieferdatum in den Artikeloptionen steht nur das Ausstellungsdatum auf dem PDF. Nach § 31 Abs. 4 UStDV genügt der Kalendermonat der Leistung. Auf der Rechnung stehen muss aber auch er.
Bei Rechnungen bis 250 Euro brutto gelten die vereinfachten Regeln der Kleinbetragsrechnung. Für Lieferungen ins EU-Ausland kommen Reverse Charge und das OSS-Verfahren hinzu. Diese Entscheidungen trifft Stripe nicht für dich, sie hängen an den Steuersätzen, die du hinterlegst.
Was Stripe Invoicing nicht oder nur teilweise abdeckt
Neben den Pflichtangaben auf der Rechnung selbst hängen an jeder Ausgangsrechnung weitere Pflichten: Aufbewahrung nach den GoBD, der Nachweis für steuerfreie EU-Umsätze, die Buchhaltung und bei Bilanzierung die Abgrenzung. Was Stripe davon mitbringt, zeigt die zweite Kurzprüfung. Grundlage ist, was Stripe selbst dokumentiert.
Keine E-Rechnung
Stripe sagt es in seiner Dokumentation zu E-Rechnungen deutlich: Stripe Invoicing erstellt Rechnungsdatensätze und stellt die Daten über API und Webhooks bereit, erzeugt oder übermittelt aber keine rechtskonformen E-Rechnungsdateien. Für diesen Teil verweist Stripe auf Apps aus dem Stripe App Marketplace, mit Billit als bevorzugtem Partner, oder auf eine eigene Anbindung über Webhooks.
Das wird für B2B-Rechnungen bald entscheidend. Nach § 27 Abs. 38 UStG dürfen Unternehmen Rechnungen an andere Unternehmen noch bis Ende 2026 als PDF verschicken. Ab dem 1. Januar 2027 gilt das nur noch, wenn der Vorjahresumsatz höchstens 800.000 Euro betrug, ab 2028 für niemanden mehr. Ein PDF aus Stripe ist dann keine gültige Rechnung mehr gegenüber Geschäftskunden. Was genau als E-Rechnung zählt, erklären ZUGFeRD und XRechnung. An Privatkunden darfst du weiter PDFs schicken.
Was Stripe nach den GoBD festschreibt und was nicht
Die GoBD verlangen, dass Rechnungen unveränderbar, vollständig und jederzeit lesbar aufbewahrt werden und sich maschinell auswerten lassen. So steht es im BMF-Schreiben vom 28. November 2019 und in § 147 Abs. 2 AO. Rechnungen und andere Buchungsbelege bewahrst du nach § 147 Abs. 3 AO acht Jahre auf. Bei einer E-Rechnung zählt der strukturierte XML-Teil als Original. Das stellt die Änderung der GoBD vom 14. Juli 2025 in Rz. 131 klar. Dazu kommt eine Verfahrensdokumentation, die beschreibt, wie deine Belege entstehen und abgelegt werden.
Einen Teil davon erfüllt Stripe. Nach der Finalisierung lassen sich laut Stripe die meisten Angaben einer Rechnung nicht mehr ändern. Löschen geht nicht, nur Stornieren, und auch eine stornierte Rechnung bleibt unter ihrer Nummer auffindbar. Memo und Metadaten bleiben änderbar. Die Rechnungsliste exportierst du als CSV, jede Rechnung lädst du als PDF herunter (Stripe: Rechnungen verwalten).
Eine Zusage, wie lange Stripe Rechnungen aufbewahrt, haben wir in Stripes Dokumentation nicht gefunden (Stand 1. Oktober 2026). Ein XML-Original gibt es nicht, weil Stripe keine E-Rechnung erzeugt. Und die Bezahlseite einer Stripe-Rechnung läuft laut Stripe 30 Tage nach dem Fälligkeitsdatum ab, spätestens nach 120 Tagen. Stripes eigener Ratgeber zu den GoBD empfiehlt für die Archivierung spezielle Software. Von Stripe Invoicing behauptet er nicht, dass es die GoBD erfüllt. Für deine Verfahrensdokumentation liefert Stripe keine Beschreibung seiner Abläufe.
USt-IdNr. nur per VIES geprüft
Hinterlegst du bei einem Kunden eine EU-USt-IdNr., prüft Stripe sie laut Dokumentation zu Steuer-IDs automatisch im EU-System VIES. Das Ergebnis siehst du im Dashboard, samt dem dort registrierten Namen und der Anschrift. Stripe schreibt dazu selbst, dass VIES nur die Gültigkeit der Nummer prüft. Ob Name und Anschrift passen, musst du selbst abgleichen. Geprüft wird beim Anlegen, später nicht erneut. Und wer Stripe Tax nutzt: Reverse Charge setzt Stripe Tax bereits bei korrektem Nummernformat an, unabhängig vom Prüfergebnis.
In Deutschland bietet das Bundeszentralamt für Steuern nach § 18e UStG die qualifizierte Bestätigungsabfrage an. Sie prüft neben der Nummer, ob Firmenname mit Rechtsform, Ort, Postleitzahl und Straße zu den registrierten Daten passen (BZSt-FAQ). Wer über die Schnittstelle abfragt, führt den Nachweis laut BZSt über den empfangenen Datensatz. Gerade bei steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen und bei Reverse Charge an EU-Firmenkunden gehört dieser Datensatz in deine Unterlagen. Eine solche Abfrage bietet Stripe nicht an.
Für DATEV nur Zahlungsdaten, keine Belege
Einen Export im DATEV-Format bietet Stripe nicht an. Stripe zahlt in Sammelbeträgen abzüglich Gebühren aus, und die müssen über ein Geldtransitkonto gebucht werden. DATEV bietet dafür den Datenservice Zahlungsdienstleister für Stripe an, laut DATEV ab 10 Euro im Monat. Er übernimmt Stripes Zahlungsdaten und macht daraus Buchungsvorschläge. Die Rechnung zu jeder Zahlung muss weiter woanders entstehen. Den ganzen Weg zum Buchungsstapel beschreibt die Anleitung Stripe zu DATEV exportieren.
Rechnungsabgrenzung nur über Revenue Recognition
Kassierst du für ein Jahr im Voraus, gehört bei Bilanzierung der noch nicht erbrachte Teil auf einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 2 HGB. Stripe hat dafür ein eigenes Produkt: Stripe Revenue Recognition verteilt Umsätze über den Leistungszeitraum und führt abgegrenzte Umsätze als „Deferred revenue“, nach IFRS 15 und ASC 606. Es kostet laut Preisseite ab 20 Euro im Monat zusätzlich. Die Berichte lädst du als CSV herunter, auf Wunsch mit den Kontonummern deines Kontenrahmens (Stripe: Kontenrahmen zuordnen). Einen DATEV-Buchungsstapel oder eine Abgrenzung nach HGB nennt Stripe dort nicht. Wann ein pRAP überhaupt nötig ist, erklären Rechnungsabgrenzung und pRAP bei SaaS und Online-Kursen.
Zahlungsziel und Überweisung
Viele B2B-Rechnungen aus Stripe werden nicht per Karte bezahlt, sondern überwiesen. Stripe gibt dafür jedem Kunden eine eigene virtuelle IBAN und ordnet eingehende Überweisungen der offenen Rechnung zu. Das klappt verlässlich, wenn im Verwendungszweck genau die Stripe-Rechnungsnummer steht, ohne Zusatz.
Damit die E-Rechnung beim Kunden ist, bevor er überweist, erstellt Rechnungskit sie in diesem Fall schon bei der Finalisierung in Stripe, mit der virtuellen IBAN und der Stripe-Nummer als Verwendungszweck. Ablauf, Einrichtung und die Ergebnisse unserer Tests im Stripe-Testmodus stehen in der Anleitung Stripe-Rechnung mit Zahlungsziel.
Aus der Stripe-Rechnung wird eine E-Rechnung
Du kannst Stripe Invoicing weiter so nutzen wie bisher. Rechnungskit liest jede Stripe-Rechnung über die Daten ein, nicht über das PDF, und stellt daraus die E-Rechnung mit deinem eigenen Nummernkreis aus:
- In StripeDu erstellst die Rechnung, dein Kunde bezahltBei Zahlungsziel per Überweisung entsteht der Beleg schon bei der Finalisierung
- RechnungskitZUGFeRD-Rechnung mit eigener Nummer, geprüft gegen EN 16931E-Rechnung
- DanachGoBD-Archiv mit SHA-256-Prüfsumme und DATEV-ExportErstattungen und Gutschriften in Stripe werden zur Stornorechnung
So richtest du es ein:
- Stripe mit Rechnungskit verbinden. Für Stripe-Rechnungen braucht der Schlüssel zusätzlich Leserechte für Rechnungen, Kunden und Steuersätze.
- In der Zuordnung der Stripe-Verbindung als Verkaufsgrundlage „Stripe Abos (Billing)“ wählen. Der Name täuscht etwas, es sind alle Stripe-Rechnungen gemeint, auch die einmaligen.
- In Stripe die Rechnungsmails an Kunden abschalten. Sonst bekommt dein Kunde zusätzlich Stripes PDF mit einer anderen Nummer. Wo der Schalter sitzt, zeigt die Seite Stripe Billing mit Screenshot.
- Wer Rechnungen mit Zahlungsziel per Überweisung verschickt, schaltet in den Belegregeln die Karte „Stripe-Rechnungen mit Zahlungsziel“ ein.
Aus jeder Stripe-Rechnung übernimmt Rechnungskit die Positionen, die Steuersätze und, wo vorhanden, den Leistungszeitraum. Die Umsatzsteuer prüft Rechnungskit gegen deine Steuermatrix je Land und Produktkategorie. Rechnungskit versendet die Rechnung in deinem Namen. Hat dein Kunde eine Leitweg-ID, geht automatisch eine XRechnung raus. Fehlt bei Stripe die Anschrift, entsteht bis 250 Euro brutto mit Leistungsort Deutschland eine Kleinbetragsrechnung, sonst forderst du die Anschrift per Link beim Kunden an.
Erstattungen und Gutschriften in Stripe (Credit Notes) werden automatisch zur Stornorechnung, bei Teilbeträgen anteilig. Die ursprüngliche Rechnung bleibt unverändert im Archiv. Für die Steuerkanzlei steht der DATEV-Export mit Erlösen, Stripe-Gebühren und Auszahlungen bereit.
Und die Punkte aus der zweiten Kurzprüfung:
- GoBD-Archiv. Rechnungskit bewahrt den XML-Datensatz jeder Rechnung acht Jahre in unveränderlichem Speicher auf, mit einer SHA-256-Prüfsumme, die bei jedem Abruf geprüft wird. Das PDF entsteht bei Bedarf neu aus dem XML. Wie das abläuft, beschreibt unsere öffentliche Verfahrensdokumentation.
- USt-IdNr.-Prüfung beim BZSt. Rechnungskit liest die USt-IdNr. aus den Steuer-IDs des Stripe-Kunden. Sitzt der Kunde in einem anderen EU-Land, prüft Rechnungskit sie qualifiziert beim BZSt, wofür deine eigene USt-IdNr. hinterlegt sein muss. Steuerfrei wird die Rechnung nur, wenn die Abfrage vollständig bestätigt. Sonst entsteht sie mit Umsatzsteuer, oder du bekommst eine Aufgabe zur Klärung. Jede Antwort des BZSt wird archiviert.
- DATEV. Der Buchungsstapel enthält Erlöse, Stripe-Gebühren und Auszahlungen über das Geldtransitkonto. Jede Erlösbuchung trägt einen Beleglink, die Rechnungen kommen als Belegtransfer-Paket mit. Deine Steuerkanzlei importiert beides als Datei. Die Einstellungen stehen unter DATEV-Export für die Steuerkanzlei.
- pRAP. Bilanzierst du, bucht der DATEV-Export den künftigen Teil des Leistungszeitraums auf das pRAP-Konto (SKR03 0990, SKR04 3900) und löst ihn Monat für Monat auf. Den Zeitraum nimmt Rechnungskit aus der Stripe-Rechnung oder aus dem Abrechnungszeitraum, den du am Produkt hinterlegst.
Einordnung und Vergleich: Was Stripe als Rechnungsweg insgesamt leistet, steht unter Stripe Rechnung. Ob du Stripe mit einer Partner-App oder mit Rechnungskit ergänzt, zeigt der Vergleich Stripe und Rechnungskit. Rechnungskit berechnet keinen Aufschlag auf das Zahlungsvolumen, gezählt werden Belege (siehe Preise).
Häufige Fragen
- [1] Stripe Docs - Rechnungen im Dashboard erstellen
- [2] Stripe Docs - Rechnungen anpassen (Nummerierung, Steuer-IDs, Fußzeile)
- [3] Stripe Docs - Electronic invoicing (e-invoicing)
- [4] Stripe Docs - Hosted invoice page (Ablauf der Rechnungslinks)
- [5] Stripe Invoicing Preise Deutschland
- [6] Stripe Preise für lokale Zahlungsmethoden (SEPA-Überweisung)
- [7] Stripe Guide - Invoicing best practices for Germany
- [8] § 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen
- [9] § 27 Abs. 38 UStG – Übergangsregelung E-Rechnung
- [10] Bundesfinanzministerium - FAQ zur obligatorischen E-Rechnung
- [11] Stripe Docs - How invoicing works (Finalisierung, Stornieren)
- [12] Stripe Docs - Manage invoices (CSV-Export, PDF-Download)
- [13] Stripe Docs - Customer tax IDs (VIES-Prüfung)
- [14] Stripe Ratgeber - GoBD in Deutschland
- [15] Stripe Revenue Recognition
- [16] Stripe Revenue Recognition Preise Deutschland
- [17] Stripe Docs - Revenue Recognition, Kontenrahmen zuordnen
- [18] DATEV Marktplatz - Datenservice Zahlungsdienstleister für Stripe
- [19] § 18e UStG – Bestätigungsverfahren
- [20] BZSt - Fragen und Antworten zur USt-IdNr. (qualifizierte Bestätigung)
- [21] BZSt - Bestätigung ausländischer USt-IdNrn.
- [22] § 147 AO – Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen
- [23] GoBD - BMF-Schreiben (Fassung 28.11.2019)
- [24] GoBD - BMF-Schreiben zur 2. Änderung (14.07.2025)
- [25] § 250 Abs. 2 HGB – Rechnungsabgrenzungsposten
Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ist keine Steuerberatung (§ 5 StBerG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Die steuerliche Bewertung im Einzelfall bleibt deine Entscheidung, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei.
Jede Rechnung automatisch als valides E-Rechnungs-Format.
Verbinde deine Zahlungsquelle, wir kümmern uns um Format, Prüfung und Archiv. Starte kostenlos im Testmodus.
Jetzt kostenlos starten