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Rechnungskit
Funktion

Abonnements mit Kundenportal

Mit Abonnements verkaufst du wiederkehrende Leistungen über einen teilbaren Abo-Link. Rechnungskit richtet das Zahlungsmandat über Mollie oder Stripe ein, bucht monatlich oder jährlich ab und stellt für jede Periode eine E-Rechnung mit Leistungszeitraum aus. Kündigung und Widerruf erledigen deine Kunden ohne Login im Kundenportal.

Warum das wichtig ist

Ein Abo erzeugt jeden Monat oder jedes Jahr eine neue Rechnung, und jede braucht den richtigen Leistungszeitraum, die richtige Umsatzsteuer und bei Vorauszahlung eine periodengerechte Abgrenzung. Dazu kommen Pflichten gegenüber Verbrauchern: Der Kündigungsbutton nach § 312k BGB und seit dem 19. Juni 2026 der Widerrufsbutton nach § 356a BGB müssen ständig verfügbar und leicht zugänglich sein (§ 312k Abs. 2 Satz 4, § 356a Abs. 1 Satz 3 BGB). Am sichersten ist ein Weg ganz ohne Login. Auch Upgrades und Downgrades mitten in der Periode sind umsatzsteuerlich eigene Fälle.

Vom Plan zur Periodenrechnung

Ein Abo beginnt mit einem Produkt der Verkaufsart Abo. Darin legst du einen oder mehrere Pläne an, mit Intervall (monatlich oder jährlich) und Preis. Jeder Plan bekommt einen eigenen Abo-Link der Form checkout.rechnungskit.de/s/dein-slug.

Abo-Lebenslauf · was jeweils entsteht
Vom Abschluss bis zur Kündigung
  1. AbschlussAbo-Link, „Zahlungspflichtig bestellen“Zahlungsmandat, zum Beispiel per Karte oder SEPA-Lastschrift. Button-Beschriftung nach § 312j Abs. 3 BGB
  2. Testphase, wenn eingestelltKein Geld, keine RechnungNur das Mandat ist hinterlegt. Die erste Abbuchung folgt am Ende der Testphase
  3. Jede PeriodeAbbuchung und E-RechnungMit Leistungszeitraum, Archiv und DATEV-Export; beim Jahresabo mit pRAP nach § 250 Abs. 2 HGB
  4. Mitten in der PeriodeMehr Plätze, Upgrade oder Add-onAnteilig sofort, als Ergänzungsrechnung (§ 31 Abs. 1 UStDV); weniger gibt eine anteilige Gutschrift (§ 17 Abs. 1 UStG)
  5. In den ersten 14 Tagen„Vertrag widerrufen“Zweiter Klick „Widerruf bestätigen“ (§ 356a BGB, Frist nach § 355 Abs. 2 BGB). Rechnungskit storniert die bezahlten Abrechnungen, die Rückzahlung löst du aus
  6. Jederzeit„Vertrag kündigen“Zweiter Klick „Kündigung bestätigen“ (§ 312k BGB). Je nach Plan endet das Abo zum Periodenende oder sofort mit anteiliger Gutschrift
Aktivierung, Abbuchungen, Änderungen, Kündigung und Widerruf meldet Rechnungskit per Webhook an dein System, wenn du einen eingerichtet hast.

Die Bilder stammen aus dem Konto der erfundenen Lokalzeitung „Stadtnotizen Leipzig“, die ein Team-Abo mit Leserplätzen verkauft. Namen und Adressen sind ausgedacht.

Am Plan stellst du Preis, Brutto oder Netto, Testphase und Kündigungsart ein. Mit „Menge wählbar“ gilt der Preis pro Stück, hier pro Leserplatz, mit Mindest- und Höchstmenge. Und unter „Verwendung“ wird aus einem Plan ein Add-on zu einem anderen Abo-Produkt.

Rechnungskit, Produkt „Stadtnotizen für Teams“, Abschnitt Abo-Kauf: Plan „Team, monatlich“ zu 6,00 € brutto ohne Testphase und Plan „Team, jährlich“ zu 60,00 € brutto. Der Jahresplan ist zum Bearbeiten geöffnet: Testphase 14 Tage, Verwendung „Eigenständiger Plan (eigener Abo-Link)“, Kündigung zum Periodenende, Menge wählbar von 1 bis 50. Darunter steht der Kündigungs-Link konto.rechnungskit.de/subscription

Der Ablauf für deinen Kunden:

  1. Er öffnet den Link und wählt Privatperson oder Unternehmen, bei Unternehmen mit USt-IdNr. für Reverse Charge.
  2. Er gibt seine Rechnungsadresse an und wählt die Zahlungsart: Karte oder SEPA-Lastschrift, über Mollie auch PayPal oder Apple Pay, je nachdem, was in deinem Konto aktiviert ist. Bei SEPA zeigt die Seite das Mandat mit Vorabankündigung und Erstattungsrecht.
  3. Die erste Zahlung aktiviert das Abo. Die Folgebuchungen löst Rechnungskit danach selbst aus.

Im Abo-Checkout wählt dein Kunde die Menge und bucht das Add-on per Checkbox dazu. Den Betrag unter „Heute fällig“ rechnet der Server bei jeder Änderung neu, samt Umsatzsteuer.

Abo-Checkout am Desktop: Links „21,00 € pro Monat“ gesamt. Die Zeile „Stadtnotizen für Teams“ zeigt 18,00 € bei Menge 3 zu je 6,00 €, darunter das angehakte Add-on „Archivzugang ab 2015“ mit eigenem Betrag „+3,00 € pro Monat“, Zwischensumme netto 17,64 €, USt. 19 % 3,36 € und „Heute fällig 21,00 €“. Rechts das Formular „Abonnement starten“ mit Unternehmen, Firma Muster Medien GmbH, Rechnungsadresse in Leipzig und Zahlungsart Karte oder PayPal

Auf dem Smartphone stehen die Zustimmungen untereinander. Darunter folgen die wesentlichen Merkmale des Abos und der Button „Zahlungspflichtig bestellen“.

Abo-Checkout auf dem Smartphone: Zahlungsart Karte oder PayPal, Checkbox für den vorzeitigen Leistungsbeginn mit Hinweis auf Widerrufsrecht und Wertersatz, Checkbox für die AGB, Links zu AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutz, Impressum und Tracking-Einstellungen. Darunter der Kasten „Das bestellst du“ mit „3 × Stadtnotizen für Teams“, dem Text „Alle Ausgaben und der Newsletter für dein Team, je Leserplatz ein eigener Zugang.“, dem Add-on „+ Archivzugang ab 2015“ und „21,00 € pro Monat. Jederzeit zum Periodenende kündbar.“, dann der Button „Zahlungspflichtig bestellen“

Hat der Plan eine Testphase, steht im Checkout „Heute fällig 0,00 €“ zusammen mit dem Datum der ersten Abbuchung.

Zusammenfassung im Abo-Checkout mit Testphase: 120,00 € pro Jahr, Hinweis „14 Tage kostenlos testen“, die Zeile „Stadtnotizen für Teams“ mit 0,00 € und „Testphase · 14 Tage kostenlos“, Menge 2, „Danach ab 18.10.2026 120,00 € pro Jahr“ und „Heute fällig 0,00 €“. Darunter steht, dass nach Ablauf der Testphase am 18.10.2026 120,00 € pro Jahr abgebucht werden

Nach der ersten Zahlung führt „Abo verwalten“ auf der Bestätigungsseite im selben Browser direkt ins Kundenportal.

Bestätigungsseite nach dem Abo-Abschluss: „Abonnement aktiv“ mit „Vielen Dank. Deine Rechnungen findest du in deinem Konto.“ und dem Button „Abo verwalten“, darunter „Zurück zu Stadtnotizen Leipzig“ und der Hinweis, dass du im Konto deine Rechnungen einsehen und dein Abonnement verwalten kannst

Unter Abonnements siehst du deine Pläne und alle Abonnenten mit Betrag, Menge, Add-ons, Zahlungsart und nächster Buchung.

Rechnungskit, Abonnements: Tabelle der Pläne mit Intervall, Abonnenten, MRR, Testphase, Kündigung und Preis. Der Plan „Team, monatlich“ hat 5 Abonnenten und 90,00 € MRR, das Add-on „Archivzugang ab 2015“ 4 Abonnenten und 12,00 € MRR, der Plan „Team, jährlich“ 0 Abonnenten plus 1 in Testphase. Darunter die Abonnenten: Monatsabos mit 3 × 6,00 €, die meisten mit dem Add-on Archivzugang, zwei davon „Wird aktiviert“, und ein Jahresabo mit 2 × 60,00 € im Status „Testphase bis 18.10.2026 · endet“

Jede Abbuchung läuft durch dieselbe Rechnungspipeline wie eine normale Bestellung. Die Umsatzsteuer richtet sich nach der Rechnungsadresse, die E-Rechnung trägt den Leistungszeitraum, und bei einem Jahresabo mit Vorauszahlung wird der Umsatz über zwölf Monate abgegrenzt (§ 250 Abs. 2 HGB). Ein Abo einer Behörde mit Leitweg-ID erzeugt bei jeder Abbuchung eine XRechnung.

Im Beispiel trägt die Rechnung den Leistungszeitraum vom 04.10. bis 04.11.2026 und zwei Positionen: drei Leserplätze und das Add-on, jede Zeile mit ihrem Steuersatz, hier beide mit 19 %.

Rechnungskit, Rechnung SN-2026-1042 aus einem Abo: Vorschau mit Leistungszeitraum 04.10.2026 bis 04.11.2026, Position 1 „Stadtnotizen für Teams“ 3 Stück zu 5,04 € netto, Position 2 „Archivzugang ab 2015“ 1 Stück zu 2,52 € netto, USt. 19 % und Gesamtbetrag 21,00 €. Rechts ZUGFeRD 2.5 als archiviertes Dokument und Buttons für PDF- und XML-Download

Was passiert bei Änderungen mitten in der Periode?

Erhöht ein Kunde die Menge oder wechselt auf einen größeren Plan, berechnet Rechnungskit den Rest der Periode anteilig in einer Ergänzungsrechnung mit Bezug auf die Periodenrechnung (§ 31 Abs. 1 UStDV). Bei einer Reduzierung oder einem Downgrade gibt es eine anteilige Gutschrift als Entgeltminderung (§ 17 Abs. 1 UStG). Bei Mengenänderungen rechnet Rechnungskit immer mit dem eingefrorenen Einheitspreis des Abos, nie mit einem neuen Preis. Wie das bei Plätzen und Add-ons im Detail aussieht, zeigt Abo-Abrechnung für SaaS.

Im Kundenportal ändert dein Kunde die Menge selbst. Vor dem Bestätigen sieht er, was für den Rest der Periode einmalig anfällt und was er danach jeden Monat zahlt.

Kundenportal, Menge ändern: Von 3 auf 5 Stück. Der Text nennt einmalig 12,00 € für den restlichen Zeitraum bis 04.11.2026 und danach 33,00 € pro Monat, darunter der Button „Änderung zahlungspflichtig bestätigen“

Kündigen und Widerrufen ohne Login

Jeder Abonnent hat eine eigene Seite im Kundenportal auf konto.rechnungskit.de. Den persönlichen Link dorthin enthält die Bestätigungs-E-Mail zum Abo. Auf der Seite stehen „Vertrag kündigen“ (§ 312k BGB) und, in den ersten 14 Tagen, „Vertrag widerrufen“ (§ 356a BGB). Beide brauchen einen zweiten Klick zur Bestätigung. Beim Widerruf storniert Rechnungskit die bezahlten Abrechnungen und legt dir eine Aufgabe für die Rückzahlung an. Was das Gesetz verlangt, erklären die Artikel zum Kündigungsbutton und zum Widerrufsbutton.

Kundenportal auf konto.rechnungskit.de: Abo „Stadtnotizen für Teams“ von Stadtnotizen Leipzig, 21,00 € pro Monat (3 × 6,00 €), darunter das Add-on „Archivzugang ab 2015“ mit 3,00 € pro Monat und der Status „Aktiv · aktuelle Periode bis 04.11.2026“. Darunter die Buttons „Menge ändern“, „Vertrag kündigen“ und „Vertrag widerrufen“ mit je einem kurzen Hinweis

Vor dem Widerruf zeigt das Portal Vertrag, Name und die E-Mail-Adresse für die Eingangsbestätigung.

Kundenportal, zweiter Schritt beim Widerruf: Frage „Möchtest du deinen Widerruf jetzt verbindlich erklären?“ mit Vertrag, Name und E-Mail-Adresse für die Eingangsbestätigung, darunter „Widerruf bestätigen“ und „Abbrechen“

Nach dem Bestätigen der Kündigung steht sie mit Eingangszeit und Vertragsende auf der Seite. Dein Kunde kann sie drucken oder als PDF ablegen.

Kundenportal nach der Kündigung: Status „Gekündigt. Läuft bis 04.11.2026.“ und der Block „Deine Kündigung“ mit Erklärung „Ordentliche Kündigung zum Ende der laufenden Periode“, Vertrag „Stadtnotizen für Teams (Team, monatlich)“, Anbieter, „Eingegangen am 04.10.2026 um 15:27 Uhr“, Vertragsende 04.11.2026 und E-Mail-Adresse, darunter „Bestätigung drucken oder speichern“

Zugänge automatisch schalten

Rechnungskit meldet jeden Schritt im Abo per Webhook: von der Aktivierung über erfolgreiche und fehlgeschlagene Abbuchungen bis zu Kündigung, Ende und Widerruf. Jede Nachricht trägt den vollständigen Abo-Zustand. Für Kurse über Memberspot und Mitgliedschaften über Ghost brauchst du keinen eigenen Webhook, die nativen Integrationen übernehmen Freischalten und Sperren. Wie du Webhooks absicherst, erklärt Checkout-Webhooks.

Welche Ereignisse ein Endpunkt bekommt, wählst du unter Verbindungen, API in einer Checkliste.

Rechnungskit, Checkout-Webhooks, Ereignisse: checkout.paid und checkout.failed sowie die Abo-Ereignisse subscription.activated, charged, payment_failed, updated, canceled, ended und withdrawn, jeweils mit kurzer Erklärung

Im Detail

  • Eingezogen über Mollie oder Stripe, per Karte oder SEPA-Lastschrift mit Mandat und Vorabankündigung, über Mollie auch per PayPal oder Apple Pay; Preise brutto oder netto, optional mit kostenloser Testphase
  • Jede Periode ist eine normale E-Rechnung mit Leistungszeitraum, Archiv, DATEV-Export und periodengerechter Abgrenzung (pRAP), automatisch per E-Mail an den Kunden
  • Kundenportal konto.rechnungskit.de ohne Login-Zwang: Kündigungsbutton nach § 312k und Widerruf nach § 356a BGB, jeweils zweistufig, plus Rechnungsübersicht mit PDF und XML
  • Upgrade und Mengenerhöhung werden anteilig sofort berechnet (Ergänzungsrechnung nach § 31 UStDV), Downgrade und Reduzierung anteilig gutgeschrieben (Entgeltminderung nach § 17 UStG)
  • Menge je Plan wählbar und nachträglich änderbar; Add-ons laufen auf derselben Rechnung mit demselben Einzug
  • Vertragspartner ist immer dein Unternehmen, deine Rechtstexte werden verlinkt, Bestätigungen gehen in deinem Namen raus
  • Sieben Abo-Webhooks von Aktivierung bis Widerruf, damit dein System Zugänge selbst schaltet
  • Bestehende Stripe-Billing-Abos lassen sich ohne neue Anmeldung des Kunden übernehmen, mit dem bestehenden Zahlungsmandat

Rechtsgrundlage

Häufige Fragen

Nein. Rechnungskit zieht über dein bestehendes Stripe-Konto oder über Mollie ein und löst die Folgebuchungen selbst aus. Nutzt du Stripe Billing weiter, liest Rechnungskit stattdessen die bezahlten Stripe-Rechnungen ein und erstellt daraus die E-Rechnungen.

Zuletzt geändert

Rechnungskit ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ersetzt weder die Beratung durch deine Steuerkanzlei (§ 5 StBerG) noch eine Rechtsberatung (§ 3 RDG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Wie dein Einzelfall zu bewerten ist, entscheidest du, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei oder einer Anwaltskanzlei.

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