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Rechnungskit
Rechnungskit vs. AccountOne

AccountOne oder Rechnungskit? Rechnungen schreiben oder Buchungsdaten aufbereiten

Rechnungskit schreibt die Rechnung zu jeder Bestellung aus Shopify, WooCommerce, Shopware oder Stripe selbst, als ZUGFeRD oder XRechnung, schreibt sie im Archiv fest und gibt sie mit Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen als DATEV-Buchungen an deine Steuerkanzlei. AccountOne setzt einen Schritt später an: Es holt Bestell- und Zahlungsdaten aus über 40 Shops, Marktplätzen und Zahlungsanbietern und bereitet sie als Buchungsdaten für DATEV auf. Die Rechnungen entstehen dort in deinem Shop oder bei Amazon; ein eigenes Rechnungsmodul ist im Beta-Test.

Quellen geprüft: 14. Oktober 2026 · Aktualisiert: 14.10.2026 · Alle Angaben ohne Gewähr · Quellen unter der Tabelle

Kurz-Fazit

AccountOne bereitet vorhandene Shopdaten auf. Rechnungskit schreibt erst die Rechnung und bucht sie dann.

Rechnungskit passt, wenn …
  • Rechnung und Buchung für Shopify, WooCommerce, Shopware oder Stripe aus einem System kommen sollen
  • jede E-Rechnung vor dem Versand geprüft und ab Erstellung festgeschrieben sein soll
  • deine Steuerkanzlei zu jeder Buchung das Belegbild bekommen soll
  • USt-IdNrn. qualifiziert beim BZSt geprüft und Abos periodengerecht abgegrenzt sein sollen
AccountOne passt, wenn …
  • du vor allem auf Marktplätzen verkaufst, etwa auf Amazon mit Lagern in mehreren EU-Ländern
  • deine Rechnungen schon anderswo entstehen, etwa bei Amazon mit VCS oder in deinem Shop
  • du sehr viele Bestellungen hast: Ab rund 900 im Monat ist AccountOne günstiger
  • deine Steuerkanzlei schon mit AccountOne arbeitet

Zum Preis: Ab rund 900 Bestellungen im Monat ist AccountOne günstiger. Darin steckt aber keine Rechnung; die schreibt dein Shop, eine zusätzliche Rechnungs-App oder das Rechnungsmodul im Beta-Test.

Wer macht im Alltag die Arbeit?

AufgabeAccountOneRechnungskit
Rechnung zu jeder Shop-BestellungAccountOne mit Zusatz-App schreibt dein Shop oder eine Rechnungs-App; das eigene Rechnungsmodul ist im Beta-Test, nur für Shopify und Amazon und nur zu 19 %Fußnote2Rechnungskit automatisch direkt aus Shopify, WooCommerce, Shopware oder Stripe, als ZUGFeRD oder XRechnung
Marktplätze wie Amazon, eBay und OTTO verbuchenAccountOne automatisch über 40 Schnittstellen zu Shops, Marktplätzen und ZahlungsanbieternFußnote3Rechnungskit von Hand noch keine Marktplatz-Anbindung; Marktplatz-Bestellungen kommen nur über die API
Gebühren und Auszahlungen buchenAccountOne automatisch OP-Ausgleich für Amazon, Shopify, PayPal, Stripe und weitere; Gebühren auf Aufwandskonten je AnbieterFußnote3Rechnungskit automatisch Zahlung, Gebühr und Auszahlung von Stripe, Mollie und PayPal zugeordnet
Belegbild zur BuchungAccountOne von Hand stellt AccountOne nicht bereit; die passende Rechnung sucht deine Steuerkanzlei im ShopFußnote5Rechnungskit automatisch jede Rechnungsbuchung mit Beleglink, dazu ein Belegpaket für DATEV Unternehmen online
USt-IdNr. qualifiziert beim BZSt prüfenAccountOne von Hand geprüft wird nur die Gültigkeit; die qualifizierte Bestätigung muss im Vorsystem oder in der Buchhaltung stattfindenFußnote4Rechnungskit automatisch mit Firmenname und Anschrift, bevor eine steuerfreie Rechnung entsteht
OSS-MeldungAccountOne von Hand Meldedaten als CSV; die Meldung trägst du von Hand im BZSt-Portal einFußnote4Rechnungskit Steuerkanzlei Auswertung und Schwellen-Monitoring automatisch, die Meldung gibst du oder deine Steuerkanzlei ab
Mehrzweck-GutscheineAccountOne von Hand über einen Haken je Artikel, der jedes Jahr neu gesetzt werden mussFußnote4Rechnungskit automatisch Gutschein-Register, aus dem Shop automatisch gefüllt
Rechnungsabgrenzung (pRAP) für JahresabosAccountOne nicht dokumentiert die Hilfe-Suche nach „Rechnungsabgrenzung“ findet keinen Artikel; dokumentiert ist nur die Abgrenzung von Amazon-GebührenFußnote4Rechnungskit automatisch im DATEV-Export, wenn du bilanzierst
FestschreibungAccountOne von Hand Buchungsdaten auf Klick bis zu einem Monat; das Öffnen kostet 95 €Fußnote5Rechnungskit automatisch jede Rechnung ab Erstellung, ohne Klick
AccountOne bucht automatisch, was Shops und Marktplätze liefern, auch Amazon und eBay. Rechnung, Belegbild, qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung und Abgrenzung kommen bei Rechnungskit aus demselben Ablauf, bei AccountOne aus anderen Systemen oder von Hand.

Rechnungskit und AccountOne im Detail

Alle Zeilen mit Quelle belegt. Wo eine Angabe nicht öffentlich belegbar war, steht das ausdrücklich dabei.

Funktionsvergleich Rechnungskit und AccountOne, Stand 14. Oktober 2026
Funktion RechnungskitAccountOne
E-Rechnung
ZUGFeRD 2.x / Factur-X ausgehend Ja ZUGFeRD 2.5 nach EN 16931, jede Rechnung Status: enthalten Nur im Beta-Test2 Rechnungsmodul „ZUGFeRD-konform“, ohne Versionsangabe; nur für Shopify und Amazon ohne VCS, nur 19 % Regelsteuersatz, nur Firmensitz in Deutschland, keine Dropshipper Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 2
XRechnung für öffentliche Auftraggeber Ja XRechnung 3.0 automatisch, sobald beim Kunden eine Leitweg-ID hinterlegt ist Status: enthalten Nicht belegt2 die Beta-Seite nennt nur ZUGFeRD; XRechnung und Leitweg-ID kommen nicht vor Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 2
Validierung vor Versand Pflichtfelder nach §14 UStG, Steuersätze, Formatregeln Ja jede Rechnung vor Versand (Mustang/EN 16931) Status: enthalten Nicht belegt2 eine Prüfung der E-Rechnung vor dem Versand beschreibt die Beta-Seite nicht Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 2
E-Rechnungen empfangen und verarbeiten Nein bewusst kein Scope. Rechnungskit erzeugt Ausgangsrechnungen Status: nicht verfügbar Nicht belegt5 AccountOne verarbeitet Rohdaten aus den Schnittstellen; den Empfang von E-Rechnungen beschreibt es nicht Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 5
Shop-Automatisierung
Shop- und Payment-Anbindungen nativ ohne Drittanbieter-Tools Ja Shopify, WooCommerce und Shopware nativ, Stripe/Mollie/PayPal/Unzer, eigener Checkout-Link für Einmalkauf und Abo ohne Shop, eigene Push-API Status: enthalten Ja, sehr breit3 über 40 Schnittstellen zum Verbuchen: Amazon, eBay, Etsy, Kaufland, OTTO, Zalando, Temu, Mirakl-Marktplätze, Shopify, Shopware, WooCommerce, Magento, Chargebee, Stripe samt Billing, Mollie, PayPal, Klarna, Adyen, JTL, Billbee, plentyONE, Xentral; nicht angebundene Systeme per Upload Status: enthalten, siehe Fußnote 3
Leistungsdatum-korrekte Fakturierung Versanddatum statt Zahldatum, automatisch Ja aus dem Versandereignis des Shops, bei Abos als Leistungszeitraum aus der Abo-Periode Status: enthalten Bei der Verbuchung3 AccountOne bucht mit dem Versanddatum als Leistungsdatum, auf Wunsch mit dem Bestelldatum; eine Rechnung schreibt es nur im Beta-Test Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 3
Automatische Stornos bei Erstattung inkl. Teilerstattungen Ja centgenau, eigener Korrekturbeleg Status: enthalten Nur Verbuchung3 Erstattungen werden als eigene Transaktion verbucht, in Shopify am besten mit Auswahl der Artikel; Stornorechnungen oder Gutschriften erzeugt AccountOne nicht Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 3
Auszahlungs-Abgleich mit Gebühren Stripe, Mollie, PayPal & Co. als fertige Buchungen Ja Gebühren und Auszahlungen als Buchungen Status: enthalten Ja3 automatischer OP-Ausgleich, laut Preisseite für Amazon, Shopify, PayPal, Stripe und weitere; Gebühren auf Aufwandskonten, bei Zahlungsanbietern als Gebührenzeile je Anbieter angelegt Status: enthalten, siehe Fußnote 3
Steuer-Compliance
OSS / EU-Fernverkauf Ja Ziellandsätze, Monitoring der 10.000-Euro-Schwelle, Export Status: enthalten Ja4 OSS-fähige Umsatzsteuermatrix mit DATEV-Steuerschlüsseln, OSS-Meldedaten als CSV; die Meldung trägst du laut Hilfe von Hand im BZSt-Portal ein, Auslands-USt über den Partner tax.fish Status: enthalten, siehe Fußnote 4
EU-Steuersätze automatisch aktualisiert Ja monatlich aus der EU-Datenbank TEDB, Änderungs-Warnung Status: enthalten Aus den Shops4 Steuersätze kommen aus den Bestelldaten der Verkaufskanäle oder werden von Hand gepflegt; fehlt ein Satz, rechnet AccountOne mit dem Normalsatz Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 4
Qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv Ja qualifizierte BZSt-Abfrage, Antwort 8 Jahre archiviert Status: enthalten Nur einfache Prüfung4 geprüft wird nur die Gültigkeit, etwa alle vier Stunden; „Ein qualifiziertes Bestätigungsverfahren wird nicht im AccountOne System durchgeführt“ Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 4
Einzweck-/Mehrzweck-Gutscheine (§3 Abs. 13–15 UStG) Ja eigenes Gutschein- und Guthaben-Register Status: enthalten Ja, mit Pflege4 Einzweck-Gutscheine wie ein Produkt; Mehrzweck-Gutscheine über einen Haken je Artikel, der laut Hilfe jedes Jahr neu gesetzt werden muss Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 4
Rechnungsabgrenzung / Umsatzrealisierung für Abos Ja pRAP für Abos und Jahreslizenzen Status: enthalten Nicht belegt4 die Hilfe-Suche nach „Rechnungsabgrenzung“ findet keinen Artikel; dokumentiert ist nur die Abgrenzung von Amazon-Gebühren Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 4
DATEV & Archiv
Fertige DATEV-Buchungssätze nicht nur Belegbilder Ja EXTF für SKR03/SKR04, Erlöse + Zahlungen + Gebühren; Belegbilder per Beleglink im Belegtransfer-Paket für Unternehmen online Status: enthalten Ja1 EXTF-Stapel und DATEV-Buchungsdatenservice mit Erlösen, Zahlungen, Gebühren und OP-Ausgleich; dazu Exporte für BMD, SAP und Navision Status: enthalten, siehe Fußnote 1
GoBD-Archiv mit Festschreibung Ja WORM-Archiv, SHA-256, Festschreibung ab Erstellung Status: enthalten Buchungen ja, Belege nein5 Buchungsdaten lassen sich monatsweise festschreiben, das Öffnen kostet 95 €; Belegbilder stellt AccountOne nicht bereit Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 5
Kostenloser Zugang für Steuerberater Ja eigenes Kanzlei-Portal, Belege nur lesend Status: enthalten Ja5 Mehrmandanten-Zugang für Steuerkanzleien „dauerhaft kostenfrei“, mit Rechten für Mitarbeiter Status: enthalten, siehe Fußnote 5
Buchhaltung & Betrieb
UStVA / EÜR / direkte ELSTER-Abgabe ZM-Importdateien werden separat berücksichtigt ZM-Daten ZM-Importdatei ja; UStVA, EÜR und direkte ELSTER-Abgabe bleiben bei der Kanzlei Status: eingeschränkt Nein5 laut Hilfe können UStVA und Jahresabschluss „nicht direkt in AccountOne erstellt werden“; wie bei Rechnungskit macht das die Steuerkanzlei Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 5
Einstiegspreis ab 9 € Grundgebühr + Staffelpreis je Beleg; kostenlos testen im Sandbox-Modus Status: enthalten ab 24 €1 nach Transaktionen im Vormonat: bis 200 für 24 €, bis 1.000 für 49 €, bis 3.000 für 99 €, bis 15.000 für 129 € Status: Hinweis, siehe Fußnote 1
API für eigene Systeme Ja Push-API in jedem Tarif Status: enthalten Auf Anfrage1 keine öffentliche Entwickler-API dokumentiert; eigene Systeme per Upload oder per API-Import als Customizing für 140 € je Stunde Status: kostenpflichtiges Zusatzmodul, siehe Fußnote 1

E-Rechnung

ZUGFeRD 2.x / Factur-X ausgehend
Rechnungskit Ja ZUGFeRD 2.5 nach EN 16931, jede Rechnung Status: enthalten
AccountOne Nur im Beta-Test2 Rechnungsmodul „ZUGFeRD-konform“, ohne Versionsangabe; nur für Shopify und Amazon ohne VCS, nur 19 % Regelsteuersatz, nur Firmensitz in Deutschland, keine Dropshipper Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 2
XRechnung für öffentliche Auftraggeber
Rechnungskit Ja XRechnung 3.0 automatisch, sobald beim Kunden eine Leitweg-ID hinterlegt ist Status: enthalten
AccountOne Nicht belegt2 die Beta-Seite nennt nur ZUGFeRD; XRechnung und Leitweg-ID kommen nicht vor Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 2
Validierung vor Versand
Pflichtfelder nach §14 UStG, Steuersätze, Formatregeln
Rechnungskit Ja jede Rechnung vor Versand (Mustang/EN 16931) Status: enthalten
AccountOne Nicht belegt2 eine Prüfung der E-Rechnung vor dem Versand beschreibt die Beta-Seite nicht Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 2
E-Rechnungen empfangen und verarbeiten
Rechnungskit Nein bewusst kein Scope. Rechnungskit erzeugt Ausgangsrechnungen Status: nicht verfügbar
AccountOne Nicht belegt5 AccountOne verarbeitet Rohdaten aus den Schnittstellen; den Empfang von E-Rechnungen beschreibt es nicht Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 5

Shop-Automatisierung

Shop- und Payment-Anbindungen nativ
ohne Drittanbieter-Tools
Rechnungskit Ja Shopify, WooCommerce und Shopware nativ, Stripe/Mollie/PayPal/Unzer, eigener Checkout-Link für Einmalkauf und Abo ohne Shop, eigene Push-API Status: enthalten
AccountOne Ja, sehr breit3 über 40 Schnittstellen zum Verbuchen: Amazon, eBay, Etsy, Kaufland, OTTO, Zalando, Temu, Mirakl-Marktplätze, Shopify, Shopware, WooCommerce, Magento, Chargebee, Stripe samt Billing, Mollie, PayPal, Klarna, Adyen, JTL, Billbee, plentyONE, Xentral; nicht angebundene Systeme per Upload Status: enthalten, siehe Fußnote 3
Leistungsdatum-korrekte Fakturierung
Versanddatum statt Zahldatum, automatisch
Rechnungskit Ja aus dem Versandereignis des Shops, bei Abos als Leistungszeitraum aus der Abo-Periode Status: enthalten
AccountOne Bei der Verbuchung3 AccountOne bucht mit dem Versanddatum als Leistungsdatum, auf Wunsch mit dem Bestelldatum; eine Rechnung schreibt es nur im Beta-Test Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 3
Automatische Stornos bei Erstattung
inkl. Teilerstattungen
Rechnungskit Ja centgenau, eigener Korrekturbeleg Status: enthalten
AccountOne Nur Verbuchung3 Erstattungen werden als eigene Transaktion verbucht, in Shopify am besten mit Auswahl der Artikel; Stornorechnungen oder Gutschriften erzeugt AccountOne nicht Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 3
Auszahlungs-Abgleich mit Gebühren
Stripe, Mollie, PayPal & Co. als fertige Buchungen
Rechnungskit Ja Gebühren und Auszahlungen als Buchungen Status: enthalten
AccountOne Ja3 automatischer OP-Ausgleich, laut Preisseite für Amazon, Shopify, PayPal, Stripe und weitere; Gebühren auf Aufwandskonten, bei Zahlungsanbietern als Gebührenzeile je Anbieter angelegt Status: enthalten, siehe Fußnote 3

Steuer-Compliance

OSS / EU-Fernverkauf
Rechnungskit Ja Ziellandsätze, Monitoring der 10.000-Euro-Schwelle, Export Status: enthalten
AccountOne Ja4 OSS-fähige Umsatzsteuermatrix mit DATEV-Steuerschlüsseln, OSS-Meldedaten als CSV; die Meldung trägst du laut Hilfe von Hand im BZSt-Portal ein, Auslands-USt über den Partner tax.fish Status: enthalten, siehe Fußnote 4
EU-Steuersätze automatisch aktualisiert
Rechnungskit Ja monatlich aus der EU-Datenbank TEDB, Änderungs-Warnung Status: enthalten
AccountOne Aus den Shops4 Steuersätze kommen aus den Bestelldaten der Verkaufskanäle oder werden von Hand gepflegt; fehlt ein Satz, rechnet AccountOne mit dem Normalsatz Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 4
Qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv
Rechnungskit Ja qualifizierte BZSt-Abfrage, Antwort 8 Jahre archiviert Status: enthalten
AccountOne Nur einfache Prüfung4 geprüft wird nur die Gültigkeit, etwa alle vier Stunden; „Ein qualifiziertes Bestätigungsverfahren wird nicht im AccountOne System durchgeführt“ Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 4
Einzweck-/Mehrzweck-Gutscheine (§3 Abs. 13–15 UStG)
Rechnungskit Ja eigenes Gutschein- und Guthaben-Register Status: enthalten
AccountOne Ja, mit Pflege4 Einzweck-Gutscheine wie ein Produkt; Mehrzweck-Gutscheine über einen Haken je Artikel, der laut Hilfe jedes Jahr neu gesetzt werden muss Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 4
Rechnungsabgrenzung / Umsatzrealisierung für Abos
Rechnungskit Ja pRAP für Abos und Jahreslizenzen Status: enthalten
AccountOne Nicht belegt4 die Hilfe-Suche nach „Rechnungsabgrenzung“ findet keinen Artikel; dokumentiert ist nur die Abgrenzung von Amazon-Gebühren Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 4

DATEV & Archiv

Fertige DATEV-Buchungssätze
nicht nur Belegbilder
Rechnungskit Ja EXTF für SKR03/SKR04, Erlöse + Zahlungen + Gebühren; Belegbilder per Beleglink im Belegtransfer-Paket für Unternehmen online Status: enthalten
AccountOne Ja1 EXTF-Stapel und DATEV-Buchungsdatenservice mit Erlösen, Zahlungen, Gebühren und OP-Ausgleich; dazu Exporte für BMD, SAP und Navision Status: enthalten, siehe Fußnote 1
GoBD-Archiv mit Festschreibung
Rechnungskit Ja WORM-Archiv, SHA-256, Festschreibung ab Erstellung Status: enthalten
AccountOne Buchungen ja, Belege nein5 Buchungsdaten lassen sich monatsweise festschreiben, das Öffnen kostet 95 €; Belegbilder stellt AccountOne nicht bereit Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 5
Kostenloser Zugang für Steuerberater
Rechnungskit Ja eigenes Kanzlei-Portal, Belege nur lesend Status: enthalten
AccountOne Ja5 Mehrmandanten-Zugang für Steuerkanzleien „dauerhaft kostenfrei“, mit Rechten für Mitarbeiter Status: enthalten, siehe Fußnote 5

Buchhaltung & Betrieb

UStVA / EÜR / direkte ELSTER-Abgabe
ZM-Importdateien werden separat berücksichtigt
Rechnungskit ZM-Daten ZM-Importdatei ja; UStVA, EÜR und direkte ELSTER-Abgabe bleiben bei der Kanzlei Status: eingeschränkt
AccountOne Nein5 laut Hilfe können UStVA und Jahresabschluss „nicht direkt in AccountOne erstellt werden“; wie bei Rechnungskit macht das die Steuerkanzlei Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 5
Einstiegspreis
Rechnungskit ab 9 € Grundgebühr + Staffelpreis je Beleg; kostenlos testen im Sandbox-Modus Status: enthalten
AccountOne ab 24 €1 nach Transaktionen im Vormonat: bis 200 für 24 €, bis 1.000 für 49 €, bis 3.000 für 99 €, bis 15.000 für 129 € Status: Hinweis, siehe Fußnote 1
API für eigene Systeme
Rechnungskit Ja Push-API in jedem Tarif Status: enthalten
AccountOne Auf Anfrage1 keine öffentliche Entwickler-API dokumentiert; eigene Systeme per Upload oder per API-Import als Customizing für 140 € je Stunde Status: kostenpflichtiges Zusatzmodul, siehe Fußnote 1
Quellen & Fußnoten
  1. 1. accountone.de/preise (Preisrechner mit den Stufen 200, 1.000, 3.000 und 15.000 Transaktionen, „Ø 2,2 Transaktionen pro Bestellung“, Leistungen in allen Paketen, Customizing 140 € je Stunde, Abrechnung im Folgemonat, „monatlich kündbar“) und Startseite („über 40 Schnittstellen“, „vollautomatischer OP Ausgleich“, Liste der Schnittstellen); geprüft am 14. Oktober 2026; Preise netto.
  2. 2. Rechnungsmodul im Beta-Test („E-Rechnung (ZUGFeRD-konform)“, Voraussetzungen: Shopify oder Amazon ohne VCS, nur Normalsatz 19 %, Firmensitz in Deutschland, kein Dropshipping, eigener Mailserver; „Jetzt kostenlos in der Beta-Phase durchstarten“); geprüft am 14. Oktober 2026.
  3. 3. Preisseite („OP-Ausgleich für Shopify“, „OP-Ausgleich für Stripe“), Shopify DATEV Schnittstelle (Abruf, „sobald eine Auszahlung vorliegt und ein Settlement erstellt wurde“, OP-Ausgleich, Shopify POS), AccountOne-Hilfe Stripe-Schnittstelle (Stripe Billing), Aufwandskonten, Shopify Refunds und Abstimmung Buchhaltung („bei AccountOne das Versanddatum als Leistungsdatum genutzt“); geprüft am 14. Oktober 2026.
  4. 4. AccountOne-Hilfe Einfaches Bestätigungsverfahren und B2B-Erlöse in Shopify („Eine qualifizierte Bestätigung mit Abgleich von Name und Anschrift erfolgt nicht“), OSS & IOSS („Die Eintragung muss demnach händisch in das BOP Portal gemacht werden“), Mehrwertsteuer (Artikel), Mehrzweckgutscheine („Der Haken muss immer im neuen Jahr neu gesetzt werden“); Suche im Hilfe-Center nach „Rechnungsabgrenzung“ ohne Treffer; tax.fish (AccountVAT); geprüft am 14. Oktober 2026.
  5. 5. AccountOne-Hilfe Festschreibung („Das Öffnen einer Festschreibung wird mit 95,00 € zzgl. MwSt. berechnet“), Belegbilder in AccountOne („Belegbilder werden in AccountOne nicht zur Verfügung gestellt“), USt-Voranmeldungen und Jahresabschlüsse, DATEV-Buchungsdatenservice; Für Steuerberater („Dauerhaft kostenfrei für Steuerkanzleien“) und DATEV-Marktplatz; geprüft am 14. Oktober 2026.
  6. 6. AccountOne-Hilfe Vertrag kündigen („bis 30 Tage zum Monatsende“, per E-Mail, Wiederherstellung 49 €) und Datensicherung nach Kündigung („noch einen Monat nach Deaktivierung Deines Accounts“), AGB, Stand 6. Oktober 2023 (Ziffer 9.2 und 9.4); geprüft am 14. Oktober 2026.
  7. 7. Anbieter: AccountOne GmbH, Flensburg, AG Flensburg HRB 12023 FL (Impressum), gegründet 2016 (Unsere Story). Bewertungen: OMR Reviews 4,8 von 5 aus 25 Bewertungen; Shopify App Store AccountOne ‑ Ecommerce2Datev, kostenlos, 2,7 Sterne aus 2 Rezensionen; geprüft am 14. Oktober 2026. Der Rechnungskit-Preis stammt aus der Preiskurve auf rechnungskit.de/preise (9,00 € Grundgebühr + 59,00 € Nutzung bei 500 Belegen).
  8. 8. Rechnungs-Apps für Shopify: Order Printer Pro (Free bis 50 Bestellungen, Starter 10 $ bis 500, Growth 20 $ bis 5.000, E-Rechnungs-Add-on 10 $ im Monat) und Sufio (Growth 19 $ bis 50 Rechnungen, Professional 49 $ bis 5.000); Preise in US-Dollar, geprüft am 1. Oktober 2026. Mehr dazu in den Vergleichen Order Printer Pro und Sufio.
  9. Angaben laut Anbieter-Website, Hilfe-Center, AGB und den Listings, zuletzt geprüft am 14. Oktober 2026; Preise netto.
  10. Zeilen mit „Nicht belegt" bedeuten: Wir haben keine belastbare öffentliche Quelle gefunden, nicht, dass die Funktion fehlt.
  11. Rechnungskit-Angaben beziehen sich auf den aktuellen Produktstand; als „Geplant“ markierte Punkte sind noch nicht verfügbar.
  12. Rechtsgrundlagen der Zeilen und Abschnitte: Pflichtangaben § 14 Abs. 4 UStG, E-Rechnung § 14 Abs. 1 und 2 UStG mit Übergang nach § 27 Abs. 38 UStG, Kleinbetragsrechnung § 33 UStDV, Gutscheine § 3 Abs. 13–15 UStG, OSS-Schwelle § 3c Abs. 4 UStG und Meldung § 18j UStG, USt-IdNr.-Bestätigung § 18e UStG, innergemeinschaftliche Lieferung § 6a UStG, Entstehung der Steuer im Voranmeldungszeitraum der Leistung § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UStG, Aufbewahrung § 14b Abs. 1 UStG und § 147 Abs. 3 AO, Rechnungsabgrenzung § 250 Abs. 2 HGB, Archiv GoBD, BMF-Schreiben vom 28.11.2019.

Alle Angaben nach öffentlich zugänglichen Quellen, geprüft 14. Oktober 2026. Funktionsumfang und Preise der Anbieter können sich ändern. Hinweise auf Fehler bitte an support@rechnungskit.de. Wie wir bewerten, steht unter So vergleichen wir.

Wo die Rechnung liegt

AccountOne laut eigener Hilfe
  1. Rohdaten Bestellungen und Zahlungen kommen über die Schnittstelle; Belegbilder stellt AccountOne nicht bereit
  2. Matrix die Buchungsdaten werden aus den Rohdaten mindestens täglich neu berechnet
  3. Festschreibung auf Klick bis zu einem Monat; spätere Änderungen landen als Storno und Neubuchung im nächsten offenen Monat
Rechnungskit
  1. Bestellung aus Shop oder Zahlungsanbieter
  2. Rechnung festgeschrieben, mit Nummer und SHA-256-Prüfsumme
  3. Archiv 8 Jahre, solange dein Konto besteht; Korrektur nur über einen neuen Beleg
AccountOne schreibt Buchungsdaten fest, sobald du es auslöst; die Rechnungen entstehen in deinem Shop oder bei Amazon. Rechnungskit schreibt die Rechnung selbst fest, ab dem Moment, in dem sie entsteht.

Wann ist AccountOne die bessere Wahl?

Rechnungskit ist kein Rundum-Werkzeug. In diesen Fällen ist AccountOne die ehrlichere Empfehlung.

Du verkaufst auf Marktplätzen

Amazon mit Pan-EU-Lagern, Verbringungen und Commingling, dazu eBay, Etsy, Kaufland, OTTO, Zalando, Temu und die Mirakl-Marktplätze bindet AccountOne an. Rechnungskit hat noch keinen Marktplatz.

Du hast sehr viele Bestellungen

Ab rund 900 Bestellungen im Monat ist AccountOne günstiger, bei 2.000 Bestellungen kostet es laut Preisrechner 129 € statt 180,50 €. Oberhalb von 15.000 Transaktionen kommen je 1.000 weitere nur 10 € dazu.

Deine Rechnungen entstehen schon woanders

Schreibt Amazon mit VCS oder dein Shop bereits die Rechnungen, braucht deine Steuerkanzlei nur noch die Buchungen. Dafür ist AccountOne gebaut, rückwirkend bis 2016 und mit Exporten auch für BMD, SAP und Navision.

Deine Steuerkanzlei arbeitet schon damit

AccountOne ist seit 2016 am Markt und nach eigenen Angaben bei über 2.000 Steuerberatern im Einsatz, mit kostenlosem Kanzlei-Zugang, Schulungen und Telefon-Support. Für Auslands-USt gibt es den Partnerdienst tax.fish.

Was Rechnungskit anders macht

Fakturierung

Leistungsdatum-korrekte Fakturierung

Versandware wird zum Versanddatum fakturiert, nicht zum Zahldatum. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber über die Periode, in der der Umsatz landet.

Leistungsdatum aus dem Versandereignis des Shops
Kleinbeträge automatisch nach §33 UStDV
Periodengerechte Übergabe an DATEV
Steuer-Compliance

USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv

Qualifizierte Abfrage beim BZSt inklusive Firmenname, Ort, PLZ und Straße. Die Antwort wird unverändert acht Jahre archiviert und mit der einzelnen Rechnung verknüpft.

Qualifizierte BZSt-Abfrage statt einfacher Formatprüfung
Antwort verknüpft mit Rechnung und Lieferdatum
Ohne verwertbare Prüfung keine steuerfreie Rechnung
Buchhaltung

DATEV-Buchungen mit verknüpften Belegen

Deine Steuerkanzlei bekommt fertige EXTF-Buchungssätze, nicht nur einen Ordner mit PDFs. Erlöse, Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen sind zugeordnet, und jede Rechnungsbuchung trägt einen Beleglink auf ihr Belegbild im Belegtransfer-Paket für Unternehmen online.

EXTF-Buchungen für SKR03 und SKR04
Belegbild hängt per Beleglink an der Buchung
Gebühren und Auszahlungen bereits zugeordnet
Steuerkanzlei lädt selbst herunter

Preisvergleich

Listenpreise netto pro Monat, Stand 14. Oktober 2026. Rabatte und Aktionen sind nicht berücksichtigt.

Wichtig beim Vergleich: Der AccountOne-Preis enthält keine Rechnungen. Die schreibt eine zusätzliche Rechnungs-App mit eigenem Preis. Rechnungskit schreibt die Rechnung selbst, im selben Abo.

Rechnungskit AccountOne, ohne Rechnungs-App
300 Bestellungen Rechnungskit günstiger
46 €
49 €+ Rechnungs-App
500 Bestellungen Rechnungskit günstiger
68 €
99 €+ Rechnungs-App
1.000 Bestellungen AccountOne günstiger, ohne Rechnungs-App
105,50 €
99 €+ Rechnungs-App
2.000 Bestellungen AccountOne günstiger, ohne Rechnungs-App
180,50 €
129 €+ Rechnungs-App
Netto je Monat. AccountOne nach dem Preisrechner auf accountone.de mit den dort angesetzten 2,2 Transaktionen je Bestellung: 660 Transaktionen kosten 49 €, 1.100 und 2.200 kosten 99 €, 4.400 kosten 129 €. Darin steckt die Aufbereitung für DATEV mit Zahlungen und Gebühren, aber keine Rechnung. Die schreibt eine zusätzliche Rechnungs-App, deren Preis im Balken fehlt, für Shopify etwa Order Printer Pro (10 $ bis 500 Bestellungen, 20 $ bis 5.000, E-Rechnung als Add-on für 10 $) oder Sufio (49 $ bis 5.000 Rechnungen). Das eigene Rechnungsmodul von AccountOne ist im Beta-Test und nur für Shopify- und Amazon-Händler mit Sitz in Deutschland offen, die ausschließlich zum Regelsteuersatz von 19 % verkaufen. Rechnungskit nach der Preiskurve auf /preise, mit E-Rechnung, Archiv und DATEV-Buchungen. Ohne Rechnungs-App gerechnet ist Rechnungskit bis rund 330 und zwischen rund 450 und 900 Bestellungen im Monat günstiger, ab rund 900 Bestellungen AccountOne.
Rechnungskit Listenpreis
ab 9 € / Monat netto + Staffelpreis je Beleg
Kostenlos testen im Sandbox-Modus, abgerechnet wird erst ab Go-Live
Danach 9 € Grundgebühr plus 0,15–0,03 € je Beleg
OSS, ZM, DATEV, GoBD-Archiv und alle Funktionen immer enthalten
Selbst-Registrierung ohne Wartezeit, Start in wenigen Minuten
Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr
AccountOne Listenpreis
ab 24 € / Monat netto, nach Transaktionen
Bis 200 Transaktionen 24 €, bis 1.000 49 €, bis 3.000 99 €, bis 15.000 129 €, danach 10 € je weitere 1.000
Transaktionen sind Verkauf, Erstattung, Kundenzahlung, Rückzahlung, bei Amazon auch Commingling und Verbringung; im Schnitt 2,2 je Bestellung
Abgerechnet wird im Folgemonat nach dem tatsächlichen Volumen; Kündigung bis 30 Tage zum Monatsende
Steuerkanzlei-Zugang kostenlos; Festschreibung öffnen 95 €, Customizing und Beratung 140 € je Stunde
Quelle: accountone.de/preise und Hilfe-Center, Stand 14. Oktober 2026
Rechenbeispiel
500 Bestellungen im Monat über Shopify und Stripe: Rechnungskit kostet 9,00 € Grundgebühr plus 59,00 € Nutzung, mit E-Rechnung, festgeschriebenem Archiv und DATEV-Buchungen samt Stripe-Gebühren und Auszahlungen. AccountOne rechnet mit rund 1.100 Transaktionen und kommt auf 99 € für die Buchungsdaten. Die Rechnungen schreibt dann dein Shop oder das Rechnungsmodul im Beta-Test, falls du nur zu 19 % verkaufst.
Rechnungskit
68,00 €
AccountOne
99 €, ohne Rechnung

Wechsel in drei Schritten

1
Daten übernehmen

Bestellungen und Zahlungen aus den angebundenen Quellen werden übernommen, dein Nummernkreis läuft weiter. Alte Belege bleiben im bisherigen System abrufbar; Rechnungskit importiert keine fremden Rechnungen.

2
Parallel testen

Einen Abrechnungszeitraum lang laufen beide Systeme. Du vergleichst Belege und Buchungen, bevor etwas live geht.

3
Umstellen

Der Versand wird umgeschaltet, dein Steuerberater bekommt den neuen Export-Zugang. Das Altsystem bleibt als Archiv bestehen.

Häufige Fragen

Zum Teil. Für deinen eigenen Shop auf Shopify, WooCommerce oder Shopware und für Stripe ersetzt Rechnungskit AccountOne und schreibt dazu die Rechnungen, die AccountOne nur im Beta-Test erzeugt. Marktplätze wie Amazon, eBay oder OTTO, Amazon-Lager in mehreren Ländern und Systeme wie Chargebee oder JTL bucht Rechnungskit nicht; dafür bleibt AccountOne das passende Werkzeug.

Ja, und das ist der übliche Weg beim Wechsel. Du lässt beide Systeme einen Abrechnungszeitraum lang parallel laufen und vergleichst Belege und Buchungen, bevor du umstellst.

Die bleiben, wo sie sind. Rechnungskit importiert und archiviert keine Rechnungen, die anderswo erstellt wurden; deine Aufbewahrungspflicht für Altbelege (acht Jahre nach § 14b Abs. 1 UStG und § 147 Abs. 3 AO) erfüllst du weiterhin im bisherigen System. Was Rechnungskit übernehmen kann, sind vergangene Bestellungen und Zahlungen aus deinen angebundenen Shops und Zahlungsanbietern: Daraus entstehen dann neue, geprüfte Rechnungen. Beim Nummernkreis legst du fest, bei welcher Nummer Rechnungskit weiterzählt, damit es keine Überschneidung mit deinen alten Belegen gibt.

Belege werden revisionssicher und unveränderbar für acht Jahre abgelegt, solange dein Konto besteht (WORM-Archiv mit Prüfsummen). Acht Jahre ist die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen und Buchungsbelege (§ 14b Abs. 1 UStG, § 147 Abs. 3 AO); die Anforderungen an das Archiv beschreiben die GoBD. Exportieren kannst du sie jederzeit, nach einer Kündigung noch 90 Tage kostenlos. Die abschließende Beurteilung deiner Verfahrensdokumentation trifft dein Steuerberater.

AccountOne rechnet nach Transaktionen im Vormonat ab. Bis 200 Transaktionen kosten 24 €, bis 1.000 kosten 49 €, bis 3.000 kosten 99 € und bis 15.000 kosten 129 € netto im Monat, darüber 10 € je weitere 1.000. Als Transaktion zählen Verkauf, Erstattung, Kundenzahlung und Rückzahlung; im Schnitt sind es laut AccountOne 2,2 je Bestellung. Bei 500 Bestellungen kommst du damit auf 99 €, bei 2.000 Bestellungen auf 129 €. Rechnungskit kostet bei 500 Belegen 68 €, bei 1.000 Belegen 105,50 € und bei 2.000 Belegen 180,50 € (Stand 14. Oktober 2026). Ab rund 900 Bestellungen im Monat ist AccountOne also günstiger. Bei AccountOne fehlt aber die Rechnung selbst, die schreibt dein Shop oder das Rechnungsmodul im Beta-Test. Bei Rechnungskit sind E-Rechnung, Archiv und DATEV-Buchungen im Preis.

AccountOne ist eine Software der AccountOne GmbH aus Flensburg, gegründet 2016. Sie holt Bestell- und Zahlungsdaten aus über 40 Shops, Marktplätzen und Zahlungsanbietern, bewertet jeden Verkauf umsatzsteuerlich nach Land und Steuersatz und gibt das Ergebnis als Buchungsstapel an DATEV oder andere Buchhaltungsprogramme. Zahlungen gleicht AccountOne mit den offenen Posten aus. Gedacht ist es für Onlinehändler und ihre Steuerkanzleien; die Kanzlei nutzt es kostenlos.

Nur im Beta-Test. Das Rechnungsmodul schreibt ZUGFeRD-Rechnungen und verschickt sie über deinen eigenen Mailserver oder lädt sie bei Amazon hoch. Mitmachen kannst du, wenn du über Shopify oder Amazon ohne VCS verkaufst, deinen Firmensitz in Deutschland hast, nur zum Regelsteuersatz von 19 % verkaufst und nicht dropshippst. Eine Versionsangabe, XRechnung und eine Prüfung vor dem Versand nennt AccountOne nicht. Rechnungskit schreibt jede Rechnung als ZUGFeRD 2.5, prüft sie vor dem Versand und macht daraus eine XRechnung 3.0, wenn beim Kunden eine Leitweg-ID hinterlegt ist. Ausstellen musst du E-Rechnungen an Unternehmen spätestens ab 2028, bei mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz ab 2027 (§ 14 Abs. 1 UStG, § 27 Abs. 38 UStG).

Auf OMR Reviews hat AccountOne 4,8 von 5 Sternen aus 25 Bewertungen. Die Shopify-App „AccountOne ‑ Ecommerce2Datev“ ist kostenlos und hat 2 Rezensionen mit 2,7 Sternen (Stand 14. Oktober 2026). Auf seiner Website zitiert AccountOne vor allem Steuerkanzleien, die damit E-Commerce-Mandanten betreuen. Einzelne Bewertungen sagen wenig darüber, ob das Werkzeug zu dir passt. Wichtiger ist, ob du deine Rechnungen schon hast und nur Buchungen brauchst oder ob beides aus einem System kommen soll.

Du verbindest Shopify über die kostenlose AccountOne-App und Stripe über eine eigene Anbindung; Stripe Billing liefert dabei auch die Erlöse. AccountOne holt die Shopify-Daten ab, sobald eine Auszahlung vorliegt und ein Settlement erstellt wurde, und bucht mit dem Versanddatum als Leistungsdatum. Zahlungen gleicht es gegen die Erlöse aus, Gebühren gehen auf die Aufwandskonten, die du je Zahlungsanbieter anlegst. Die Rechnung an deine Kunden schreibt weiter Shopify oder eine Rechnungs-App. Rechnungskit verbindest du ebenfalls direkt mit Shopify und Stripe; es schreibt die Rechnung und liefert die DATEV-Buchungen mit Gebühren und Auszahlungen gleich mit.

Nein. AccountOne prüft etwa alle vier Stunden, ob eine USt-IdNr. gültig ist. Laut Hilfe-Center erfolgt eine qualifizierte Bestätigung mit Abgleich von Name und Anschrift nicht, sie muss im Vorsystem oder in der Buchhaltung stattfinden. Ist eine Nummer ungültig, bucht AccountOne die Bestellung als B2C-Umsatz. Für die steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung muss dein Kunde eine gültige USt-IdNr. verwenden (§ 6a Abs. 1 Nr. 4 UStG); das BZSt bestätigt auf Anfrage auch Name und Anschrift (§ 18e UStG). Rechnungskit fragt beim BZSt qualifiziert ab, bevor eine steuerfreie Rechnung entsteht, und hebt die Antwort mit der Rechnung auf.

Nein, laut Hilfe-Center stellt AccountOne keine Belegbilder bereit, weil es nur die Rohdaten der Shops und Marktplätze abruft. Die Bestellnummer steht im Belegfeld, die passende Rechnung sucht deine Kanzlei im Shop. Das Rechnungsmodul im Beta-Test erzeugt Belegbilder, die zu den Buchungsdaten passen, aber nur für die Händler, die mitmachen dürfen. Rechnungskit liefert zu jedem Erlös-Export ein Belegtransfer-Paket für DATEV Unternehmen online, und jede Rechnungsbuchung trägt einen Beleglink auf ihre Rechnung.

Ja, wenn du die Kanäle trennst. Rechnungskit schreibt dann die Rechnungen für deinen Shop und liefert dafür die DATEV-Buchungen, AccountOne bucht deine Marktplätze wie Amazon oder eBay. Wichtig ist, dass jeder Verkauf nur einmal gebucht wird: Schalte den Shop in AccountOne aus oder lass ihn in Rechnungskit nur Rechnungen schreiben und nimm die Buchungen aus AccountOne. Die Aufteilung sprichst du am besten mit deiner Steuerkanzlei ab.

Du kündigst schriftlich, eine E-Mail an info@accountone.de reicht, spätestens 30 Tage vor dem Monatsende. Die letzte Rechnung kommt im Monat danach, weil AccountOne nachträglich abrechnet. Nach der Deaktivierung hast du noch einen Monat Zugriff auf alle Daten und Exporte; AccountOne empfiehlt, mindestens alle Erlös- und Zahlungsexporte herunterzuladen. Innerhalb von sechs Monaten kannst du einen gekündigten Account gegen eine Bearbeitungsgebühr von 49 € wiederherstellen lassen. Die Aufbewahrungspflicht von acht Jahren für Buchungsbelege liegt bei dir (§ 147 Abs. 3 AO, § 14b Abs. 1 UStG), auch für die Rechnungen aus deinem Shop.

Aus öffentlich zugänglichen Quellen der Anbieter, geprüft am 14. Oktober 2026, mit Fußnoten je Zeile. Wo keine belastbare Quelle vorlag, steht ausdrücklich „Nicht belegt". Wenn dir ein Fehler auffällt, schreib an support@rechnungskit.de, wir korrigieren und datieren die Seite neu.

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Rechnungskit ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ersetzt weder die Beratung durch deine Steuerkanzlei (§ 5 StBerG) noch eine Rechtsberatung (§ 3 RDG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Wie dein Einzelfall zu bewerten ist, entscheidest du, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei oder einer Anwaltskanzlei.

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