ablefy-Alternative: im eigenen Namen verkaufen mit E-Rechnung und DATEV
Rechnungskit lässt dich Kurse, Coachings, Downloads und Abos im eigenen Namen verkaufen, ohne Shop: ein Checkout-Link je Produkt, Zahlung über deinen Mollie-, Stripe-, PayPal- oder Unzer-Account, nach der Zahlung sofort die E-Rechnung mit eigenem Nummernkreis, GoBD-Archiv und fertige DATEV-Buchungen. ablefy (ehemals elopage) ist eine Verkaufs- und Kursplattform: Checkout, Kurs-Hosting, Affiliates, Mahnwesen; die Rechnung ist ein PDF je Zahlung, oder im Reseller-Modell stellt sie der Partner namotto in seinem Namen.
Quellen geprüft: 28. Juli 2026 · Aktualisiert: 11. September 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr · Quellen unter der Tabelle
Kurz-Fazit
du im eigenen Namen verkaufst und dafür eine E-Rechnung statt eines PDFs willst, das Geld direkt von deinem Zahlungsanbieter statt aus einem Verwahrungskonto auf Anforderung, und deine Steuerkanzlei Buchungssätze mit Beleglink bekommen soll statt CSV-Exporte.
du Kurse, Memberships und Community auf derselben Plattform hosten, über Affiliates und Funnels verkaufen, Raten, Klarna oder Kauf auf Rechnung anbieten und das Mahnwesen bis zum Inkasso abgeben willst. Im Reseller-Modell brauchst du für diese Verkäufe kein Rechnungsprogramm; die Gutschrift ist dein Beleg.
ablefy ist die Verkaufsplattform mit Kursen, Affiliates und Mahnwesen; Rechnungskit ist der Checkout mit E-Rechnung, Archiv und DATEV. Wer bei ablefy im eigenen Namen verkauft, hat dieselben Pflichten wie mit Rechnungskit, bekommt dafür aber ein PDF und CSV statt E-Rechnung und Buchungssätze.
Rechnungskit und ablefy im Detail
Alle Zeilen mit Quelle belegt. Wo eine Angabe nicht öffentlich belegbar war, steht das ausdrücklich dabei.
- 1. ablefy.io (Startseite, /preise, /loesungen/checkout): Verkaufs- und Kursplattform der ablefy GmbH, Berlin, laut Handelsregister HRB 151956 B ehemals Elopage GmbH; Zahlungspläne mit Einmalzahlung, Abo, Ratenzahlung und Testzeitraum, Order Bumps, Upsells, Affiliate-Programme, Online-Kurse, Memberships, Community, E-Tickets, Gutscheine und Rabattcodes. Hilfe „Verkauf im eigenen Namen oder im Reseller-Modell?“: im eigenen Namen bist du Vertragspartner mit eigenen AGB und eigener Rechnung, im Reseller-Modell „tritt [namotto] als rechtlicher Vertragspartner auf“ und stellt alle Rechnungen im eigenen Namen. Geprüft am 11. September 2026.
- 2. Hilfe „Automatische Rechnungserstellung einrichten“: PDF-Rechnung je Zahlung mit Logo, Präfix und Startnummer; „Der Leistungszeitraum wird automatisch in der Rechnung angegeben“. Zur E-Rechnung heißt es mit Stand 30. Oktober 2024, die Umstellung sei für Anbieter mit Sitz in Deutschland „zum Jahresbeginn 2025 noch nicht einschlägig“, ebenso für alle Verkäufe im Reseller-Modell. ZUGFeRD, XRechnung, EN-16931-Validierung und eine Abgrenzung sind weder dort noch auf Preisseite oder Lösungsseite „Rechnungen & Steuern“ dokumentiert. Geprüft am 11. September 2026.
- 3. Hilfe „Rechnungen verwalten und korrigieren“: Rechnungen und Storno-Rechnungen unter „Zahlungen“ abrufbar; „Rechnung ändern und neu ausstellen“ erzeugt automatisch eine Storno- und eine Korrekturrechnung. Festschreibung, Prüfsummen oder ein WORM-Archiv sind nicht dokumentiert. Geprüft am 11. September 2026.
- 4. Hilfe „Verkauf im eigenen Namen oder im Reseller-Modell?“ und „Auszahlungen & Gutschriften im Reseller-Modell“: im eigenen Namen „Keine automatische Auszahlung“, du veranlasst „die Auszahlung deiner Einnahmen, die älter als 7 Tage sind“ aus dem integrierten Verwahrungskonto (ablefy PLUS oder CONNECT, Legitimierung nötig) oder nutzt dein eigenes PayPal-Geschäftskonto. Im Reseller-Modell: Sicherheitspuffer 15 bis 30 Tage, Mindestbetrag 50 €, Gutschrift am 1. des Monats, Überweisung innerhalb von 3 Werktagen nach dem 1. und/oder 15.; Beleg je Auszahlung als PDF plus Transaktions-PDF und CSV. Geprüft am 11. September 2026.
- 5. Hilfe „Steuereinstellungen vornehmen und prüfen“, „Steuerberechnung bei Verkäufen von Kleinunternehmen“ und „Steuerberechnung & Auszahlung im Reseller-Modell“: Steuertabelle nach Produkttyp, Käufertyp und Land mit EU-Sätzen und Reverse Charge für Unternehmen; „Im Bereich Berichte stellen wir dir eine Übersicht der Umsatzsteuern pro Land bereit“ für das OSS-Verfahren. Eine qualifizierte USt-IdNr.-Abfrage mit Nachweis und die Quelle der Steuersätze sind nicht dokumentiert. Im Reseller-Modell erfolgt die Besteuerung „auf Basis der Steuergesetzgebung für deutsche, steuerpflichtige Unternehmen“; Kleinunternehmer erhalten den Nettobetrag. Geprüft am 11. September 2026.
- 6. Lösungsseite „Rechnungen & Steuern“ (ablefy.io/loesungen/rechnungsabwicklung): „CSV-Exporte aller Daten: Rechnungen deiner Kund:innen, Rechnungen für die Nutzung von ablefy, Übersicht aller Zahlungen, Rückbuchungen (Storno & Chargebacks), Berichte, Auszahlungsbelege“. DATEV-Format, Buchungssätze, Beleglink, Rechnungsabgrenzung und ein Zugang für die Steuerkanzlei sind nicht dokumentiert. Geprüft am 11. September 2026.
- 7. Preisseite ablefy.io/preise: Sell 27 € im Monat, Create & Sell 59 € (bis 150 Mitglieder), 119 € (3.000), 229 € (10.000), ab 397 € (unbegrenzt); „2,7 % + 0,50 € je erfolgreicher Standardzahlung“ inklusive Zahlungsabwicklung und 3D Secure; „Automatische Rechnungsstellung inkl. Gutschriften + 0,4 %“; Reseller-Modell + 2,5 % + 1,00 €; Klarna sowie Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung + 2,9 % + 0,50 €; Fremdwährung + 2,0 % je Zahlung und + 2,5 % je Auszahlung; Rücklastschrift 8 €, Rückbuchung 25 €; „Überfällige Zahlungen einholen“ 10 %. Hilfe „Beteiligungen, Provisionen und Gebühren versteuern“: „Alle unsere Gebühren sind netto“. Ältere Preistabellen auf Unterseiten (39 bis 549 €, 3,9 %) sind nicht berücksichtigt. Geprüft am 11. September 2026.
- 8. Preisseite und Feature-Übersicht ablefy.io/loesungen/apps-integrationen: „ablefy API“, Webhooks, Access Token, Custom SMTP, Embedded Checkout, Zapier mit Triggern für Bestellungen, Zahlungseingänge, Stornierungen und Kursaktivität, dazu Mailchimp, ActiveCampaign, KlickTipp, GetResponse, Memberspot und weitere. Shop-Systeme als Bestellquelle sind nicht vorgesehen. Geprüft am 11. September 2026.
- 9. Lösungsseite „Mahnwesen & Inkasso“ (ablefy.io/loesungen/mahnwesen-inkasso): automatische Zahlungserinnerung nach 7 Tagen, Mahnwesen nach 30 Tagen offener Zahlung, drei Forderungen alle zwei Wochen, dann Inkasso über den Partner Creditreform; Mahnbescheid nur im Reseller-Modell. Geprüft am 11. September 2026.
- 10. Hilfe „Im Reseller-Modell verkaufen“ und „Nachträgliche Umstellung vom Reseller-Modell auf Verkauf im eigenen Namen“: Produkte werden vor dem Verkauf geprüft (bis zu 3 Werktage), Legitimierung mit Ausweis, Gewerbenachweis, Steuer- und Kontonachweis; der Wechsel zurück in den eigenen Namen ist „nur in Einzelfällen“ möglich und nicht bei laufenden Abos oder Raten. Geprüft am 11. September 2026.
- Angaben laut Anbieter-Website (Preis-, Funktions- und Hilfeseiten), zuletzt geprüft am 28. Juli 2026; Preise netto.
- Zeilen mit „Nicht belegt" bedeuten: Wir haben keine belastbare öffentliche Quelle gefunden, nicht, dass die Funktion fehlt.
- Rechnungskit-Angaben beziehen sich auf den aktuellen Produktstand; als „Geplant" markierte Punkte sind noch nicht verfügbar.
Alle Angaben nach öffentlich zugänglichen Quellen, geprüft 28. Juli 2026. Funktionsumfang und Preise der Anbieter können sich ändern. Hinweise auf Fehler bitte an support@rechnungskit.de.
Wann ist ablefy die bessere Wahl?
Rechnungskit ist kein Rundum-Werkzeug. In diesen Fällen ist ablefy die ehrlichere Empfehlung.
ablefy hostet Online-Kurse, Memberships, Community und E-Tickets neben dem Checkout. Rechnungskit hostet nichts: Nach der Zahlung geht ein Webhook an deine Kursplattform, etwa über Zapier, Make oder n8n, und schaltet dort frei.
Affiliate-Programme bis fünf Stufen, Order Bumps, Upsells, Countdown, Ratenzahlung, Klarna und Kauf auf Rechnung sind ablefys Kern. Der Rechnungskit-Checkout kann Einmalkäufe und Abos mit Testphase; Affiliates, Funnels und Ratenzahlung fehlen dort.
ablefy erinnert nach 7 Tagen, mahnt ab 30 Tagen dreimal und übergibt an Creditreform, gegen 10 % des eingezogenen Betrags. Rechnungskit verschickt beim Rechnungskauf zwei Zahlungserinnerungen und übergibt nicht an ein Inkasso.
Im Reseller-Modell wird namotto Vertragspartner deiner Käufer, stellt die Rechnung und schuldet die Umsatzsteuer; du bekommst eine Gutschrift. Mit Rechnungskit verkaufst du selbst und brauchst ab der EU-Schwelle das OSS-Verfahren; Rechnungskit überwacht die Schwelle und liefert die Auswertung, die Meldung bleibt bei dir oder deiner Steuerkanzlei.
Was Rechnungskit anders macht
USt-IdNr.-Prüfung im eigenen Checkout
Gibt ein Unternehmen aus einem anderen EU-Land im Checkout seine USt-IdNr. an, fragt Rechnungskit sie qualifiziert beim BZSt ab, mit Firmenname und Adresse. Nur bei Bestätigung entsteht die Rechnung ohne Umsatzsteuer mit Reverse-Charge-Hinweis. Die Antwort liegt acht Jahre im Archiv, verknüpft mit der Rechnung. Bei ablefy steuert die Steuertabelle den Reverse-Charge-Satz; eine Prüfung mit Nachweis ist nicht dokumentiert.
Buchungssätze statt CSV-Export
Deine Steuerkanzlei bekommt je Verkauf einen EXTF-Buchungssatz mit Beleglink auf die E-Rechnung, dazu die Auszahlungen deines Zahlungsanbieters aufgelöst in Erlöse je Steuersatz, Gebühren und Geldtransit. Aus ablefy bekommt sie CSV-Exporte zu Rechnungen, Zahlungen und Auszahlungsbelegen und baut die Buchungen daraus selbst.
Preisvergleich
Listenpreise netto pro Monat, Stand 28. Juli 2026. Rabatte und Aktionen sind nicht berücksichtigt.
Wechsel in drei Schritten
Kurse, Downloads, Lizenzen oder Abos als Produkte in Rechnungskit anlegen, den eigenen Mollie-, Stripe-, PayPal- oder Unzer-Vertrag verbinden. Je Produkt entsteht ein Checkout-Link.
Im Sandbox-Modus kaufst du selbst einmal durch: Rechnung, Nummernkreis, Webhook für die Kurs-Freischaltung, DATEV-Export. Erst danach gehst du live.
Die Kauf-Buttons auf deiner Seite zeigen auf den Rechnungskit-Checkout. Laufende Abos bleiben bei der alten Plattform, bis die Kunden neu abschließen; die alten Gutschriften bleiben dort als Beleg.
Häufige Fragen
Weitere Vergleiche
Bereit für die E-Rechnungs-Pflicht?
Wir prüfen jede Rechnung, bevor sie rausgeht. Erstelle dein Konto und probier alles im kostenlosen Testmodus, abgerechnet wird erst ab dem Go-Live.