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Rechnungskit

Deine Belege.
Dreifach gesichert, in zwei Ländern, jede Minute.

Bevor du Rechnungen, Kundendaten und Zahlungen einem Dienst anvertraust, willst du wissen: Wo liegen die Daten, wer kommt an sie heran und was passiert bei einem Ausfall oder einer Kündigung? Zu jeder Frage steht hier zuerst die kurze Antwort. Die Details klappst du bei Bedarf auf.

Automatisch überwacht, rund um die Uhr

Auf einen Blick

Stand: September 2026
  • Serverstandort Deutschland Hetzner, Rechenzentrum Falkenstein, zertifiziert nach ISO/IEC 27001
  • Anbieter Nur EU Backup in Helsinki (Finnland), kein US-Cloud-Anbieter, kein Drittland-Transfer
  • Verschlüsselung TLS und AES-256 Alle Verbindungen verschlüsselt, Belegarchiv und Backups zusätzlich
  • Backups Laufend Höchstens etwa eine Minute Datenverlust, drei Kopien in zwei Ländern
  • Anmeldung Passkey oder 2FA Ohne Passwort oder mit zweitem Faktor, Rate-Limit gegen Rateversuche
  • Datenschutz AVV nach Art. 28 Vertrag zur Auftragsverarbeitung, öffentlich einsehbar
  • GoBD-Archiv Unveränderbar Schreibgeschützt (WORM), SHA-256-Prüfsumme bei jedem Abruf, 8 Jahre
  • Export Jederzeit Komplettes Archiv, nach der Kündigung noch 90 Tage kostenlos

Zertifikate: Rechnungskit selbst hat kein eigenes Zertifikat wie ISO 27001 oder SOC 2. Zertifiziert ist das Rechenzentrum, in dem deine Daten liegen. Warum das so ist

Wo liegen meine Daten?

In Deutschland, bei Hetzner im Rechenzentrum Falkenstein. Eine verschlüsselte Sicherungskopie liegt in Helsinki (Finnland). Alle Dienstleister sitzen in der EU, Daten gehen nicht in ein Drittland.

  • Produktivsystem Deutschland Anwendung und Datenbank, Sicherung im Minutentakt
  • Unveränderliches Archiv Deutschland Finalisierte Belege, schreibgeschützt und versioniert
  • Verschlüsseltes Backup Finnland (EU) In Deutschland verschlüsselt, erst dann übertragen
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  • Kein US-Cloud-Anbieter: Anwendung, Datenbank, Belegarchiv und Backups laufen ausschließlich bei europäischen Unternehmen. US-Anbieter bleiben auch mit Servern in Frankfurt dem US CLOUD Act unterworfen, unsere Dienstleister nicht.
  • Drei Kopien, zwei Speichersysteme: Fällt ein System, ein Server oder ein ganzes Rechenzentrum aus, gehen keine Daten verloren.
  • Am Backup-Standort nur verschlüsselte Daten: Alles, was Deutschland verlässt, wird vorher clientseitig mit AES-256 verschlüsselt. Ohne die getrennt verwahrten Schlüssel kann dort niemand die Daten lesen, auch nicht der Betreiber des Rechenzentrums.
  • Vorgeschaltete Schutz-Ebene: Bunny.net (Sitz in Slowenien) prüft und beschleunigt den Datenverkehr, speichert aber keine Kundendaten dauerhaft.

Wie ist der Datenschutz geregelt?

Über einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO, den du vorab lesen kannst. Rechnungskit verarbeitet die Daten nur nach deinen Weisungen und nie für eigene Zwecke. Alle Dienstleister, die dabei mitarbeiten, sitzen in der EU.

Dienstleister, die Daten im Auftrag verarbeiten
DienstleisterAufgabeSitz
Hetzner Online GmbHServer, Datenbank, Objektspeicher, verschlüsselte SicherungenDeutschland, Finnland
Bunny (BunnyWay d.o.o.)CDN, DNS und Web Application FirewallSlowenien
Brevo GmbHVersand von Transaktions-E-MailsDeutschland
Nebius B.V.Antworten des KI-Assistenten Kit, nur aus Chat-EingabenNiederlande

Quelle: AVV, Anlage 1 und Datenschutzerklärung. Zahlungsdienste und Shopsysteme wie Stripe, PayPal oder Shopify bindest du mit deinem eigenen Konto an. Das sind deine Vertragspartner und keine Auftragsverarbeiter von Rechnungskit. PDF- und ZUGFeRD-Erzeugung laufen auf eigener Infrastruktur.

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  • Neue Dienstleister: Geplante Änderungen kündigt Rechnungskit mit angemessenem Vorlauf an. Aus wichtigem Grund kannst du widersprechen.
  • Datenpannen: Wird eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt, meldet Rechnungskit sie dir unverzüglich.
  • Kontrollen: Du oder ein beauftragter Prüfer könnt die Einhaltung des AVV überprüfen, Inspektionen eingeschlossen, mit angemessenem Vorlauf.
  • Vertraulichkeit: Wer Daten verarbeitet, ist zur Vertraulichkeit verpflichtet, auch über das Ende der Tätigkeit hinaus.
  • Technische und organisatorische Maßnahmen: Die Maßnahmen stehen in Anlage 2 des AVV. Was sie konkret bedeuten, erklären die Abschnitte auf dieser Seite.

Wer kann auf meine Daten zugreifen?

Die Personen, die du einlädst, mit der Rolle, die du ihnen gibst. Die Datenbank trennt die Daten der einzelnen Kunden technisch voneinander. Zugänge für Steuerkanzlei, Agentur oder Support widerrufst du mit einem Klick, und jede Aktion wird protokolliert.

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  • Mandantentrennung in der Datenbank: Row-Level-Security in PostgreSQL, erzwungen auf allen Mandanten-Tabellen. Ohne gültigen Mandantenkontext liefert die Datenbank keine einzige Zeile (fail-closed).
  • Rollen: Inhaber, Buchhaltung, Betriebsprüfung und Lesen. Die Rechte werden zentral erzwungen und automatisch getestet: Die Lese-Rolle kann nichts ändern und nichts herunterladen.
  • Steuerkanzlei: Die Steuerkanzlei arbeitet in einem eigenen Bereich, sieht Belege und Exporte und pflegt die DATEV-Einstellungen. Jede ihrer Aktionen wird unveränderlich protokolliert.
  • Agentur und Support: Diese Zugänge enden nach 30 Tagen automatisch. Auch den Zugang für den Rechnungskit-Support schaltest du selbst frei, unter Einstellungen → Zugriffe.

Wie sind die Daten geschützt?

Alle Verbindungen laufen über TLS, Belegarchiv und Backups sind zusätzlich mit AES-256 verschlüsselt. Anmelden kannst du dich per Passkey oder mit Zwei-Faktor. Vor dem Server liegt eine Firewall, die Angriffe und Überlastung abfängt.

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  • Verschlüsselung: TLS für jede Verbindung, AES-256 für archivierte Belege und für alles, was als Backup Deutschland verlässt. Zugangsdaten zu deinen verbundenen Diensten speichert Rechnungskit mit AES-256-GCM.
  • Anmeldung: Ohne Passwort per Passkey oder mit einem zweiten Faktor. Passwörter brauchen mindestens 12 Zeichen, ein Rate-Limit bremst Rateversuche. Wer sein Passwort ändert, wird auf allen anderen Geräten abgemeldet.
  • Firewall und DDoS-Schutz: Web Application Firewall, DDoS-Schutz und Rate-Limit über Bunny.net. Der Server selbst ist nur über diese Ebene erreichbar, nicht direkt aus dem Netz.
  • Gehärtete Server: Firewall mit default-deny, SSH nur per Schlüssel, automatische Sicherheitsupdates.
  • Geprüfte Meldungen und Schnittstelle: Webhooks der Zahlungsdienste werden per Signatur geprüft. Die öffentliche Schnittstelle ist pro Zugangsschlüssel begrenzt.
  • Quellcode und Betrieb: Sicherheits-Audit des Quellcodes im Juli 2026, alle Befunde behoben. Schlüssel und Passwörter liegen außerhalb des Quellcodes, Entwicklung und Produktion sind getrennt.

Wie werden die Daten gesichert?

Laufend: Jede Änderung an der Datenbank ist in weniger als einer Minute gesichert. Jeder Beleg existiert dreimal, eine Kopie davon verschlüsselt in Finnland. Ein unabhängiges Monitoring überwacht die Sicherung, und die Wiederherstellung wird regelmäßig geübt.

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  • Drei Kopien, zwei Speichersysteme, zweiter Standort (3-2-1): Die Datenbank wird laufend gesichert, dazu kommen tägliche unabhängige Dumps. Jede Nacht werden Belegarchiv und Volumes verschlüsselt nach Helsinki gespiegelt, außerdem gibt es einen wöchentlichen Server-Snapshot.
  • Schutz vor Ransomware: Die Anwendung hat keine Zugangsdaten für den Backup-Standort. Ein kompromittierter Server könnte Backups weder lesen noch löschen.
  • Überwacht: Jeder Sicherungslauf wird auf Integrität geprüft und meldet sich bei einem unabhängigen Monitoring. Bleibt die Meldung aus, gibt es automatisch Alarm.
  • Geübt: Wiederherstellungs-Übungen (Datenbank-Restore, Stichproben-Belege mit Prüfsummenabgleich) laufen regelmäßig und werden protokolliert.
  • Aufbewahrung der Sicherungen: Gestaffelt nach täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich. Spätestens nach drei Jahren werden Sicherungen überschrieben.

Was passiert bei einem Ausfall?

Ein Ausfall verzögert neue Belege um Minuten bis wenige Stunden, verloren geht dabei kein Beleg. Dafür sorgen drei Ebenen, die unabhängig voneinander greifen.

  1. Deine Daten liegen beim Shop und beim Zahlungsanbieter
  2. Anbieter melden sich bis zu drei Tage lang erneut
  3. Rechnungskit gleicht zusätzlich selbst ab
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  • Deine Daten liegen beim Shop und beim Zahlungsanbieter: Eine Webhook-Meldung ist nur die Türklingel: Die Bestellung oder Zahlung selbst liegt dauerhaft bei Shopify, WooCommerce, Stripe, Mollie und Co. Erreicht uns die Klingel nicht, ist nichts verloren, denn wir können jederzeit direkt dort nachsehen.
  • Anbieter melden sich bis zu drei Tage lang erneut: Erreicht eine Meldung unseren Server nicht, wiederholen die Anbieter sie automatisch: Stripe und PayPal bis zu drei Tage, Shopify rund 48 Stunden, andere ähnlich. Doppelte Zustellungen erkennt Rechnungskit zuverlässig und verbucht nie doppelt.
  • Rechnungskit gleicht zusätzlich selbst ab: Unabhängig von Webhooks fragt Rechnungskit alle Verbindungen regelmäßig aktiv ab: Shopware alle 15 Minuten, alle anderen mehrmals täglich. Selbst ein komplett verpasster Webhook kostet so höchstens ein paar Stunden Verzögerung. Braucht eine Korrektur eine menschliche Prüfung, erscheint sie als sichtbare Aufgabe in deinem Konto und wird nicht stillschweigend erledigt.
  • Updates: Der bisherige Server bedient weiter, bis der neue vollständig bereit ist, so entsteht keine Lücke. Eine Meldung gilt erst dann als verarbeitet, wenn sie vollständig gespeichert wurde, sonst wird sie erneut zugestellt.

Wie werden die Belege archiviert (GoBD)?

Unveränderbar: Finalisierte Belege liegen schreibgeschützt im Archiv, jeder mit einer SHA-256-Prüfsumme, die bei jedem Abruf geprüft wird. Korrekturen laufen über Storno und Neuausstellung.

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  • WORM-Speicher: Versionierter Objektspeicher mit Object Lock. Überschreiben oder Löschen ist technisch gesperrt, auch für Rechnungskit selbst.
  • Sperren in der Datenbank: Archivierte Belege, Positionen, Vorlagen-Versionen und Protokoll sind per Trigger gegen Ändern und Löschen gesperrt.
  • Lückenlose Nummernkreise: Nummernvergabe und Archivierung sind eine Transaktion. Ein Beleg, der die Validierung nicht besteht, verbraucht keine Nummer.
  • Aufbewahrung: 8 Jahre (§ 147 Abs. 3 AO, Frist für Buchungsbelege seit 2025).
  • DATEV-Export: Standardformat DATEV EXTF (SKR03/SKR04). Ein festgeschriebener Export bleibt unveränderlich, jeder spätere Download ist byte-identisch (SHA-256-geprüft). Fehlt eine Konten-Zuordnung, wird die Zeile mit Warnung übersprungen und nie falsch gebucht.
  • Verfahrensdokumentation: Die technische Beschreibung für deine Verfahrensdokumentation liefert Rechnungskit (Link unten).

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich kündige?

Du kannst dein komplettes Archiv jederzeit exportieren, nach der Kündigung noch 90 Tage lang kostenlos. Die Aufbewahrungspflicht nach § 147 AO bleibt bei dir, deshalb ist der Export vollständig und maschinenlesbar.

Details anzeigen
  • Inhalt: Die ZUGFeRD-XML-Originale (rechtlich maßgeblich) und alle DATEV-Exporte, auf Wunsch zusätzlich PDF-Kopien jeder Rechnung als Lesehilfe. Auch die USt-Nachweise zu deinen Lieferungen sind enthalten.
  • Standardformate: Die Rechnungen liegen als XML nach EN 16931 vor, die Buchungen im offenen DATEV-Format EXTF, das jede Steuerkanzlei ohne Freischaltung importiert.
  • Ablauf: Der Export läuft im Hintergrund. Sobald er fertig ist, bekommst du eine E-Mail mit dem Download-Link.
  • Löschung und Rückgabe: Wie es nach Vertragsende weitergeht, regelt Abschnitt 8 des AVV.

Welche Zertifikate gibt es?

Das Rechenzentrum ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Rechnungskit selbst hat kein eigenes Zertifikat wie ISO 27001 oder SOC 2. Ein GoBD-Zertifikat gibt es für keine Software.

Fragen und Antworten
Gibt es ein GoBD-Zertifikat?
Nein, und das gibt es für keine Software: Die Finanzverwaltung erteilt keine Testate, Zertifikate Dritter sind nicht bindend (GoBD, Rz. 179 bis 181). Entscheidend sind die tatsächlichen Maßnahmen (oben) und deine Verfahrensdokumentation. Die technische Beschreibung dafür liefert Rechnungskit.
Ist Rechnungskit selbst ISO-27001-zertifiziert?
Nein. Eine eigene Zertifizierung ist ein mehrmonatiges Verfahren, das erst ab einer gewissen Unternehmensgröße sinnvoll ist. Zertifiziert ist die Infrastruktur, die deine Daten physisch hält; die Maßnahmen darüber sind dokumentiert und auf Nachfrage im Detail einsehbar.
Ist Rechnungskit eine „DATEV-zertifizierte Schnittstelle“?
Nein. Rechnungskit erzeugt das offene DATEV-Standardformat EXTF, das jede Steuerkanzlei ohne Freischaltung importiert. Eine Zertifizierung ist dafür nicht erforderlich.
Wer trägt die Verantwortung?
Die Aufbewahrungspflicht nach § 147 AO liegt bei dir als Unternehmen. Rechnungskit stellt Archiv, Integritätsnachweis und jederzeitigen Export bereit, damit du diese Pflicht erfüllen kannst, unabhängig davon, ob du Kunde bleibst.

Unterlagen für deine Prüfung

Fragen zu Sicherheit und Datenschutz beantworten wir per E-Mail: support@rechnungskit.de

Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben zum Stand September 2026.

Rechnungskit
SICHERHEIT · HOSTING · COMPLIANCE
Stand: September 2026 · rechnungskit.de

Wo deine Belege liegen, und warum sie dort sicher sind

Rechnungskit trägt kein eigenes Zertifikat (etwa ISO 27001 oder SOC 2). Was es stattdessen gibt: ein ISO-27001-zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland, technische Schutzmaßnahmen, die sich prüfen lassen, und GoBD- und DATEV-Anforderungen, die direkt im System umgesetzt sind. Diese Seite fasst zusammen, was das konkret bedeutet.

100 % EU
Server in Deutschland, Backup in Finnland, kein US-Cloud-Anbieter
ISO 27001
Zertifiziertes Rechenzentrum (Hetzner, Falkenstein)
WORM + SHA-256
Unveränderbares Belegarchiv, Prüfsumme bei jedem Abruf
DATEV EXTF
Festschreibbare Exporte, byte-identisch nachweisbar

Hosting und Datenstandort

EU ONLY
  • Produktivsystem in Deutschland: Hetzner Online, Rechenzentrum Falkenstein, nach ISO/IEC 27001 zertifiziert.
  • Kein US-Cloud-Anbieter in der Verarbeitungskette: Anwendung, Datenbank, Belegarchiv und Backups laufen ausschließlich bei EU-Anbietern.
  • Backup in Helsinki (Finnland, EU): Alles, was Deutschland verlässt, wird vor der Übertragung clientseitig verschlüsselt (AES-256). Der Backup-Standort sieht nur Chiffrat.
  • Schutzschicht: Web Application Firewall und Bot-Schutz über einen europäischen Anbieter (Bunny, Slowenien).
  • Auftragsverarbeitung: AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO unter rechnungskit.de/avv. Alle Unterauftragsverarbeiter sitzen in der EU.

GoBD-Archiv

UNVERÄNDERBAR
  • WORM-Speicher: Jeder finalisierte Beleg (ZUGFeRD PDF/A-3 mit EN-16931-XML) liegt in versioniertem Objektspeicher mit Object Lock. Überschreiben oder Löschen ist technisch gesperrt, auch für Rechnungskit selbst.
  • Integritätsnachweis: SHA-256-Prüfsumme je Beleg, verifiziert bei jedem Abruf. Ein manipulierter Beleg würde sofort auffallen.
  • Datenbank-seitige Sperren: Archivierte Belege, Positionen, Vorlagen-Versionen und Protokoll sind gegen UPDATE und DELETE gesperrt (Trigger). Korrekturen nur über Storno und Neuausstellung.
  • Fortlaufende Nummernkreise: Nummernvergabe und Archivschreibvorgang sind eine Transaktion. Ein Beleg, der die Validierung nicht besteht, verbraucht keine Nummer.
  • Aufbewahrung: 8 Jahre (§ 147 Abs. 3 AO, Frist für Buchungsbelege seit 2025). Der komplette Archiv-Export steht dir jederzeit offen, auch 90 Tage nach Vertragsende kostenlos.

DATEV-Export und Steuerkanzlei

FESTSCHREIBUNG
  • Standardformat DATEV EXTF (Buchungsstapel, SKR03/SKR04): deine Steuerkanzlei importiert die Datei ohne Zusatzsoftware direkt in DATEV.
  • Festschreibung: Ein festgeschriebener Export ist unveränderlich, jeder spätere Download byte-identisch (SHA-256-geprüft). Festschreiben dürfen nur Inhaber und Steuerkanzlei-Rolle.
  • Kanzlei-Zugang mit Protokoll: Die Kanzlei arbeitet in einem eigenen Bereich, sieht Belege und Exporte, pflegt Konten-Zuordnungen. Jede Aktion wird unveränderlich protokolliert, der Zugriff ist mit einem Klick widerrufbar.
  • Keine stillen Fehlbuchungen: Fehlt eine Konten-Zuordnung, wird die Zeile mit Warnung übersprungen, nie falsch gebucht.

Anwendung und Zugriff

MEHRSCHICHTIG
  • Mandantentrennung auf Datenbankebene: Row-Level-Security in PostgreSQL, erzwungen auf allen Mandanten-Tabellen. Ohne gültigen Mandantenkontext liefert die Datenbank keine Zeile (fail-closed).
  • Rollen und Rechte: Inhaber, Buchhaltung, Steuerkanzlei, Betriebsprüfung (befristeter Lesezugriff), Lesen. Die Rechtematrix wird zentral erzwungen und durch automatisierte Tests abgesichert: die Lese-Rolle kann nichts ändern und nichts herunterladen.
  • Befristete Fremdzugriffe: Support- und Agenturzugänge laufen nach 30 Tagen automatisch ab.
  • Transport und Speicherung: TLS für alle Verbindungen, Belege im Archiv zusätzlich AES-256-verschlüsselt, Passwort-Mindestlänge und Rate-Limiting gegen Brute-Force.
  • Server-Härtung: Firewall default-deny, SSH nur per Schlüssel, automatische Sicherheitsupdates. Sicherheits-Audit des Quellcodes im Juli 2026, alle Findings behoben.

Backup und Wiederherstellung

3-2-1
  • Drei Kopien, zwei Speichersysteme, ein zweiter Standort: Datenbank kontinuierlich gesichert (max. ca. 1 Minute Datenverlust) plus tägliche unabhängige Dumps; Belegarchiv und Volumes nächtlich verschlüsselt nach Helsinki gespiegelt; wöchentlicher Server-Snapshot.
  • Ransomware-resistent: Die Anwendung besitzt keine Zugangsdaten für den Backup-Standort. Ein kompromittierter Server könnte Backups weder lesen noch löschen. Das Archiv ist durch Versionierung und Object Lock zusätzlich geschützt.
  • Geübt, nicht nur geplant: Wiederherstellungs-Übungen werden regelmäßig durchgeführt und protokolliert (Datenbank-Restore, Stichproben-Belege mit Prüfsummenabgleich). Ein unabhängiges Monitoring alarmiert, wenn ein Backup ausbleibt.

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TRANSPARENZ

Gibt es ein GoBD-Zertifikat?

Nein, und das gibt es für keine Software: Die Finanzverwaltung erteilt keine Testate, Zertifikate Dritter sind nicht bindend (GoBD, Rz. 179 bis 181). Entscheidend sind die tatsächlichen Maßnahmen (oben) und deine Verfahrensdokumentation. Die technische Beschreibung dafür liefert Rechnungskit.

Ist Rechnungskit selbst ISO-27001-zertifiziert?

Nein. Eine eigene Zertifizierung ist ein mehrmonatiges Verfahren, das erst ab einer gewissen Unternehmensgröße sinnvoll ist. Zertifiziert ist die Infrastruktur, die deine Daten physisch hält; die Maßnahmen darüber sind dokumentiert und auf Nachfrage im Detail einsehbar.

Ist Rechnungskit eine „DATEV-zertifizierte Schnittstelle“?

Nein. Rechnungskit erzeugt das offene DATEV-Standardformat EXTF, das jede Steuerkanzlei ohne Freischaltung importiert. Eine Zertifizierung ist dafür nicht erforderlich.

Wer trägt die Verantwortung?

Die Aufbewahrungspflicht nach § 147 AO liegt bei dir als Unternehmen. Rechnungskit stellt Archiv, Integritätsnachweis und jederzeitigen Export bereit, damit du diese Pflicht erfüllen kannst, unabhängig davon, ob du Kunde bleibst.

Rechnungskit · Fragen zu Sicherheit und Datenschutz: support@rechnungskit.de Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben zum Stand September 2026.

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