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Rechnungskit vs. Stripe

Stripe Billing mit E-Rechnung und DATEV ergänzen

Rechnungskit setzt auf Stripe auf, statt es zu ersetzen: Aus jedem Abo und jeder Zahlung entsteht die rechtssichere ZUGFeRD-Rechnung, das GoBD-Archiv und die fertige DATEV-Buchung. Stripe bleibt Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Stripe Billing und Invoicing erzeugen E-Rechnungen nicht nativ; dafür gibt es inzwischen Partner-Apps wie Billit.

Stand: 28. Juli 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr · Quellen unter der Tabelle

Kurz-Fazit

Rechnungskit passt, wenn …

aus deinen Stripe-Abos rechtssichere E-Rechnungen, ein GoBD-Archiv und fertige DATEV-Buchungen entstehen sollen, ohne dass du an deinem Stripe-Setup etwas änderst.

Stripe passt, wenn …

du Abo-Logik, Preismodelle, Dunning und weltweite Zahlungsabwicklung brauchst. Das ist Stripes Kern und ausdrücklich nicht der Scope von Rechnungskit.

Kein Entweder-oder, sondern zwei Ebenen: Stripe rechnet ab und wickelt Zahlungen ab. Für E-Rechnungen kannst du eine Marketplace-App wie Billit ergänzen oder Rechnungskit als deutsche Compliance-Ebene nutzen. Rechnungskit verbindet E-Rechnung, GoBD-Archiv, DATEV-Buchungen und qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung in einem Ablauf.

Rechnungskit und Stripe im Detail

Alle Zeilen mit Quelle belegt. Wo eine Angabe nicht öffentlich belegbar war, steht das ausdrücklich dabei.

Funktionsvergleich Rechnungskit und Stripe, Stand 28. Juli 2026
Funktion RechnungskitStripe
E-Rechnung
ZUGFeRD 2.x / Factur-X ausgehend Ja ZUGFeRD 2.5 nach EN 16931, jede Rechnung Status: enthalten Über Partner-App1 Billing und Invoicing erzeugen E-Rechnungen nicht nativ; die live verfügbare Billit-App nennt ZUGFeRD für Deutschland als unterstützt Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
XRechnung für öffentliche Auftraggeber Geplant auf der Roadmap, noch nicht verfügbar Status: eingeschränkt Über Partner-App1 nicht nativ in Billing oder Invoicing; Billit nennt XRechnung und Peppol für Deutschland als unterstützt Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Validierung vor Versand Pflichtfelder nach §14 UStG, Steuersätze, Formatregeln Ja jede Rechnung vor Versand (Mustang/EN 16931) Status: enthalten Nicht belegt1 Stripe dokumentiert keine native EN-16931-Prüfung; das öffentliche Billit-Datenblatt nennt die Formate, aber keinen konkreten Validierungsumfang vor Versand Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 1
E-Rechnungen empfangen und verarbeiten Nein bewusst kein Scope. Rechnungskit erzeugt Ausgangsrechnungen Status: nicht verfügbar Nein1 Stripe Invoicing erzeugt nur Ausgangsrechnungen, wie Rechnungskit Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 1
Shop-Automatisierung
Shop- und Payment-Anbindungen nativ ohne Drittanbieter-Tools Ja Shopify nativ, Stripe/Mollie, eigene Push-API; WooCommerce geplant Status: enthalten Als Zahlungsanbieter1 Stripe ist selbst der Payment-Layer; eine Fakturierung aus Shop-Bestellungen (etwa einer Shopify-Order) gibt es nicht Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Leistungsdatum-korrekte Fakturierung Versanddatum statt Zahldatum, automatisch Ja aus dem Versandereignis des Shops Status: enthalten Nur Zeitraum1 Positions-Zeitraum (period.start/end) als Leistungszeitraum; kein eigenes Leistungsdatum-Feld und keine Herleitung aus einem Versandereignis Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Automatische Stornos bei Erstattung inkl. Teilerstattungen Ja centgenau, eigener Korrekturbeleg Status: enthalten Gutschriften1 Gutschriften und Teilgutschriften mit Bezug zur Rechnung; finalisierte Rechnungen sind unveränderbar. Automatische Storno-Erzeugung aus einer Erstattung ist nicht dokumentiert Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Auszahlungs-Abgleich mit Gebühren Stripe, Mollie, PayPal & Co. als fertige Buchungen Ja Gebühren und Auszahlungen als Buchungen Status: enthalten Nur Reports1 Payout-Reconciliation mit Brutto, Gebühr und Netto je Kategorie als CSV; keine Buchungssätze und keine Kontenzuordnung Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Steuer-Compliance
OSS / EU-Fernverkauf Ja Ziellandsätze, Lieferschwellen-Monitoring, Export Status: enthalten Mit Stripe Tax2 Ziellandsätze, Schwellen-Monitoring und OSS-Export in Stripe Tax (0,5 % je Transaktion); die Meldung gibt Stripe in der EU nicht ab, Monitoring erfasst nur Stripe-Umsätze Status: kostenpflichtiges Zusatzmodul, siehe Fußnote 2
EU-Steuersätze automatisch aktualisiert Ja monatlich aus der EU-Datenbank TEDB, Änderungs-Warnung Status: enthalten Laut Anbieter2 Stripe hält Steuersätze nach eigener Angabe aktuell; Quelle und Aktualisierungs-Rhythmus sind nicht dokumentiert Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 2
Qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv Ja qualifizierte BZSt-Abfrage, Antwort 8 Jahre archiviert Status: enthalten Nur einfache Prüfung2 VIES-Gültigkeitsprüfung; laut Stripe wird nicht geprüft, ob Name und Adresse übereinstimmen. Reverse Charge greift bereits bei korrektem Format, „regardless of its validity“. Kein BZSt-Bestätigungsverfahren, keine dokumentierte Archivierung Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 2
Einzweck-/Mehrzweck-Gutscheine (§3 Abs. 13–15 UStG) Ja eigenes Gutschein- und Guthaben-Register Status: enthalten Nein2 Stripe Tax kennt nur einen Gutschein-Steuercode, laut Doku „assumed to be multi-purpose“; kein Einzweckgutschein nach §3 Abs. 14 UStG Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 2
Rechnungsabgrenzung / Umsatzrealisierung für Abos Ja pRAP für Abos und Jahreslizenzen Status: enthalten Zusatzprodukt3 Stripe Revenue Recognition ab 20 €/Monat nach ASC 606 und IFRS 15; kein HGB-/pRAP-Bezug und kein deutscher Kontenrahmen dokumentiert Status: kostenpflichtiges Zusatzmodul, siehe Fußnote 3
DATEV & Archiv
Fertige DATEV-Buchungssätze nicht nur Belegbilder Ja EXTF für SKR03/SKR04, Erlöse + Zahlungen + Gebühren Status: enthalten Nein4 kein nativer DATEV-Export; nur über Drittanbieter-Apps. DATEVs eigener Datenservice Zahlungsdienstleister überträgt Zahlungsdaten, keine Belege Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 4
GoBD-Archiv mit Festschreibung Ja WORM-Archiv, SHA-256, Festschreibung ab Erstellung Status: enthalten Nein4 Stripe erhebt für seine Produkte keinen GoBD-Anspruch und weist kein Testat aus; Rechnungs-Links laufen ab, ein Bulk-PDF-Export fehlt, keine dokumentierte Unveränderbarkeit auf Dateiebene Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 4
Kostenloser Zugang für Steuerberater Ja eigenes Kanzlei-Portal, schreibgeschützt Status: enthalten Rolle Accountant1 dokumentierte Accountant-Rolle mit Lesezugriff; Stripe veröffentlicht keine Preise je Nutzer Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Buchhaltung & Betrieb
UStVA / EÜR / direkte ELSTER-Abgabe ZM-Importdateien werden separat berücksichtigt ZM-Daten ZM-Importdatei ja; UStVA, EÜR und direkte ELSTER-Abgabe bleiben bei der Kanzlei Status: eingeschränkt Nein2 kein Buchhaltungsmodul; automatisierte Abgabe nur für US-Sales-Tax. UStVA und EÜR bleiben bei der Kanzlei, wie bei Rechnungskit Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 2
Einstiegspreis ab 9 € Grundgebühr + Staffelpreis je Beleg; die ersten 25 Belege sind kostenlos Status: enthalten ab 0,4 %3 keine Grundgebühr, dafür volumenabhängig: Invoicing 0,4–0,5 % je bezahlter Rechnung, Billing 0,7 % des Abo-Volumens, Tax 0,5 % je Transaktion, jeweils zzgl. Zahlungsgebühren Status: Hinweis, siehe Fußnote 3
API für eigene Systeme Ja Push-API in jedem Tarif Status: enthalten Ja, Stärke1 umfassende REST-API, Webhooks und SQL-Auswertung über Sigma Status: enthalten, siehe Fußnote 1

E-Rechnung

ZUGFeRD 2.x / Factur-X ausgehend
Rechnungskit Ja ZUGFeRD 2.5 nach EN 16931, jede Rechnung Status: enthalten
Stripe Über Partner-App1 Billing und Invoicing erzeugen E-Rechnungen nicht nativ; die live verfügbare Billit-App nennt ZUGFeRD für Deutschland als unterstützt Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
XRechnung für öffentliche Auftraggeber
Rechnungskit Geplant auf der Roadmap, noch nicht verfügbar Status: eingeschränkt
Stripe Über Partner-App1 nicht nativ in Billing oder Invoicing; Billit nennt XRechnung und Peppol für Deutschland als unterstützt Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Validierung vor Versand
Pflichtfelder nach §14 UStG, Steuersätze, Formatregeln
Rechnungskit Ja jede Rechnung vor Versand (Mustang/EN 16931) Status: enthalten
Stripe Nicht belegt1 Stripe dokumentiert keine native EN-16931-Prüfung; das öffentliche Billit-Datenblatt nennt die Formate, aber keinen konkreten Validierungsumfang vor Versand Status: keine belastbare Quelle gefunden, siehe Fußnote 1
E-Rechnungen empfangen und verarbeiten
Rechnungskit Nein bewusst kein Scope. Rechnungskit erzeugt Ausgangsrechnungen Status: nicht verfügbar
Stripe Nein1 Stripe Invoicing erzeugt nur Ausgangsrechnungen, wie Rechnungskit Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 1

Shop-Automatisierung

Shop- und Payment-Anbindungen nativ
ohne Drittanbieter-Tools
Rechnungskit Ja Shopify nativ, Stripe/Mollie, eigene Push-API; WooCommerce geplant Status: enthalten
Stripe Als Zahlungsanbieter1 Stripe ist selbst der Payment-Layer; eine Fakturierung aus Shop-Bestellungen (etwa einer Shopify-Order) gibt es nicht Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Leistungsdatum-korrekte Fakturierung
Versanddatum statt Zahldatum, automatisch
Rechnungskit Ja aus dem Versandereignis des Shops Status: enthalten
Stripe Nur Zeitraum1 Positions-Zeitraum (period.start/end) als Leistungszeitraum; kein eigenes Leistungsdatum-Feld und keine Herleitung aus einem Versandereignis Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Automatische Stornos bei Erstattung
inkl. Teilerstattungen
Rechnungskit Ja centgenau, eigener Korrekturbeleg Status: enthalten
Stripe Gutschriften1 Gutschriften und Teilgutschriften mit Bezug zur Rechnung; finalisierte Rechnungen sind unveränderbar. Automatische Storno-Erzeugung aus einer Erstattung ist nicht dokumentiert Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1
Auszahlungs-Abgleich mit Gebühren
Stripe, Mollie, PayPal & Co. als fertige Buchungen
Rechnungskit Ja Gebühren und Auszahlungen als Buchungen Status: enthalten
Stripe Nur Reports1 Payout-Reconciliation mit Brutto, Gebühr und Netto je Kategorie als CSV; keine Buchungssätze und keine Kontenzuordnung Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1

Steuer-Compliance

OSS / EU-Fernverkauf
Rechnungskit Ja Ziellandsätze, Lieferschwellen-Monitoring, Export Status: enthalten
Stripe Mit Stripe Tax2 Ziellandsätze, Schwellen-Monitoring und OSS-Export in Stripe Tax (0,5 % je Transaktion); die Meldung gibt Stripe in der EU nicht ab, Monitoring erfasst nur Stripe-Umsätze Status: kostenpflichtiges Zusatzmodul, siehe Fußnote 2
EU-Steuersätze automatisch aktualisiert
Rechnungskit Ja monatlich aus der EU-Datenbank TEDB, Änderungs-Warnung Status: enthalten
Stripe Laut Anbieter2 Stripe hält Steuersätze nach eigener Angabe aktuell; Quelle und Aktualisierungs-Rhythmus sind nicht dokumentiert Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 2
Qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv
Rechnungskit Ja qualifizierte BZSt-Abfrage, Antwort 8 Jahre archiviert Status: enthalten
Stripe Nur einfache Prüfung2 VIES-Gültigkeitsprüfung; laut Stripe wird nicht geprüft, ob Name und Adresse übereinstimmen. Reverse Charge greift bereits bei korrektem Format, „regardless of its validity“. Kein BZSt-Bestätigungsverfahren, keine dokumentierte Archivierung Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 2
Einzweck-/Mehrzweck-Gutscheine (§3 Abs. 13–15 UStG)
Rechnungskit Ja eigenes Gutschein- und Guthaben-Register Status: enthalten
Stripe Nein2 Stripe Tax kennt nur einen Gutschein-Steuercode, laut Doku „assumed to be multi-purpose“; kein Einzweckgutschein nach §3 Abs. 14 UStG Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 2
Rechnungsabgrenzung / Umsatzrealisierung für Abos
Rechnungskit Ja pRAP für Abos und Jahreslizenzen Status: enthalten
Stripe Zusatzprodukt3 Stripe Revenue Recognition ab 20 €/Monat nach ASC 606 und IFRS 15; kein HGB-/pRAP-Bezug und kein deutscher Kontenrahmen dokumentiert Status: kostenpflichtiges Zusatzmodul, siehe Fußnote 3

DATEV & Archiv

Fertige DATEV-Buchungssätze
nicht nur Belegbilder
Rechnungskit Ja EXTF für SKR03/SKR04, Erlöse + Zahlungen + Gebühren Status: enthalten
Stripe Nein4 kein nativer DATEV-Export; nur über Drittanbieter-Apps. DATEVs eigener Datenservice Zahlungsdienstleister überträgt Zahlungsdaten, keine Belege Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 4
GoBD-Archiv mit Festschreibung
Rechnungskit Ja WORM-Archiv, SHA-256, Festschreibung ab Erstellung Status: enthalten
Stripe Nein4 Stripe erhebt für seine Produkte keinen GoBD-Anspruch und weist kein Testat aus; Rechnungs-Links laufen ab, ein Bulk-PDF-Export fehlt, keine dokumentierte Unveränderbarkeit auf Dateiebene Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 4
Kostenloser Zugang für Steuerberater
Rechnungskit Ja eigenes Kanzlei-Portal, schreibgeschützt Status: enthalten
Stripe Rolle Accountant1 dokumentierte Accountant-Rolle mit Lesezugriff; Stripe veröffentlicht keine Preise je Nutzer Status: eingeschränkt, siehe Fußnote 1

Buchhaltung & Betrieb

UStVA / EÜR / direkte ELSTER-Abgabe
ZM-Importdateien werden separat berücksichtigt
Rechnungskit ZM-Daten ZM-Importdatei ja; UStVA, EÜR und direkte ELSTER-Abgabe bleiben bei der Kanzlei Status: eingeschränkt
Stripe Nein2 kein Buchhaltungsmodul; automatisierte Abgabe nur für US-Sales-Tax. UStVA und EÜR bleiben bei der Kanzlei, wie bei Rechnungskit Status: nicht verfügbar, siehe Fußnote 2
Einstiegspreis
Rechnungskit ab 9 € Grundgebühr + Staffelpreis je Beleg; die ersten 25 Belege sind kostenlos Status: enthalten
Stripe ab 0,4 %3 keine Grundgebühr, dafür volumenabhängig: Invoicing 0,4–0,5 % je bezahlter Rechnung, Billing 0,7 % des Abo-Volumens, Tax 0,5 % je Transaktion, jeweils zzgl. Zahlungsgebühren Status: Hinweis, siehe Fußnote 3
API für eigene Systeme
Rechnungskit Ja Push-API in jedem Tarif Status: enthalten
Stripe Ja, Stärke1 umfassende REST-API, Webhooks und SQL-Auswertung über Sigma Status: enthalten, siehe Fußnote 1
Quellen & Fußnoten
  1. 1. docs.stripe.com und stripe.com/guides (Invoicing, Rechnungsnummern, Storno und Gutschriften, Teams und Rollen, Reports). Stripe wörtlich: „Stripe Billing and Stripe Invoicing do not directly generate or send e-invoices“. Die inzwischen live verfügbare Billit-App nennt ZUGFeRD, XRechnung und Peppol für Deutschland als unterstützt; bis 01.09.2026 kostenlos, Folgekosten öffentlich nicht ausgewiesen. Geprüft am 28. Juli 2026.
  2. 2. docs.stripe.com/tax und stripe.com/de/tax (VIES-Prüfung, Reverse Charge, Schwellen-Monitoring, OSS-Export, Produkt-Steuercodes); automatisierte Abgabe laut Stripe nur für US-Sales-Tax, EU-Meldungen über Partner, geprüft am 28. Juli 2026.
  3. 3. stripe.com/de/pricing sowie die Preisseiten zu Billing, Invoicing, Tax und Revenue Recognition, geprüft am 28. Juli 2026; Nettopreise, Listenpreise.
  4. 4. Kein nativer DATEV-Export in der Stripe-Dokumentation; DATEV Datenservice Zahlungsdienstleister (datev.de, ab 10,00 €/Monat) überträgt Zahlungsdaten, keine Belege. Drittanbieter-Apps u. a. fizard, JERA und pathway solutions.
  5. 5. BMF, Fragen und Antworten zur obligatorischen E-Rechnung: Empfangspflicht seit 01.01.2025, Versandpflicht ab 01.01.2027 bei über 800.000 € Vorjahresumsatz und ab 01.01.2028 für alle.
  6. Angaben laut Anbieter-Website (Preis-, Funktions- und Hilfeseiten), zuletzt geprüft am 28. Juli 2026; Preise netto.
  7. Zeilen mit „Nicht belegt" bedeuten: Wir haben keine belastbare öffentliche Quelle gefunden, nicht, dass die Funktion fehlt.
  8. Rechnungskit-Angaben beziehen sich auf den Stand der privaten Beta (Warteliste); als „Geplant" markierte Punkte sind noch nicht verfügbar.

Alle Angaben nach öffentlich zugänglichen Quellen, geprüft 28. Juli 2026. Funktionsumfang und Preise der Anbieter können sich ändern. Hinweise auf Fehler bitte an support@rechnungskit.de.

Wann ist Stripe die bessere Wahl?

Rechnungskit ist kein Rundum-Werkzeug. In diesen Fällen ist Stripe die ehrlichere Empfehlung.

Du brauchst echte Abo-Logik

Preismodelle, nutzungsbasierte Abrechnung, Trials, Upgrades, Proration und Dunning sind Stripes Kern. Rechnungskit rechnet nicht ab, es fakturiert und verbucht.

Du brauchst die Zahlungsabwicklung

Karten, SEPA, Wallets, weltweite Auszahlungen und Betrugserkennung gehören zu Stripe. Rechnungskit ist kein Zahlungsanbieter und will keiner werden.

Du berichtest nach IFRS 15 oder ASC 606

Stripe Revenue Recognition liefert Umsatzabgrenzung, Waterfall-Berichte und Statements nach internationalen Standards. Rechnungskit bildet die pRAP für HGB und DATEV ab, nicht die IFRS-Berichterstattung.

Du musst US-Sales-Tax abgeben

Stripe Tax übernimmt die automatisierte Abgabe in den US-Bundesstaaten. Rechnungskit ist auf den deutschen und EU-Raum ausgerichtet und meldet bewusst gar nicht selbst.

Was Rechnungskit anders macht

Fakturierung

Leistungsdatum-korrekte Fakturierung

Versandware wird zum Versanddatum fakturiert, nicht zum Zahldatum. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber über die Periode, in der der Umsatz landet.

Leistungsdatum aus dem Versandereignis des Shops
Kleinbeträge automatisch nach §33 UStDV
Periodengerechte Übergabe an DATEV
Steuer-Compliance

USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv

Qualifizierte Abfrage beim BZSt inklusive Firmenname, Ort, PLZ und Straße. Die Antwort wird unverändert acht Jahre archiviert und mit der einzelnen Rechnung verknüpft.

Qualifizierte BZSt-Abfrage statt einfacher Formatprüfung
Antwort verknüpft mit Rechnung und Lieferdatum
Ohne verwertbare Prüfung keine steuerfreie Rechnung
Buchhaltung

DATEV-Buchungen statt Belegexport

Dein Steuerberater bekommt fertige EXTF-Buchungssätze. Erlöse, Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen zugeordnet, nicht nur einen Ordner mit PDFs.

EXTF-Buchungen für SKR03 und SKR04
Gebühren und Auszahlungen bereits zugeordnet
Steuerberater lädt selbst herunter

Preisvergleich

Listenpreise netto pro Monat, Stand 28. Juli 2026. Rabatte und Aktionen sind nicht berücksichtigt.

Rechnungskit Listenpreis
ab 9 € / Monat netto + Staffelpreis je Beleg
Die ersten 25 Belege sind komplett kostenlos
Danach 9 € Grundgebühr plus 0,15–0,03 € je Beleg
OSS, ZM, DATEV, GoBD-Archiv und alle Funktionen immer enthalten
Über die Warteliste: 6 Monate ohne Grundgebühr
Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr
Stripe Nutzungsabhängig
ab 0,4 % / bezahlter Rechnung, zzgl. Billing, Tax und Zahlungsgebühren
Invoicing 0,4 % (Starter) bzw. 0,5 % (Plus) je bezahlter Rechnung
Billing 0,7 % des Abo-Volumens; Stripe Tax 0,5 % je Transaktion
Zahlungsgebühren kommen dazu: EWR-Standardkarten 1,5 % + 0,25 €
Billit-App für E-Rechnungen bis 01.09.2026 kostenlos; Folgekosten sind öffentlich nicht ausgewiesen
Keine Grundgebühr, kein Freikontingent; Listenpreise, individuelle Konditionen möglich
Quelle: stripe.com/de/pricing, Stand Juli 2026
Rechenbeispiel
SaaS mit 500 Abo-Rechnungen und 25.000 € Abo-Umsatz im Monat: Billing 175 € plus Stripe Tax 125 €, ohne Zahlungsgebühren. E-Rechnung ist über die Billit-App bis 01.09.2026 kostenlos möglich; GoBD-Archiv und DATEV-Buchungen sind nicht enthalten.
Rechnungskit
68,00 €
Stripe
300 € zzgl. Zahlungsgebühren

Wechsel in drei Schritten

1
Daten übernehmen

Bestandsrechnungen, Kunden und Nummernkreise werden importiert. Alte Belege bleiben unverändert abrufbar.

2
Parallel testen

Einen Abrechnungszeitraum lang laufen beide Systeme. Du vergleichst Belege und Buchungen, bevor etwas live geht.

3
Umstellen

Der Versand wird umgeschaltet, dein Steuerberater bekommt den neuen Export-Zugang. Das Altsystem bleibt als Archiv bestehen.

Häufige Fragen

Nein, es ergänzt Stripe. Stripe bleibt Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Eine Marketplace-App wie Billit kann E-Rechnungen ergänzen; Rechnungskit macht aus denselben Ereignissen zusätzlich das GoBD-Archiv und die DATEV-Buchung.

Ja, und das ist der übliche Weg beim Wechsel. Du lässt beide Systeme einen Abrechnungszeitraum lang parallel laufen und vergleichst Belege und Buchungen, bevor du umstellst.

Bestandsbelege werden als Archivimport übernommen und bleiben unverändert abrufbar. Fortlaufende Rechnungsnummern werden berücksichtigt, damit keine Lücken entstehen.

Belege werden revisionssicher und unveränderbar für acht Jahre abgelegt (WORM-Archiv mit Prüfsummen) und sind jederzeit exportierbar, auch nach Vertragsende. Die abschließende Beurteilung deiner Verfahrensdokumentation trifft dein Steuerberater.

Für die Rechnung als Dokument oft ja, für die E-Rechnung nicht automatisch. Stripe schreibt selbst, dass Billing und Invoicing keine E-Rechnungen direkt erzeugen. Inzwischen ist mit Billit eine Marketplace-App live, die für Deutschland ZUGFeRD, XRechnung und Peppol nennt. Seit dem 01.01.2025 muss jedes inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können; die Pflicht zum Versand greift ab 01.01.2027 bei über 800.000 € Vorjahresumsatz und ab 01.01.2028 für alle. Wer nur Stripe-PDFs verschickt, braucht deshalb eine solche Zusatz-App oder eine Compliance-Lösung wie Rechnungskit.

Teilweise. Stripe Tax rechnet mit Ziellandsätzen, überwacht Schwellen und liefert einen OSS-Export. Die Meldung gibt Stripe in der EU aber nicht ab, und das Monitoring sieht nur Umsätze, die über Stripe laufen. Bei der USt-IdNr. prüft Stripe gegen VIES, sagt aber ausdrücklich, dass Name und Adresse nicht abgeglichen werden, und wendet Reverse Charge schon bei formal korrekter Nummer an. Für §6a UStG brauchst du eine qualifizierte Bestätigungsabfrage mit archiviertem Nachweis.

Nein. Stripe bleibt Abrechnung und Zahlungsanbieter. Rechnungskit hängt sich an deine Stripe-Ereignisse, erzeugt daraus den rechtssicheren Beleg, archiviert ihn GoBD-konform und übergibt Erlöse, Gebühren und Auszahlungen als fertige Buchungen an deine Kanzlei.

Aus öffentlich zugänglichen Quellen der Anbieter, geprüft am 28. Juli 2026, mit Fußnoten je Zeile. Wo keine belastbare Quelle vorlag, steht ausdrücklich „Nicht belegt". Wenn dir ein Fehler auffällt, schreib an support@rechnungskit.de, wir korrigieren und datieren die Seite neu.

Bereit für die E-Rechnungs-Pflicht?

Wir prüfen jede Rechnung, bevor sie rausgeht. Setz dich auf die Warteliste, wir melden uns, sobald dein Shop-System dran ist.

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