Stripe Billing mit E-Rechnung und DATEV ergänzen
Rechnungskit setzt auf Stripe auf, statt es zu ersetzen: Aus jedem Abo und jeder Zahlung entsteht die rechtssichere ZUGFeRD-Rechnung, das GoBD-Archiv und die fertige DATEV-Buchung. Stripe bleibt Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Stripe Billing und Invoicing erzeugen E-Rechnungen nicht nativ; dafür gibt es inzwischen Partner-Apps wie Billit.
Stand: 28. Juli 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr · Quellen unter der Tabelle
Kurz-Fazit
aus deinen Stripe-Abos rechtssichere E-Rechnungen, ein GoBD-Archiv und fertige DATEV-Buchungen entstehen sollen, ohne dass du an deinem Stripe-Setup etwas änderst.
du Abo-Logik, Preismodelle, Dunning und weltweite Zahlungsabwicklung brauchst. Das ist Stripes Kern und ausdrücklich nicht der Scope von Rechnungskit.
Kein Entweder-oder, sondern zwei Ebenen: Stripe rechnet ab und wickelt Zahlungen ab. Für E-Rechnungen kannst du eine Marketplace-App wie Billit ergänzen oder Rechnungskit als deutsche Compliance-Ebene nutzen. Rechnungskit verbindet E-Rechnung, GoBD-Archiv, DATEV-Buchungen und qualifizierte USt-IdNr.-Prüfung in einem Ablauf.
Rechnungskit und Stripe im Detail
Alle Zeilen mit Quelle belegt. Wo eine Angabe nicht öffentlich belegbar war, steht das ausdrücklich dabei.
- 1. docs.stripe.com und stripe.com/guides (Invoicing, Rechnungsnummern, Storno und Gutschriften, Teams und Rollen, Reports). Stripe wörtlich: „Stripe Billing and Stripe Invoicing do not directly generate or send e-invoices“. Die inzwischen live verfügbare Billit-App nennt ZUGFeRD, XRechnung und Peppol für Deutschland als unterstützt; bis 01.09.2026 kostenlos, Folgekosten öffentlich nicht ausgewiesen. Geprüft am 28. Juli 2026.
- 2. docs.stripe.com/tax und stripe.com/de/tax (VIES-Prüfung, Reverse Charge, Schwellen-Monitoring, OSS-Export, Produkt-Steuercodes); automatisierte Abgabe laut Stripe nur für US-Sales-Tax, EU-Meldungen über Partner, geprüft am 28. Juli 2026.
- 3. stripe.com/de/pricing sowie die Preisseiten zu Billing, Invoicing, Tax und Revenue Recognition, geprüft am 28. Juli 2026; Nettopreise, Listenpreise.
- 4. Kein nativer DATEV-Export in der Stripe-Dokumentation; DATEV Datenservice Zahlungsdienstleister (datev.de, ab 10,00 €/Monat) überträgt Zahlungsdaten, keine Belege. Drittanbieter-Apps u. a. fizard, JERA und pathway solutions.
- 5. BMF, Fragen und Antworten zur obligatorischen E-Rechnung: Empfangspflicht seit 01.01.2025, Versandpflicht ab 01.01.2027 bei über 800.000 € Vorjahresumsatz und ab 01.01.2028 für alle.
- Angaben laut Anbieter-Website (Preis-, Funktions- und Hilfeseiten), zuletzt geprüft am 28. Juli 2026; Preise netto.
- Zeilen mit „Nicht belegt" bedeuten: Wir haben keine belastbare öffentliche Quelle gefunden, nicht, dass die Funktion fehlt.
- Rechnungskit-Angaben beziehen sich auf den Stand der privaten Beta (Warteliste); als „Geplant" markierte Punkte sind noch nicht verfügbar.
Alle Angaben nach öffentlich zugänglichen Quellen, geprüft 28. Juli 2026. Funktionsumfang und Preise der Anbieter können sich ändern. Hinweise auf Fehler bitte an support@rechnungskit.de.
Wann ist Stripe die bessere Wahl?
Rechnungskit ist kein Rundum-Werkzeug. In diesen Fällen ist Stripe die ehrlichere Empfehlung.
Preismodelle, nutzungsbasierte Abrechnung, Trials, Upgrades, Proration und Dunning sind Stripes Kern. Rechnungskit rechnet nicht ab, es fakturiert und verbucht.
Karten, SEPA, Wallets, weltweite Auszahlungen und Betrugserkennung gehören zu Stripe. Rechnungskit ist kein Zahlungsanbieter und will keiner werden.
Stripe Revenue Recognition liefert Umsatzabgrenzung, Waterfall-Berichte und Statements nach internationalen Standards. Rechnungskit bildet die pRAP für HGB und DATEV ab, nicht die IFRS-Berichterstattung.
Stripe Tax übernimmt die automatisierte Abgabe in den US-Bundesstaaten. Rechnungskit ist auf den deutschen und EU-Raum ausgerichtet und meldet bewusst gar nicht selbst.
Was Rechnungskit anders macht
Leistungsdatum-korrekte Fakturierung
Versandware wird zum Versanddatum fakturiert, nicht zum Zahldatum. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber über die Periode, in der der Umsatz landet.
USt-IdNr.-Prüfung mit Nachweisarchiv
Qualifizierte Abfrage beim BZSt inklusive Firmenname, Ort, PLZ und Straße. Die Antwort wird unverändert acht Jahre archiviert und mit der einzelnen Rechnung verknüpft.
DATEV-Buchungen statt Belegexport
Dein Steuerberater bekommt fertige EXTF-Buchungssätze. Erlöse, Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen zugeordnet, nicht nur einen Ordner mit PDFs.
Preisvergleich
Listenpreise netto pro Monat, Stand 28. Juli 2026. Rabatte und Aktionen sind nicht berücksichtigt.
Wechsel in drei Schritten
Bestandsrechnungen, Kunden und Nummernkreise werden importiert. Alte Belege bleiben unverändert abrufbar.
Einen Abrechnungszeitraum lang laufen beide Systeme. Du vergleichst Belege und Buchungen, bevor etwas live geht.
Der Versand wird umgeschaltet, dein Steuerberater bekommt den neuen Export-Zugang. Das Altsystem bleibt als Archiv bestehen.
Häufige Fragen
Bereit für die E-Rechnungs-Pflicht?
Wir prüfen jede Rechnung, bevor sie rausgeht. Setz dich auf die Warteliste, wir melden uns, sobald dein Shop-System dran ist.