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Rechnungskit
DATEV + Rechnungskit

DATEV‑Schnittstelle: Buchungsstapel und Belege, importfertig für deine Steuerkanzlei

Rechnungskit erzeugt je Monat einen EXTF-Buchungsstapel für Erlöse und einen für Zahlungen, hängt an jede Rechnungsbuchung einen DATEV-Beleglink und packt die Belege als Belegtransfer-Paket für DATEV Unternehmen online dazu. Deine Steuerkanzlei importiert erst die Belege, dann den Stapel, und hat jede Buchung mit Belegbild.

Ein Export je Monat · Erlöse und Zahlungen getrennt · Belege im selben Paket
Die Lücke

DATEV bucht. Ankommen müssen die Buchungen erst.

DATEV Kanzlei-Rechnungswesen und Unternehmen online sind das Werkzeug deiner Steuerkanzlei. Sie kennen aber weder deinen Shop noch Stripe, Mollie oder PayPal. Rechnungskit übersetzt Bestellungen, Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen in fertige DATEV-Buchungen und liefert die Belege gleich mit.

DATEV allein
  • DATEV kennt weder deinen Shop noch deinen Zahlungsanbieter
  • Umsätze werden aus Zahlungsberichten abgetippt
  • Belege einzeln hochladen und den Buchungen zuordnen
  • Gebühren und Auszahlungen von Hand auseinanderrechnen
Mit Rechnungskit dazu
  • EXTF-Buchungsstapel je Monat, Erlöse und Zahlungen getrennt
  • Beleglink je Rechnung plus Belegtransfer-Paket für Unternehmen online
  • Gebühren, Auszahlungen und Storni als eigene Buchungen
  • Mandantenzugang: deine Steuerkanzlei holt Exporte selbst ab
So läuft es mit DATEV

In vier Schritten von der Rechnung zur Buchung in DATEV.

  1. 01
    Einrichten
    Kontenrahmen SKR03 oder SKR04, Berater- und Mandantennummer, Konten-Zuordnungen. Deine Steuerkanzlei kann das über ihren Mandantenzugang selbst pflegen.
  2. 02
    Erzeugen
    Ein Export je Monat, Erlöse und Zahlungen getrennt. Vorschau mit Soll/Haben-Abgleich, dann festschreiben.
  3. 03
    Übergeben
    Das DATEV-Paket mit Buchungsstapel, Belegen und LIESMICH lädt deine Steuerkanzlei über ihren Mandantenzugang selbst herunter.
  4. 04
    Importieren
    Erst die Belege nach DATEV Unternehmen online, dann den Buchungsstapel. Die Belegbilder hängen sich über den Beleglink automatisch an.
Formate & Standards

Was DATEV von Rechnungskit bekommt.

EXTF-Buchungsstapel Format 700, Datenkategorie 21, Windows-1252 live
DATEV Beleglink BEDI-GUID in Feld 20, je Rechnung live
Belegtransfer-Paket document.xml Version 6.0 plus PDF (ZUGFeRD) je Beleg live
Debitoren-Stammdaten EXTF, Datenkategorie 16, bei Einzeldebitoren live
Kanzlei-Zugang Monat prüfen, Entwürfe erstellen und festschreiben, automatische Entwürfe live

Was bei deiner Steuerkanzlei ankommt

Jeden Monat entstehen zwei getrennte EXTF-Buchungsstapel, wahlweise im Kontenrahmen SKR03 oder SKR04: einer für die Erlöse, einer für die Zahlungen. Zum Erlös-Stapel gehört ein Belegtransfer-Paket mit den Rechnungen. Diese Seite ist die technische Referenz dazu. Warum du das willst und was es deiner Steuerkanzlei erspart, steht unter DATEV-Export für Onlineshops, den Funktionsumfang und den Monatsablauf auf einen Blick zeigt DATEV-Export mit Belegen. Die Einrichtung Schritt für Schritt erklärt die Anleitung DATEV-Export und Steuerkanzlei. Die Grundlagen je Quelle erklären die Leitfäden Stripe zu DATEV und WooCommerce DATEV-Export.

Je Monat · SKR03 oder SKR04
Was bei der Steuerkanzlei ankommt
Erlös-Stapel
Eine Buchung je Rechnung und Steuersatz, Storni mit Bezug zur Ursprungsrechnung, OSS mit Steuerschlüssel 240. Debitor an Erlöse, etwa 1400 an 8400 (SKR03) oder 1200 an 4400 (SKR04).
Belegfeld 1Rechnungsnummer, dazu Beleglink
Zahlungs-Stapel
Zahlungen je Anbieter auf ein eigenes Geldtransitkonto (SKR03 1360 bis 1365, SKR04 1460 bis 1465), Gebühren als eigener Aufwand, Auszahlungen an die Bank, Erstattungen und Rückbuchungen.
Belegfeld 1Zahlungsreferenz des Anbieters
Belegtransfer-Paket
Eine PDF je Rechnung (die ZUGFeRD-Rechnung selbst), eine document.xml mit denselben GUIDs wie im Erlös-Stapel, dazu Importanleitung und Protokoll.
Importzuerst, vor dem Erlös-Stapel
Kontonummern sind die Voreinstellungen von Rechnungskit. Deine Steuerkanzlei prüft und ändert sie in den DATEV-Einstellungen. Zahlungsbuchungen tragen keinen Beleglink.

Bevor ein Stapel entsteht, prüfst du den Monat: Die Monatsübersicht zeigt, was im Export stehen wird, und „Bereit zum Export?“ nennt, was noch fehlt. Erst dann erstellst du den Entwurf:

Rechnungskit, DATEV-Export für Juli 2026, Erlöse: Monatsübersicht im SKR04 mit 29 Belegen, netto 1.617,70 €, USt 243,06 €, brutto 1.860,76 €, Erlöse nach Steuersatz und Konto (19 % auf 4400, 7 % auf 4300, OSS für NL, BE und FR auf 4320 mit BU 240), Buchungstypen und Soll/Haben; darunter Bereit zum Export? mit Jeder Buchungstyp hat ein Konto und Für diesen Monat gibt es noch keinen Stapel, die eingeklappten Buchungen und der Knopf Entwurf für Juli 2026 erstellen

Erlöse

Eine Buchung je Rechnung und Steuersatz. Der Export unterscheidet Inlandsumsätze zu 19 % und 7 %, EU-Umsätze für die OSS-Meldung, Reverse Charge, innergemeinschaftliche Lieferungen, Ausfuhren, Reihengeschäfte und Kleinunternehmer-Umsätze. Storni buchen mit Referenz auf die Ursprungsrechnung, Anzahlungen mit Umbuchung bei der Schlussrechnung, Gutschein-Verkäufe auf das Verbindlichkeitskonto. Wer bilanziert, bekommt zusätzlich die passive Rechnungsabgrenzung für vorausbezahlte Leistungen: Einstellung im Rechnungsmonat, Auflösung in jedem Folgemonat, netto und je nach Einstellung monatlich oder taggenau.

Zahlungen

Zahlungseingänge buchen je Zahlungsanbieter auf ein eigenes Geldtransitkonto. Stripe, Mollie, PayPal, Unzer, GoCardless und Klarna bekommen jeweils eins, voreingestellt im SKR03 1360 bis 1365 und im SKR04 1460 bis 1465. Gebühren buchen je Abrechnung des Anbieters als eigener Aufwand. Für Anbieter mit Sitz im EU-Ausland ist der BU-Schlüssel 506 für Reverse Charge voreingestellt, denn auf deren Leistung schuldest du die Umsatzsteuer selbst (§ 13b Abs. 1 und 5 UStG). Auszahlungen laufen als Bewegung vom Geldtransitkonto auf die Bank. Erstattungen, Rückbuchungen (Chargebacks) und Abstimmdifferenzen haben eigene Buchungstypen, nichts wird stillschweigend verrechnet.

Rechnungskit, DATEV-Export für Juli 2026, Zahlungen: Monatsübersicht mit Zahlungseingängen, Erstattungen, Gebühren und Auszahlungen, Zahlungen je Anbieter (Stripe, PayPal, Mollie), Buchungstypen und Soll/Haben; Bereit zum Export? mit einem offenen Punkt (eine Auszahlungsposition ohne zugeordnete Zahlung); darunter die Buchungen, unter anderem Zahlung 1460 an 1200, Erstattung 1200 an 1460, Gebühren 6855 an 1460 mit BU 506

Auch der Zahlungsmonat hat seine Übersicht, mit Zahlungen und Gebühren je Anbieter. Fehlt für einen Buchungstyp die Konten-Zuordnung, steht das unter „Bereit zum Export?“, und der Entwurf lässt sich erst erstellen, wenn die Zuordnung ergänzt ist. Testbelege aus dem Testmodus erscheinen nie im Export.

Ein Beispiel vom Verkauf bis zur Auszahlung

Ein Kunde kauft für 119,00 € und zahlt mit Stripe. Später erstattest du ihm die Hälfte. So stehen die Buchungen in den beiden Stapeln:

Beispiel · Soll an Haben · Beträge erfunden
Verkauf, Gebühr, Teilerstattung und Auszahlung über Stripe
SKR03Konto an Gegenkonto
Verkauf1400 an 8400 119,00 € · Erlös-Stapel, mit Beleglink
Zahlung1360 an 1400 119,00 € · Geldtransit an Debitor
Gebühr4970 an 1360 2,04 € · BU 506, je Auszahlung
Storno8400 an 1400 59,50 € · Erlös-Stapel
Erstattung1400 an 1360 59,50 € · Debitor an Geldtransit
Auszahlung1200 an 1360 57,46 € · Bank an Geldtransit
SKR04Konto an Gegenkonto
Verkauf1200 an 4400 119,00 € · Erlös-Stapel, mit Beleglink
Zahlung1460 an 1200 119,00 € · Geldtransit an Debitor
Gebühr6855 an 1460 2,04 € · BU 506, je Auszahlung
Storno4400 an 1200 59,50 € · Erlös-Stapel
Erstattung1200 an 1460 59,50 € · Debitor an Geldtransit
Auszahlung1800 an 1460 57,46 € · Bank an Geldtransit
Danach stehen Debitor und Geldtransitkonto auf null, als Erlös bleiben 59,50 € brutto. Erlöse, Gebühr und Auszahlung buchen auf den voreingestellten Konten. Zahlung und Erstattung laufen hier über den Debitor, weil der Erlös-Stapel die Rechnung bereits als Debitor an Erlöse bucht. Welche Gegenkonten deine Zahlungs-Zuordnungen tragen, legt deine Steuerkanzlei in den DATEV-Einstellungen fest.

Für dich als Händler

Eingerichtet wird der Export einmal: Kontenrahmen, Berater- und Mandantennummer, die Konten-Zuordnungen je Buchungstyp und, wenn du bilanzierst, die Kontenrollen für Umsatzrealisierung, Anzahlungen und Gutscheine. Alle neun Kontenrollen sind mit den DATEV-Standardkonten vorbelegt und lassen sich mit einem Klick übernehmen. Danach läuft jeder Monat in vier Schritten, für Erlöse und Zahlungen getrennt: Monat prüfen, Entwurf erstellen, festschreiben, in DATEV importieren. Den Ablauf mit Bildern zeigt DATEV-Export mit Belegen, und du kannst ihn auch ganz deiner Steuerkanzlei überlassen.

Rechnungskit, DATEV-Einstellungen, Bereich Buchungskonten zuordnen im SKR04: Passive Rechnungsabgrenzung auf 3900, Erhaltene Anzahlungen 19 % USt auf 3272 und 7 % USt auf 3260, jeweils mit dem Vorschlag aus dem DATEV-Standardkontenrahmen und dem Status Bestätigt

Ob die Belege als Belegtransfer-Paket mitkommen, ob Gebühren und Auszahlungen gebucht werden und welches Debitorenmodell gilt, stellst du im selben Bereich ein:

Rechnungskit, DATEV-Einstellungen, Bereich Buchungsumfang und Debitoren: Vorkasse und Kauf auf Rechnung als Bankbuchung exportieren (aus), PayPal-Businesskredit-Tilgungen buchen (aus), Debitorenmodell Sammeldebitor mit dem Hinweis, dass Kontovorschläge je Zahlungsdienstleister oder Zahlungsart bei 60001 beginnen und der Einzeldebitor je Kunde standardmäßig bei 10001, Gebühren buchen (an), Auszahlungen buchen (an) und Belege als DATEV Belegtransfer-Paket exportieren (an)

Für Steuerkanzleien

Ein Zusatzprogramm braucht deine Steuerkanzlei nicht. Zwei Wege stehen ihr offen, und beide enden in DATEV beim gewohnten Import:

Für die Steuerkanzlei
Zwei Wege zu den Buchungen
Weg 1Datei-Import
WerDer Händler erzeugt die Stapel in Rechnungskit und gibt die Dateien weiter.
WasEXTF-Stapel für Erlöse und Zahlungen, DATEV-Paket mit Belegen
In DATEVBelege nach Unternehmen online, dann Stapel in Kanzlei-Rechnungswesen
Weg 2Kanzlei-Zugang
WerDie Steuerkanzlei arbeitet selbst, nachdem der Händler ihr Zugriff gegeben hat.
WasMonat prüfen, Entwürfe erstellen und festschreiben, DATEV-Einstellungen pflegen, auf Wunsch automatische Entwürfe für den Vormonat
In DATEVderselbe Import wie bei Weg 1
Eine direkte Online-Übertragung an DATEV gibt es auf keinem der beiden Wege. Jede Änderung der Steuerkanzlei wird protokolliert. Der Händler sieht, wann sie zuletzt in seinem Konto war, und widerruft den Zugriff jederzeit.

Im Kanzlei-Zugang sieht die Steuerkanzlei alle Mandanten, die ihr Zugriff gegeben haben. Die Spalte „Letzter Monat“ zeigt, wo noch ein Entwurf zur Prüfung liegt. Auf Wunsch legt Rechnungskit an einem festen Tag im Monat die Erlös- und Zahlungsstapel des Vormonats als Entwurf an. Festgeschrieben wird nie automatisch.

Rechnungskit Kanzlei-Zugang, Seite Mandanten nach der Einrichtung: Kacheln mit 3 Mandanten, 2 offenen Rückfragen, nächsten Export-Entwürfen am 2. Nov. und „Einrichtung fertig“, darunter die Tabelle mit DATEV „Bereit“, Belege „Belegtransfer“, letztem Monat „Oktober · Entwurf“ und Rückfragen je Mandant, unten die automatische Export-Erstellung mit Tag 2

Je Mandant gibt es eine Übersicht mit den Kennzahlen des Monats und darunter die Berichte. Der Erlös- und der Zahlungsbericht folgen demselben Ablauf wie in der App: Monatsübersicht, „Bereit zum Export?“, Buchungen, Entwurf erstellen und darunter die Export-Historie mit Prüfen, CSV und Festschreiben:

Rechnungskit Kanzlei-Zugang, Übersicht des Mandanten Nordlicht Kaffee GmbH für 2026-07 mit Mandantennummer 20117, Beraternummer 31447, SKR04 und den Kacheln Erlöse 1.860,76 € (32 Buchungssätze), Zahlungen 1.296,16 € (37 Buchungssätze) und offene Posten 0,00 €

Rechnungskit Kanzlei-Zugang, Bericht Erlöse für Juli 2026: Monatsübersicht mit Erlösen nach Steuersatz und Konto, Bereit zum Export? mit dem Hinweis auf den offenen Entwurf #5, eingeklappte Buchungen, Entwurf erstellen und die Export-Historie mit #5 als Entwurf (Prüfen, CSV, Festschreiben) und #1 für Juni festgeschrieben

Wie eine Steuerkanzlei den Zugang beantragt, steht unter Für Steuerberater.

Belege nach DATEV mit Beleglink und Belegtransfer-Paket

Zu jedem Erlös-Export baut Rechnungskit im Hintergrund ein DATEV-Paket. Es enthält:

  • den EXTF-Buchungsstapel (EXTF_Buchungsstapel_<JJJJ-MM>.csv), in dem jede Rechnungsbuchung in Feld 20 einen Beleglink trägt: BEDI "<GUID>". Die GUID vergibt Rechnungskit einmalig je Rechnung und behält sie bei jedem weiteren Export bei. Nur archivierte Rechnungen bekommen einen Link; ein Link auf eine Datei, die nicht im Paket liegt, wird nie geschrieben.
  • das Belegtransfer-Paket Belege_<Mandant>_<JJJJ-MM>.zip mit einer document.xml (DATEV-Format Version 6.0) und einer PDF je Rechnung. Die PDF ist die archivierte ZUGFeRD-Rechnung, also gleichzeitig die E-Rechnung. Ab 5.000 Belegen oder 500 MB wird in Teilpakete _1.zip, _2.zip gesplittet, die nacheinander gebaut und einzeln abgelegt werden; ein Fehler in Teilpaket 3 wirft Teilpaket 1 und 2 nicht weg. Die Obergrenze liegt bei 20.000 Belegen bzw. 2 GB je Export, größere Zeiträume teilst du auf mehrere Exporte.
  • LIESMICH_Kanzlei.txt mit der Importanleitung und Protokoll.txt mit Anzahl der Buchungen mit und ohne Beleg, Größe je Teilpaket und einer Liste fehlender Belege.

Reihenfolge in DATEV: erst die Belege, dann der Buchungsstapel. Das Belegtransfer-Paket geht per DATEV Belegtransfer oder über die XML-Schnittstelle online nach Unternehmen online. Danach importiert die Steuerkanzlei den Stapel in Kanzlei-Rechnungswesen, und DATEV hängt die Belegbilder über die GUID automatisch an. Andersherum bleiben die Buchungen ohne Belegbild. Rechnungskit weist auf der Export-Seite, im Kanzlei-Zugang und in der LIESMICH darauf hin:

Rechnungskit, Export #5 Erlöse Juli 2026 als Entwurf mit den Knöpfen DATEV EXTF herunterladen, DATEV-Paket (29 Belege), Festschreiben und Löschen, dem Hinweis Reihenfolge in DATEV: erst die Belege, dann der Buchungsstapel, und dem Protokoll DATEV-Paket mit 32 Buchungen, 32 mit Beleglink, 0 ohne Beleg und 29 Belegen im Paket

Auch zum Zahlungs-Export entsteht ein DATEV-Paket, sobald er Gebühren oder Auszahlungen enthält: Je Auszahlung erzeugt Rechnungskit einen Auszahlungsbeleg als PDF, und die Gebühren- und Auszahlungsbuchungen zeigen per Beleglink darauf. Zahlungen und Erstattungen selbst haben keinen Beleglink, ihr Beleg ist die Rechnung im Erlösstapel. Arbeitet deine Steuerkanzlei nicht mit Unternehmen online, schaltest du das Belegtransfer-Paket in den DATEV-Einstellungen ab und bekommst stattdessen ein einfaches Belege-ZIP mit Rechnungsnummer als Dateiname plus index.csv, passend für ein DMS oder Pennylane. Welche Wege es sonst nach DATEV Unternehmen online gibt, vom Upload bis zum Buchungsdatenservice, erklärt der Ratgeber Belege nach DATEV hochladen.

Das EXTF-Format im Detail

Die Datei ist ein DATEV-Buchungsstapel im EXTF-Format 700 (Datenkategorie 21, Formatversion 13) mit den Kopfdaten, die Kanzlei-Rechnungswesen zum Import braucht: Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahresbeginn, Sachkontenlänge (4 bis 6 Stellen) und Zeitraum. Ohne Berater- und Mandantennummer lässt sich der Export trotzdem erzeugen, er ist dann nur bei der Steuerkanzlei nicht direkt importierbar.

Je Buchungszeile stehen Umsatz, Soll/Haben-Kennzeichen, Konto, Gegenkonto, BU-Schlüssel, Belegdatum, Belegfeld 1 mit der Rechnungsnummer, Buchungstext und in Feld 20 der Beleglink. Je Konten-Zuordnung lässt sich eine Kostenstelle für das Feld KOST1 hinterlegen. Rechnungen in Fremdwährung tragen zusätzlich Kurs und Basis-Umsatz in Euro, und zwar mit demselben eingefrorenen Kurs, der auch auf der Rechnung steht, damit DATEV und Rechnung nie auseinanderlaufen. Die Buchführungswährung ist Euro.

Kodierung: Windows-1252, ohne BOM, CRLF-Zeilenenden. Genau das erwarten Kanzlei-Rechnungswesen und Unternehmen online. Ersetzte Zeichen protokolliert die Export-Seite mit Zeile und Feld; umstellen auf UTF-8 geht in den DATEV-Einstellungen, für Programme, die kein Windows-1252 lesen.

Sammeldebitor oder eine Nummer je Kunde

Standard ist der Sammeldebitor, eine Nummer für alle Kundenumsätze. Alternativ buchst du je Zahlungsanbieter, je Zahlungsart oder mit einem Einzeldebitor je Kunde. Beim Einzeldebitor vergibt Rechnungskit automatisch Nummern ab einem einstellbaren Nummernkreis (voreingestellt ab 10001), auf Wunsch nur für Firmenkunden, damit der Kontenplan bei vielen Endverbrauchern nicht aufbläht. Zahlungen buchen dann auf denselben Debitor wie die Rechnung, damit offene Posten in DATEV je Kunde ausziffern. Vergebene Nummern bleiben stabil und lassen sich an einen bestehenden DATEV-Bestand anpassen. Die zugehörigen Debitoren-Stammdaten (Name, Adresse, USt-IdNr.) gibt es als EXTF-Datei (Datenkategorie 16) zum Download, in der App und im Kanzlei-Zugang.

Festschreibung und Prüfsumme

Ein erzeugter Export ist zunächst ein Entwurf mit Vorschau und Soll/Haben-Abgleich. Entwürfe darfst du löschen und neu erzeugen. Festschreiben dürfen Inhaber, die Rolle Interne Buchhaltung und die Steuerkanzlei über ihren Zugang. Danach ist der Export unveränderlich: Die Datei wird mit Festschreibungskennzeichen 1 neu geschrieben, jeder Download ist byteidentisch und wird gegen die gespeicherte SHA-256-Prüfsumme geprüft. Korrekturen laufen dann nur noch über neue Buchungen in einem späteren Export.

Rechnungskit, Dialog Export #5 festschreiben?: Mit der Festschreibung gelten die Buchungen im Sinne der GoBD als gebucht und werden unveränderbar; Korrekturen nur über Storno- oder Generalumkehrbuchungen in einem neuen Export; die EXTF-Datei erhält das Festschreibekennzeichen; Zeitrahmen nach GoBD Rz. 87: Verbuchung bis zum Ablauf des Folgemonats, üblich ist die Festschreibung durch die Steuerkanzlei nach Prüfung; Knöpfe Abbrechen und Jetzt festschreiben

Rechtlich steckt dahinter das Veränderungsverbot: Eine Buchung darf nicht so verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist (§ 146 Abs. 4 AO). Buchungsbelege sind aufzubewahren (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 AO); der Beleglink verbindet jede Rechnungsbuchung mit ihrem Beleg. Wie das in elektronischen Systemen aussehen soll, beschreiben die GoBD (BMF-Schreiben vom 28.11.2019) im Abschnitt zur Unveränderbarkeit.

Kommt nach dem Festschreiben noch etwas für den Monat dazu, etwa eine späte Zahlung, gibt es den Nachzügler-Export. Er enthält nur Buchungen, die in keinem festgeschriebenen Stapel gleichen Typs stecken. Lässt sich bei einem festgeschriebenen Export ein verlinkter Beleg nicht mehr rendern, entsteht kein Paket mit Lücke: Die Export-Seite zeigt die fehlenden Belege mit Rechnungsnummer und GUID und bietet einen neuen Versuch an.

Was der Export nicht kann

Eine direkte Online-Übertragung an DATEV über die XML-Schnittstelle online oder den DATEV-Datenservice gibt es nicht; deine Steuerkanzlei importiert Dateien. Der Zahlungs-Export bringt keine Belegbilder mit, und gebucht wird ausschließlich in Euro. Die voreingestellten Konten sind Startwerte für die Prüfung durch deine Steuerkanzlei, keine Steuerberatung.

Wie ein- und ausgehende E-Rechnungen grundsätzlich nach DATEV kommen, erklärt der Ratgeber DATEV E-Rechnung.

FAQ

DATEV und Rechnungskit: häufige Fragen

Erst das Belegtransfer-Paket (Belege_<Mandant>_<JJJJ-MM>.zip) per DATEV Belegtransfer oder über die XML-Schnittstelle online nach DATEV Unternehmen online, danach den EXTF-Buchungsstapel in Kanzlei-Rechnungswesen. Beim Import des Stapels hängt DATEV die Belegbilder über die GUID im Beleglink automatisch an die Buchungen. Wird der Stapel zuerst importiert, bleiben die Buchungen ohne Belegbild. Rechnungskit zeigt die Reihenfolge auf der Export-Seite, im Kanzlei-Zugang der Steuerkanzlei und in der LIESMICH im Paket.
Weitere Integrationen
Dieselbe geprüfte Strecke, für deinen ganzen Stack.

Rechnungskit ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ersetzt weder die Beratung durch deine Steuerkanzlei (§ 5 StBerG) noch eine Rechtsberatung (§ 3 RDG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Wie dein Einzelfall zu bewerten ist, entscheidest du, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei oder einer Anwaltskanzlei.

Buchungen an DATEV übergeben, ohne Abtippen.

Konto erstellen, Zahlungsquelle verbinden, im kostenlosen Testmodus prüfen. Abgerechnet wird erst ab dem Go-Live.

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