E-Rechnung Software für Onlineshops, SaaS und digitale Produkte
Rechnungskit ist eine E-Rechnung Software für Onlineshops, SaaS und digitale Produkte. Bestellungen kommen aus deinem Shop, deinem Checkout oder per API, Zahlungen von deinem Zahlungsanbieter. Rechnungskit ordnet beides einander zu, entscheidet die Umsatzsteuer und erzeugt daraus eine ZUGFeRD-Rechnung nach EN 16931.
Aus Bestellung und Zahlung wird automatisch eine geprüfte E-Rechnung, mit Umsatzsteuerentscheidung, GoBD-Archiv und DATEV-Export für deine Steuerkanzlei.
Rechnungen schreiben ist einfach. Rechtssicher schreiben nicht.
Der Unterschied zwischen einem PDF und einer konformen E-Rechnung entscheidet bei der nächsten Steuerprüfung. Rechnungskit schließt genau diese Lücke.
In vier Schritten zur konformen E-Rechnung.
- 01VerbindenVerbinde deinen Shop und deinen Zahlungsanbieter, etwa Stripe, Mollie, PayPal oder Unzer. Ohne Shop verkaufst du über den Rechnungskit Checkout oder übergibst Bestellungen per API.
- 02ZuordnenJede Zahlung wird automatisch der passenden Bestellung zugeordnet.
- 03ErzeugenDie Umsatzsteuer-Matrix prüft Leistungsart, Leistungsort und erforderliche Nachweise. Erst danach entsteht eine nach EN 16931 validierte E-Rechnung als PDF/A-3 mit XML.
- 04ArchivierenDie Rechnung wird GoBD-revisionssicher archiviert und steht für den DATEV-Export bereit.
Wer muss ab wann E-Rechnungen schreiben?
Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können (BMF-Schreiben vom 15.10.2025, Abschnitt 14.1 Abs. 5 UStAE). Für den Versand gilt ein Stufenplan: Ab 2027 stellen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz ihre inländischen B2B-Rechnungen als E-Rechnung aus, ab 2028 alle anderen auch (§ 27 Abs. 38 UStG). Rechnungen an Privatkunden, Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro und Fahrausweise sind ausgenommen (§ 14 Abs. 2 UStG, § 33 und § 34 UStDV). Den vollständigen Zeitplan mit Übergangsregeln findest du im Beitrag zur E-Rechnungspflicht.
Viele Onlinehändler verkaufen an beide Gruppen. Rechnungskit stellt deshalb jede Rechnung als ZUGFeRD aus: Privatkunden öffnen das PDF wie gewohnt, Firmenkunden lesen die eingebetteten XML-Daten direkt in ihre Buchhaltung ein. Eine Weiche nach Kundentyp brauchst du dafür nicht.
Drei typische Setups
Woher Bestellung und Zahlung kommen, hängt davon ab, was du verkaufst. Am Ende steht in allen drei Fällen eine E-Rechnung nach EN 16931, die archiviert ist und im DATEV-Export landet.
Onlineshop mit Shopify, WooCommerce oder Shopware
Der Shop liefert die Bestellung, der Zahlungsanbieter die Zahlung. Rechnungskit führt beides zusammen und stellt die Rechnung aus, sobald die Bestellung versandt ist, denn bei Waren ist das Versanddatum das Leistungsdatum (Abschnitt 13.1 Abs. 2 UStAE). Lieferst du in andere EU-Länder, behält Rechnungskit die gemeinsame 10.000-Euro-Schwelle im Blick und bereitet die OSS-Meldung vor. Wie das je Shopsystem aussieht, zeigen die Seiten zu Shopify, WooCommerce und Shopware.
SaaS und Abos
Mit Stripe Billing kommt jede Abo-Abrechnung samt Positionen, Steuersätzen und Leistungszeitraum direkt aus Stripe. Alternativ führst du die Abos in Rechnungskit selbst und buchst über dein Stripe- oder Mollie-Konto ab. Für Firmenkunden in der EU prüft Rechnungskit die USt-IdNr. qualifiziert beim BZSt und stellt mit Reverse Charge aus. Den ganzen Ablauf beschreibt E-Rechnung für SaaS.
Digitale Produkte und Online-Kurse
Ohne Shop verkaufst du über einen Checkout-Link: Der Käufer zahlt über deinen Zahlungsanbieter, das Geld geht direkt an dich, die Rechnung entsteht sofort. Verbunden mit Memberspot oder Ghost schaltet Rechnungskit den Zugang nach der Zahlung frei und nimmt ihn bei Abo-Ende oder voller Erstattung wieder weg. Hast du eine eigene App, meldet sie ihre Bestellungen per API. Mehr dazu unter Online-Kurs verkaufen.
Wie Zahlungsanbieter angebunden werden
Shop und Zahlungsanbieter verbindest du einmal in Rechnungskit, programmieren musst du dafür nichts. Bei Stripe zum Beispiel richtet Rechnungskit den Webhook selbst ein. Danach landet jede Zahlung bei der passenden Bestellung, und die Ergebnisse gehen an drei Stellen.
- ZuordnenZahlung und Bestellung finden zusammen
- Steuer entscheidenSteuersatz, OSS oder Reverse Charge, Nachweise
- E-Rechnung erzeugenZUGFeRD oder XRechnung, gegen EN 16931 validiert
- ArchivierenGoBD-konform, SHA-256-Prüfsumme, 8 Jahre
B2B oder B2C: wer bekommt was?
| Kunde | Was er bekommt | Pflicht zur E-Rechnung |
|---|---|---|
| Privatperson | ZUGFeRD-Rechnung, die sich wie ein normales PDF öffnet | keine |
| Unternehmen in Deutschland | dieselbe ZUGFeRD-Rechnung, die XML-Daten liest seine Buchhaltung ein | ab 2027 oder 2028 |
| Unternehmen in der EU | ZUGFeRD, bei geprüfter USt-IdNr. mit Reverse Charge | nach dem Recht seines Landes |
| Behörde mit Leitweg-ID | XRechnung als XML, dazu ein PDF zum Lesen | von der Behörde verlangt |
Solange du nur an Privatkunden verkaufst, ändert sich für dich also wenig. Kommen Firmenkunden dazu, bekommen sie dieselbe Rechnung und lesen die XML-Daten aus.
Umsatzsteuer wird vor der Rechnung entschieden
Ein ausländischer Kunde macht einen Umsatz nicht automatisch steuerfrei. Rechnungskit trennt Waren von sonstigen Leistungen, Inland von EU und Drittland sowie B2B von B2C. Eine innergemeinschaftliche Lieferung braucht eine aktiv verwendete, gültige USt-IdNr. (§ 6a Abs. 1 Nr. 4 UStG) und einen Transportnachweis (§§ 17a und 17b UStDV). Eine Ausfuhr braucht einen Ausfuhrnachweis (§ 8 UStDV). Elektronische B2C-Leistungen und Fernverkäufe teilen sich die EU-weite 10.000-Euro-Schwelle (§ 3c Abs. 4 UStG).
Fehlt ein erforderlicher Nachweis oder liegt ein nicht freigegebener Sonderfall vor, stoppt die Automatik. Die Entscheidung wird nicht nachträglich auf die Rechnung „korrigiert“, sondern vor ihrer Erstellung geklärt.
Mehr Wissen zur E-Rechnung
Die Grundlagen im Detail erklären unsere Wissensbeiträge: die E-Rechnungspflicht mit allen Fristen, die Formate ZUGFeRD und XRechnung, die GoBD als Maßstab für Archiv und Prozesse, und was Shopify, WooCommerce und Stripe beim Thema Rechnung selbst können und was nicht. Wie die Buchungen bei deiner Steuerkanzlei ankommen, zeigt der DATEV-Export.
Häufige Fragen zur E-Rechnung Software
Rechnungskit ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ersetzt weder die Beratung durch deine Steuerkanzlei (§ 5 StBerG) noch eine Rechtsberatung (§ 3 RDG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Wie dein Einzelfall zu bewerten ist, entscheidest du, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei oder einer Anwaltskanzlei.
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