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Rechnungskit
Ghost + Rechnungskit

Ghost und Rechnungskit: bezahlte Stufen ohne Stripe‑Zwang

Ghost kennt für bezahlte Stufen nur Stripe. Mit Rechnungskit verkaufst du dieselben Stufen über deinen eigenen Checkout: Der Käufer zahlt, bekommt seine E-Rechnung und wird in Ghost automatisch Mitglied mit der passenden Stufe. Endet ein Abo oder wird ein Kauf voll erstattet, nimmt Rechnungskit die Stufe wieder zurück. Das funktioniert mit Ghost(Pro) und mit selbst gehosteten Installationen.

Ghost(Pro) und selbst gehostet · Stufe je Kauf automatisch · Protokoll je Aktion
So läuft ein Kauf Beispiel
Käufer zahlt in deinem Checkout
Stadtnotizen Unterstützer Jonas Berger
8,00 € monatlich
  • Karte
  • SEPA-Lastschrift
  • PayPal
über dein Stripe- oder Mollie-Konto

Zahlung bestätigt, ab hier automatisch

Zugang in Ghost
Mitglied mit Stufe „Unterstützer“
  • Mitglied angelegt, Label „Rechnungskit“
  • Login-Link per Mail von Ghost
Kein Stripe in Ghost nötig
Rechnung und DATEV
E-Rechnung (ZUGFeRD)
  • Zum Download direkt nach der Zahlung
  • GoBD-Archiv mit Prüfsumme
DATEV-Export für deine Steuerkanzlei
Danach hält Rechnungskit den Zugang aktuell
  • Abo endet Stufe entfernt
  • Kauf voll erstattet Stufe entfernt
  • Käufer zahlt das Abo danach wieder Stufe neu gesetzt

Bei Teil-Erstattung und während Zahlungserinnerungen bleibt die Stufe.

Beispiel mit erfundenen Namen und Beträgen
Die Lücke

Ghost veröffentlicht. Wer hinter die Paywall darf, entscheidet die Zahlung.

Ghost ist eine Publikationsplattform mit Mitgliedern, Stufen und Newsletter. Bezahlte Stufen laufen in Ghost ausschließlich über Stripe: ohne Rechnungsstellung nach deutschem Recht, ohne SEPA oder PayPal, ohne DATEV. Wer anders verkaufen will, trägt Mitglieder von Hand ein. Rechnungskit übernimmt genau diese Strecke, mit Beleg.

Ghost allein
  • Bezahlte Stufen nur über Stripe, keine anderen Zahlarten
  • Keine E-Rechnung nach EN 16931 zur Mitgliedschaft
  • Kein DATEV-Export, keine OSS-Meldung bei EU-Mitgliedern
  • Andere Verkaufswege heißen: Mitglied von Hand eintragen
Mit Rechnungskit dazu
  • Stufe direkt nach der Zahlung, mit allen Zahlarten deines Checkouts
  • E-Rechnung als ZUGFeRD zu jedem Kauf, GoBD-archiviert
  • Abo-Ende und Voll-Erstattung entfernen die Stufe automatisch
  • Protokoll je Freischaltung, Wiederholen mit einem Klick

Vom Kauf zur Mitgliedschaft

Der Käufer zahlt bei dir, die Stufe wird in Ghost gesetzt, und der Beleg entsteht daneben. Ghost sieht von der Zahlung nichts.

Käufer
Leserin kauft
Stufe „Unterstützer“, 8,00 € monatlich
Zahlung bestätigt
Schritt 2:Rechnungskit-Checkout
Zahlung unter deinem Namen
  • Karte, SEPA-Lastschrift oder PayPal
  • Steuersatz je Land, USt-IdNr. live geprüft
  • Deine AGB, Widerruf und Impressum
Admin API: Stufe setzen
Admin API: Stufe setzen
Schritt 3:Ghost
Mitglied mit Stufe
  • Mitglied angelegt, Label „Rechnungskit“
  • Stufe gesetzt, ohne Ablaufdatum
  • Anmelde-Mail von Ghost
Abo-Ende oder volle Erstattung: Rechnungskit nimmt die Stufe zurück.
Parallel entsteht der Beleg
  • ZUGFeRD-E-Rechnung
  • GoBD-Archiv mit Prüfsumme
  • DATEV-Export
So läuft es mit Ghost

In vier Schritten vom Kauf zur Ghost-Stufe.

  1. 01
    Verbinden
    Adresse deiner Publikation und einen Admin API Key aus Ghost eintragen. Rechnungskit prüft die Verbindung sofort und lädt deine bezahlten Stufen.
  2. 02
    Zuordnen
    Jedes Produkt in Rechnungskit bekommt eine Ghost-Stufe. Was die Stufe freischaltet, also Beiträge, Newsletter oder Bereiche, legst du weiter in Ghost fest.
  3. 03
    Verkaufen
    Zahlungslink teilen oder Abo anbieten. Der Käufer zahlt im Rechnungskit-Checkout, mit Karte, SEPA, PayPal oder was dein Checkout sonst anbietet, und bekommt seine E-Rechnung.
  4. 04
    Freischalten
    Nach der Zahlung setzt Rechnungskit die Stufe. Ist der Käufer noch kein Mitglied, wird er angelegt, und Ghost verschickt seine Anmelde-Mail mit Login-Link.
Anleitung in der Hilfe Ghost verbinden (Mitgliedschaft automatisch) Einrichtung Schritt für Schritt, typische Stolpersteine und Detailfragen.
Was ankommt

Was Ghost von Rechnungskit bekommt.

Stufe setzen Bezahlte Bestellung oder Abo-Start eines zugeordneten Produkts; als kostenfreie Mitgliedschaft ohne Ablaufdatum live
Stufe entfernen Voll-Erstattung, Abo-Ende, Widerruf oder gescheiterte Zahlung nach allen Erinnerungen; das Mitglied bleibt bestehen live
Stufe neu setzen Zahlt ein Abo nach dem Entfernen wieder, kommt die Stufe zurück live
E-Rechnung zum Kauf ZUGFeRD 2.5 an den Käufer, GoBD-Archiv, DATEV-Export für die Steuerkanzlei live

So läuft die Ghost-Integration

Verbunden wird über einen Admin API Key aus Ghost, ohne Code und ohne Plugin. Jedes Produkt in Rechnungskit bekommt eine Ghost-Stufe, verkauft wird über den Zahlungslink aus dem Produkt-Checkout oder als Abo über den Abo-Checkout. Wie du den Schlüssel erzeugst, Stufen ohne Stripe anlegst und den Zahlungslink als Button in einen Beitrag setzt, zeigt die Anleitung: Ghost verbinden mit Screenshots.

Nach der Zahlung bekommt jeder Käufer die zugeordnete Stufe. Wer noch kein Mitglied ist, wird angelegt, mit dem Label „Rechnungskit“ und der Bestellnummer als Notiz, und Ghost verschickt seine Anmelde-Mail mit Login-Link. Parallel entsteht die E-Rechnung als ZUGFeRD-Hybrid, wird GoBD-sicher archiviert und liegt für den DATEV-Export bereit.

Weil Ghost bezahlte Stufen fest an ein Stripe-Abo bindet, vergibt Rechnungskit die Stufe als kostenfreie Mitgliedschaft ohne Ablaufdatum und steuert selbst, wann sie beginnt und endet. Der Leser merkt davon nichts. Bei einem Abo bleibt die Stufe während der Zahlungserinnerungen bestehen, niemand verliert wegen einer abgelaufenen Karte sofort den Zugang. Entfernt wird sie erst, wenn das Abo wirklich endet oder ein Einmalkauf voll erstattet wird, und zwar bei jedem Zahlungsanbieter deines Checkouts: Stripe, Mollie, PayPal und Unzer.

Was in Deutschland an einer bezahlten Mitgliedschaft hängt

Eine Ghost-Mitgliedschaft ist umsatzsteuerlich in aller Regel eine auf elektronischem Weg erbrachte Leistung (§ 3a Abs. 5 Satz 2 Nr. 3 UStG), und für jede bezahlte Stufe entsteht ein Umsatz, den du belegen musst. Ein Zahlungsbeleg aus Stripe ersetzt keine Rechnung mit den Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG: fortlaufende Nummer, deine Steuernummer oder USt-IdNr., Leistungszeitraum, Nettobetrag, Steuersatz und Steuerbetrag. Rechnungskit stellt zu jedem Kauf und zu jeder Abo-Periode eine solche Rechnung aus, als ZUGFeRD-Hybrid mit PDF und strukturiertem XML.

Die E-Rechnungspflicht betrifft Mitgliedschaften nur zum Teil. Seit 2025 muss jedes Unternehmen im Inland E-Rechnungen empfangen können (BMF-Schreiben vom 15.10.2025, UStAE 14.1 Abs. 5). Ausstellen müssen sie ab 2027 Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz, ab 2028 alle, und zwar für Leistungen an andere inländische Unternehmen (§ 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 UStG, Übergang nach § 27 Abs. 38 UStG). Eine 8-Euro-Stufe an eine private Leserin fällt nicht darunter, und eine Kleinbetragsrechnung bis 250 Euro brutto darfst du immer als sonstige Rechnung ausstellen (§ 33 UStDV). Ein Jahresabo über 250 Euro an eine inländische GmbH fällt darunter. Weil Rechnungskit jede Rechnung als E-Rechnung ausstellt, musst du die Fälle nicht auseinanderhalten. Bist du Kleinunternehmer, darfst du dauerhaft sonstige Rechnungen ausstellen (§ 34a UStDV), empfangen können musst du E-Rechnungen trotzdem.

Bei der Umsatzsteuer gilt für deutsche Leser der volle Satz. Für Privatkunden aus anderen EU-Ländern gilt der Satz des Wohnsitzlandes, sobald deine Umsätze dieser Art in andere EU-Länder zusammen 10.000 Euro im Vorjahr oder im laufenden Jahr überschreiten oder du auf diese Schwelle verzichtest (§ 3a Abs. 5 UStG). Die Meldung läuft dann über das OSS-Verfahren (§ 18j UStG), das Rechnungskit vorbereitet. Ein Unternehmen aus dem EU-Ausland mit gültiger USt-IdNr. bekommt eine Rechnung ohne deutsche Umsatzsteuer mit dem Reverse-Charge-Hinweis, den § 14a Abs. 1 UStG verlangt; die Nummer prüft der Checkout live beim Bundeszentralamt für Steuern (§ 18e UStG). Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weist du keine Umsatzsteuer aus, und die Rechnung trägt den Hinweis dazu (§ 34a UStDV). Eine Sonderfrage ist der ermäßigte Satz: § 12 Abs. 2 Nr. 14 UStG begünstigt auch elektronische Zeitungen und Zeitschriften. Ausgenommen sind Veröffentlichungen, die vollständig oder im Wesentlichen aus Videoinhalten oder hörbarer Musik bestehen oder Werbezwecken dienen. Ob deine Publikation darunterfällt, klärst du mit deiner Steuerkanzlei; trifft es zu, legst du in Rechnungskit eine eigene USt-Kategorie mit dem ermäßigten Satz an.

Rechnungen bewahrst du acht Jahre auf (§ 14b Abs. 1 UStG, § 147 Abs. 3 AO), lesbar und so, dass der ursprüngliche Inhalt feststellbar bleibt (§ 146 Abs. 4 AO). Wie das in einem digitalen System aussieht, beschreiben die GoBD. Rechnungskit archiviert jede Rechnung mit Prüfsumme; eine ausgestellte Rechnung wird nie überschrieben, sondern bei einer Erstattung durch eine Stornorechnung ergänzt. Die Steuerkanzlei holt sich die Umsätze über den DATEV-Export, bei EU-Mitgliedern mit Bestimmungsland und Steuersatz.

Was die Integration nicht macht

Sie ersetzt keine Shop-Anbindung: Stufen entstehen nur aus Käufen im Rechnungskit-Checkout und aus Rechnungskit-Abonnements, nicht aus Bestellungen in Shopify oder WooCommerce. Beiträge und Newsletter bleiben in Ghost, neue Mitglieder trägt Rechnungskit ohne deine Freigabe in keinen Newsletter ein. Und sie liest keine Stripe-Abos aus Ghost aus: Hat ein Mitglied dort bereits ein bezahltes Abo, lehnt Ghost eine weitere Stufe ab, und du bekommst eine offene Aufgabe.

Die Identität im Drittsystem ist die E-Mail-Adresse des Käufers. Ändert ein Mitglied seine E-Mail in Ghost, findet Rechnungskit es beim Entziehen nicht mehr und lässt die Stufe unverändert.

Für wen das gedacht ist

Für Autorinnen, Redaktionen und Newsletter-Macher, die ihre Publikation in Ghost haben und Mitgliedschaften nicht über Stripe abwickeln wollen oder können: weil Käufer per SEPA oder PayPal zahlen sollen, weil jede Mitgliedschaft einen Beleg nach EN 16931 braucht, oder weil die Steuerkanzlei die Umsätze im DATEV-Export sehen will, bei EU-Mitgliedern inklusive OSS-Meldung. Wie Leser die Mitgliedschaft kaufen und was sie dabei sehen, zeigt die Seite Ghost-Mitgliedschaft verkaufen; die Einrichtung mit Screenshots steht in der Anleitung.

FAQ

Ghost und Rechnungskit: häufige Fragen

Ja, beides. Rechnungskit spricht die Admin API deiner Publikation an, egal ob sie bei Ghost(Pro) läuft oder auf deinem eigenen Server. Die Adresse muss per https erreichbar sein; lokale oder interne Adressen nimmt Rechnungskit nicht an.
Weitere Integrationen
Dieselbe geprüfte Strecke, für deinen ganzen Stack.

Rechnungskit ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ersetzt weder die Beratung durch deine Steuerkanzlei (§ 5 StBerG) noch eine Rechtsberatung (§ 3 RDG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Wie dein Einzelfall zu bewerten ist, entscheidest du, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei oder einer Anwaltskanzlei.

Ghost verbinden, Stufen ohne Stripe-Zwang.

Konto erstellen, Zahlungsquelle verbinden, im kostenlosen Testmodus prüfen. Abgerechnet wird erst ab dem Go-Live.

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