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Rechnungskit

Glossar

Die Begriffe, die rund um Rechnungen, Umsatzsteuer und die Übergabe an die Steuerkanzlei immer wieder auftauchen. Jeder Eintrag erklärt den Begriff in wenigen Sätzen und verweist auf den Beitrag, der ihn ausführlich behandelt.

E-Rechnung
Eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das sich automatisch verarbeiten lässt (§ 14 Abs. 1 UStG). Ein einfaches PDF ist keine E-Rechnung. Mehr dazu →
EN 16931
Die europäische Norm für das Datenmodell elektronischer Rechnungen. ZUGFeRD und XRechnung setzen sie um. Mehr dazu →
EXTF
Das DATEV-Format für Buchungsstapel als CSV-Datei. Damit liest die Steuerkanzlei Buchungen direkt in DATEV ein. Mehr dazu →
GoBD
Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form. Sie regeln unter anderem, dass Belege unveränderbar und auffindbar aufbewahrt werden. Mehr dazu →
Kleinbetragsrechnung
Eine Rechnung bis 250 Euro brutto mit vereinfachten Pflichtangaben nach § 33 UStDV, zum Beispiel ohne Name und Anschrift des Empfängers. Mehr dazu →
Kleinunternehmer
Unternehmer nach § 19 UStG, die unter den Umsatzgrenzen von 25.000 Euro im Vorjahr und 100.000 Euro im laufenden Jahr bleiben. Sie weisen keine Umsatzsteuer aus und müssen keine E-Rechnungen ausstellen. Mehr dazu →
Leistungsdatum
Der Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung, eine Pflichtangabe nach § 14 Abs. 4 Nr. 6 UStG. Es ist nicht dasselbe wie das Rechnungsdatum. Mehr dazu →
Leitweg-ID
Die Empfängeradresse einer E-Rechnung an eine Behörde. Sie steht in der XRechnung als Käuferreferenz (BT-10), damit das Empfangsportal die Rechnung an die richtige Stelle weiterleitet. Mehr dazu →
OSS (One-Stop-Shop)
Verfahren, mit dem die Umsatzsteuer auf EU-Fernverkäufe an Privatkunden gesammelt beim Bundeszentralamt für Steuern gemeldet wird. Die Schwelle von 10.000 Euro gilt EU-weit zusammen. Mehr dazu →
pRAP (passiver Rechnungsabgrenzungsposten)
Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine Zeit danach sind, etwa ein Jahresabo. Bilanzierende Unternehmen grenzen sie nach § 250 HGB ab. Mehr dazu →
Proforma-Rechnung
Ein Dokument in Rechnungsform, das keine Rechnung im Sinne von § 14 UStG ist, etwa eine Zahlungsaufforderung bei Vorkasse. Aus ihr ist kein Vorsteuerabzug möglich. Mehr dazu →
Reverse Charge
Umkehr der Steuerschuld: Bei bestimmten Leistungen an Unternehmen schuldet der Empfänger die Umsatzsteuer. Die Rechnung weist dann keine Steuer aus und trägt einen Hinweis darauf.
SKR03 und SKR04
Die beiden gängigen DATEV-Standardkontenrahmen. SKR03 ist nach Prozessen gegliedert, SKR04 nach der Bilanzgliederung. Mehr dazu →
WORM
Write Once, Read Many: ein Speicher, der einmal geschriebene Daten nicht mehr ändern lässt. Damit lässt sich die Unveränderbarkeit nach GoBD technisch absichern. Mehr dazu →
XRechnung
Reines XML-Format nach EN 16931, ohne PDF-Anteil. Standard für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. Mehr dazu →
ZM (Zusammenfassende Meldung)
Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern über steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen und bestimmte Leistungen an Unternehmen in anderen EU-Staaten (§ 18a UStG). Mehr dazu →
ZUGFeRD
Hybrides E-Rechnungsformat: eine PDF/A-3-Datei mit eingebettetem XML nach EN 16931. Menschen lesen das PDF, Software liest das XML. Mehr dazu →
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