Kleiner Online-Shop ohne Shopsystem: Bestellseite mit E-Rechnung
Mit der Shop-Seite von Rechnungskit bekommst du eine Bestellseite für eine überschaubare Zahl an Produkten, ohne ein Shopsystem einzurichten. Käufer wählen Mengen, sehen Warenwert und Versand und zahlen über deinen Zahlungsanbieter oder per Überweisung. Jede Bestellung wird zur E-Rechnung und landet im DATEV-Export. Lagerbestand, Varianten und Rabattcodes gibt es nicht; wer das braucht, bleibt beim Shopsystem.
Ein Link, ein QR-Code, eine Seite mit deinen Produkten. Der Käufer bestellt mehrere Artikel in einem Warenkorb, du bekommst eine Bestellung und eine Rechnung, deine Steuerkanzlei den DATEV-Export.
Rechnungen schreiben ist einfach. Rechtssicher schreiben nicht.
Der Unterschied zwischen einem PDF und einer konformen E-Rechnung entscheidet bei der nächsten Steuerprüfung. Rechnungskit schließt genau diese Lücke.
In vier Schritten zur konformen E-Rechnung.
- 01Produkte anlegenDu legst deine Produkte mit Preis und Umsatzsteuer-Kategorie an und schaltest den Checkout ein. Je Produkt legst du fest, ob Käufer eine Menge wählen dürfen, auf Wunsch mit Höchstmenge. Ein Bild und eine längere Beschreibung für die Shop-Seite kommen dazu.
- 02Shop-Seite gestaltenTitel, Einleitung, Akzentfarbe und Darstellung als Kacheln oder Liste. Du wählst, welche Produkte in welcher Reihenfolge erscheinen, und stellst eine Versandpauschale ein, auf Wunsch versandkostenfrei ab einem Warenwert.
- 03Veröffentlichen und teilenErst nach dem Veröffentlichen ist die Seite erreichbar. Den Link setzt du auf deine Website oder in den Newsletter, den QR-Code druckst du auf Flyer oder den Messeaufsteller.
- 04Bestellung wird zur RechnungDer Käufer geht mit „Zur Kasse“ in den Checkout und zahlt. Digitale Leistungen werden sofort fakturiert, Ware beim Versand. Die E-Rechnung liegt im GoBD-Archiv und im DATEV-Export.
Für wen die Shop-Seite gedacht ist
Bei vielen kleinen Anbietern passt das Sortiment auf eine Seite: eine Rösterei mit sechs Kaffees, ein Hof mit Kisten und Gläsern, ein Verlag mit drei Büchern, eine Beraterin mit zwei Workshops und einem Handbuch. Für so ein Angebot ist ein Shopsystem schnell mehr Arbeit als Nutzen. Theme, Zahlungs-Plugins, Rechtstexte und Updates wollen gepflegt werden, und ordentliche Rechnungen kommen dann immer noch nicht von allein.
Technisch setzt die Shop-Seite auf dem Rechnungskit-Checkout auf. Deine Produkte stehen auf einer Seite unter checkout.rechnungskit.de/shop/dein-name, der Käufer legt Mengen in den Warenkorb und geht zur Kasse. Am Ende steht eine Bestellung mit einer Rechnung.
Wo sie gut passt
Messe, Markt und Flyer. Als SVG heruntergeladen, bleibt der QR-Code in jeder Druckgröße scharf. Wer am Stand nichts mitnehmen will, scannt und bestellt später in Ruhe. Seine Adresse gibt der Käufer selbst ein, abgetippt wird nichts.
Direktverkauf ab Hof oder Werkstatt. Über den Link bestellen Stammkunden ihre Kiste und zahlen per Karte oder überweisen vorab. Bei Vorkasse zeigt die Bestätigungsseite Kontoinhaber, IBAN und Bestellnummer als Verwendungszweck; sobald das Geld da ist, klickst du auf „Zahlung eingegangen“, und die Rechnung entsteht.
Geschäftskunden, die auf Rechnung kaufen. Für Firmenkunden lässt sich Kauf auf Rechnung freischalten. Auf der Rechnung stehen dann Zahlungsziel und Bankverbindung, die offene Forderung siehst du unter Offene Posten. Kommt ein Unternehmen aus dem EU-Ausland, prüft der Checkout die USt-IdNr. live beim Bundeszentralamt für Steuern.
Digitale Produkte im Paket. Workbook, Vorlage und Kurs bestellt der Käufer in einem Rutsch. Digitale Leistungen werden sofort nach der Zahlung fakturiert; Privatkunden bestätigen vorher den Verzicht auf das Widerrufsrecht.
Vereine und Initiativen mit kleinem Sortiment. Trikots, Jahreshefte oder die Vereinschronik, verkauft unter eurem Namen, mit Belegen, die der Kassenwart direkt weitergeben kann.
Warum sie kein Shopsystem ersetzt
Im vollen Sinn ist die Shop-Seite kein Online-Shop, sondern eine Bestellseite. Einige Dinge fehlen bewusst:
- Lagerbestand: Nichts zählt herunter. Ein Produkt bleibt bestellbar, bis du es aus dem Shop nimmst.
- Varianten: Größe oder Farbe legst du als eigene Produkte an, was bei vielen Kombinationen schnell unübersichtlich wird.
- Rabattcodes und Aktionen: Die Preise stehen fest, Gutscheincodes lassen sich nicht einlösen.
- Kategorien, Suche und eigene Produktseiten: Alles steht auf einer Seite, Details klappen hinter „Mehr erfahren“ auf.
- Kundenkonten: Gekauft wird jedes Mal als Gast.
- Versandabwicklung: Etiketten druckst du wie bisher; in Rechnungskit markierst du die Bestellung danach als versendet.
Hast du ein großes Sortiment, arbeitest mit Varianten, brauchst Aktionen oder willst mit Produktseiten in der Suche gefunden werden, bleibt ein Shopsystem die richtige Wahl. Rechnungskit ersetzt es nicht, sondern schreibt dafür die Rechnungen: Für Shopify, WooCommerce und Shopware gibt es eigene Anbindungen. Beides lässt sich auch kombinieren, etwa der Online-Shop fürs Tagesgeschäft und die Shop-Seite für den Messestand.
Was im Hintergrund mitläuft
Hinter der Shop-Seite läuft dieselbe Strecke wie bei einem einzelnen Checkout-Link. Den Steuersatz liefert die Umsatzsteuer-Kategorie des Produkts; bei einem gemischten Warenkorb wird die Versandpauschale nach dem Verhältnis der Warenwerte aufgeteilt, wie im Beitrag zu Versandkosten und Umsatzsteuer beschrieben. Privatkunden aus anderen EU-Ländern bekommen den Steuersatz ihres Landes, sobald das OSS-Verfahren greift.
Als Rechnung entsteht eine ZUGFeRD-Datei mit dem Logo aus deiner Rechnungsvorlage; sie liegt revisionssicher im Archiv und im DATEV-Export. Bestellungen, die du nicht über die Shop-Seite bekommst, etwa per Telefon oder Mail, legst du als manuelle Bestellung an und rechnest sie auf demselben Weg ab.
Häufige Fragen zur E-Rechnung Software
Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ist keine Steuerberatung (§ 5 StBerG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Die steuerliche Bewertung im Einzelfall bleibt deine Entscheidung, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei.
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