Ghost-Mitgliedschaft verkaufen: Newsletter und Beiträge mit Rechnung, ohne Stripe-Zwang
Eine bezahlte Mitgliedschaft für deine Ghost-Publikation verkaufst du mit Rechnungskit über einen eigenen Zahlungslink. Der Leser zahlt mit Karte, SEPA-Lastschrift oder beim Einmalkauf auch mit PayPal, bekommt sofort seine E-Rechnung und erhält in Ghost automatisch die passende Stufe. Endet das Abo oder wird der Kauf erstattet, entfernt Rechnungskit die Stufe wieder. In Ghost brauchst du dafür kein Stripe.
Mitgliedschaft im eigenen Checkout verkaufen, Stufe in Ghost automatisch setzen: Jeder Kauf wird zur ZUGFeRD-Rechnung, und deine Steuerkanzlei bekommt den DATEV-Export.
Rechnungen schreiben ist einfach. Rechtssicher schreiben nicht.
Der Unterschied zwischen einem PDF und einer konformen E-Rechnung entscheidet bei der nächsten Steuerprüfung. Rechnungskit schließt genau diese Lücke.
In vier Schritten zur konformen E-Rechnung.
- 01Ghost verbindenIn Ghost legst du eine Custom Integration an und kopierst den Admin API Key. In Rechnungskit trägst du die Adresse deiner Publikation und den Key ein. Das klappt mit Ghost(Pro) und mit selbst gehosteten Installationen.
- 02Mitgliedschaft als Produkt anlegenDu legst die Mitgliedschaft als Einmalkauf oder als Abo an und ordnest sie einer Ghost-Stufe zu. Zeigt Ghost ohne Stripe keine Stufen an, legst du die Stufe direkt in Rechnungskit an.
- 03Zahlungslink in den BeitragIn den frei lesbaren Anfang eines gesperrten Beitrags setzt du einen Button mit deinem Zahlungslink. Den Beitrag selbst stellst du in Ghost auf die Sichtbarkeit „Specific tier(s)“.
- 04Rechnung und Zugang laufen von selbstNach der Zahlung entsteht die E-Rechnung, der Leser wird Mitglied mit der Stufe und meldet sich mit dem Login-Link aus Ghosts Anmelde-Mail an. Abo-Ende und volle Erstattung nehmen die Stufe wieder zurück.
Ghost verkauft Mitgliedschaften nur über Stripe
Ghost ist eine Publikationsplattform mit Mitgliedern, Stufen und Newsletter. Bezahlte Stufen hängen dort an einem Stripe-Konto: Ohne Stripe blendet Ghost die Verwaltung der Stufen aus, und der Knopf „Subscribe now“ unter einem gesperrten Beitrag führt in ein Portal, das nichts verkaufen kann. Wer per SEPA-Lastschrift oder PayPal verkaufen will, eine Rechnung nach deutschem Recht braucht oder kein Stripe nutzen möchte, trägt Mitglieder bisher von Hand ein.
Rechnungskit übernimmt genau diese Strecke. Verkauft wird im Rechnungskit-Checkout unter deinem Namen, mit deinem Zahlungsanbieter. Ghost bekommt nur den Auftrag, das Mitglied anzulegen und die Stufe zu setzen. Inhalte, Stufen und Newsletter bleiben in Ghost.
Was deine Leser sehen
Ein gesperrter Beitrag zeigt den frei lesbaren Anfang und darunter deinen Button mit dem Zahlungslink.

Wer klickt, landet im Rechnungskit-Checkout unter dem Namen deiner Publikation. Links stehen Stufe, Preis und die enthaltene Umsatzsteuer. Rechts wählt der Leser Privatperson oder Unternehmen, gibt seine Rechnungsadresse ein und sucht die Zahlart aus. Die Zahlung bestätigt er im zweiten Schritt beim Zahlungsanbieter. Hat die Stufe auch einen englischen Namen, kann er den Checkout auf Englisch umstellen.

Direkt nach der Zahlung kann er seine Rechnung herunterladen. Ghost schickt ihm den Login-Link, und nach der Anmeldung ist der Beitrag offen.

Ohne Stripe: die richtige Sichtbarkeit
Ghost entscheidet allein über Status und Stufe eines Mitglieds, wer einen Beitrag lesen darf. Ohne Stripe ändert Ghost bei bestehenden Mitgliedern aber nur die Stufe. Kauft ein bisher kostenloses Mitglied, bleibt es in Ghost „free“, und endet sein Abo, bleibt es „comped“. Für Beiträge mit „Specific tier(s)“ spielt das keine Rolle, für „Paid-members only“ schon. Wir haben alle drei Fälle an einer Ghost-Installation ohne Stripe durchgespielt:
Rechnungskit prüft nach jeder Änderung, was Ghost übernommen hat, und zeigt einen Hinweis, wenn nur die Stufe angekommen ist. Wie du Ghost verbindest, Stufen anlegst und den Zahlungslink einbaust, steht Schritt für Schritt in der Anleitung zur Ghost-Integration.
Rechnung und Umsatzsteuer für Mitgliedschaften
Eine Mitgliedschaft in einer Online-Publikation ist umsatzsteuerlich eine elektronisch erbrachte Leistung. Für Privatkunden in Deutschland gilt der volle Steuersatz. Für Privatkunden aus anderen EU-Ländern gilt oberhalb der Bagatellgrenze von 10.000 Euro der Steuersatz des Wohnsitzlandes, gemeldet über das OSS-Verfahren. Rechnungskit kennt die Sätze aller EU-Länder und stellt die OSS-Meldung zusammen.
Ein Zahlungsbeleg ersetzt keine Rechnung mit den Pflichtangaben nach § 14 UStG. Rechnungskit stellt zu jedem Kauf und zu jeder Abo-Periode eine Rechnung aus, als ZUGFeRD-Hybrid mit PDF und strukturiertem XML. Eine 8-Euro-Mitgliedschaft an eine private Leserin fällt nicht unter die E-Rechnungspflicht, und Beträge bis 250 Euro brutto gelten als Kleinbetragsrechnung. Ein Jahresabo an eine GmbH über 250 Euro fällt darunter. Weil jede Rechnung eine E-Rechnung ist, musst du die Fälle nicht auseinanderhalten. Bist du Kleinunternehmer, weist der Checkout keine Umsatzsteuer aus.
Abos, die sich selbst verwalten
Als Abo zahlt der Leser monatlich oder jährlich per Karte oder SEPA-Lastschrift. Rechnungskit bucht ab, stellt zu jeder Periode die Rechnung und hält die Stufe in Ghost, solange das Abo läuft. Scheitert eine Abbuchung, bleibt der Zugang während der Zahlungserinnerungen bestehen. Kündigt der Leser im Kundenportal, endet die Stufe zum Periodenende. Wie Abos abgerechnet werden, steht unter Abo-Abrechnung. Für einmalige Käufe, etwa ein Jahrespaket oder ein Archivzugang, nimmst du den Produkt-Checkout.
Rechnungskit rechnet je Beleg ab, nicht prozentual von deinem Umsatz. Was technisch hinter der Verbindung steckt, steht auf der Seite zur Ghost-Integration.
Häufige Fragen zur E-Rechnung Software
Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ist keine Steuerberatung (§ 5 StBerG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Die steuerliche Bewertung im Einzelfall bleibt deine Entscheidung, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei.
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