AWV-Meldung an die Bundesbank prüfen
Aktualisiert am
Die Aufgabe „AWV-Meldung an die Bundesbank prüfen (über 50.000 € grenzüberschreitend)“ ist ein reiner Hinweis. An deiner Rechnung ändert sie nichts.
Was passiert ist
Eine einzelne Zahlung über mehr als 50.000 € von einem Zahler im Ausland wurde einer Bestellung zugeordnet, und die Rechnung ist entstanden. Als Land des Zahlers nimmt Rechnungskit das Land der Rechnungsadresse. Bei Fremdwährung rechnet Rechnungskit mit dem Kurs um, den auch die Rechnung nutzt. Die Aufgabe lautet dann: „Grenzüberschreitende Zahlung über … € erkannt (Grenze 50.000 €, seit 01.01.2025). Als Inländer bist du hierfür ggf. AWV-meldepflichtig gegenüber der Deutschen Bundesbank (Z4-Meldung, Frist: 7. Werktag nach Monatsende).“
Warum Rechnungskit hier anhält
Rechnungskit hält hier nichts an, der Beleg ist bereits erstellt. Die Aufgabe weist dich auf eine mögliche Meldepflicht hin, die leicht übersehen wird. So ist das einzuordnen:
- Es ist eine reine Statistikmeldung im Außenwirtschaftsverkehr, keine Steuerpflicht. Rechnung, Umsatzsteuer und DATEV-Export bleiben unberührt.
- Die Grenze gilt je einzelner Zahlung, nicht als Monatssumme.
- Sie hat nichts mit der 50.000-Euro-Grenze der Zusammenfassenden Meldung zu tun. Die beiden Meldungen teilen nur die Zahl.
So löst du es
- Öffne die Zahlung unter Zahlungen und prüfe Betrag, Zahler und Land.
- Kläre, ob für dich eine Meldepflicht besteht, bei Bedarf mit deiner Steuerkanzlei.
- Besteht sie, meldest du die Zahlung selbst über das Meldeportal der Bundesbank, und zwar bis zum 7. Werktag nach Ablauf des Monats.
- Rechnungskit übernimmt die Z4-Meldung nicht und meldet nicht für dich.
Wann die Aufgabe von selbst verschwindet
Nicht automatisch, weil Rechnungskit nicht wissen kann, ob du gemeldet hast. Der Menüzähler unter Zahlungen zählt diesen Hinweis bewusst nicht mit.
Verwandte Einstellungen
- Einstellungen → Aufgaben-Erinnerung per E-Mail: Der Hinweis erscheint dort, solange er offen ist
- Einstellungen: Firmenanschrift in den Stammdaten