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Rechnungskit

Preise und Abrechnung

Aktualisiert am

Rechnungskit rechnet nach tatsächlich erstellten Belegen ab, mit einer kleinen Grundgebühr und fallenden Staffelpreisen. Es gibt keinen dauerhaft kostenlosen Tarif, Rechnungskit ist ein Compliance-Produkt.

Diese Seite beantwortet, was du monatlich zahlst, was als Beleg zählt, wie die Lastschrift abläuft und was bei einer Kündigung mit deinen Daten passiert.

Das Preismodell

Du zahlst zwei Dinge: eine Grundgebühr von 9,00 € pro Monat und einen Preis je Beleg. Zusatzmodule gibt es nicht, alle Funktionen sind in jedem Konto enthalten. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Der Preis je Beleg fällt mit der Menge. Es sind Grenzpreise pro Beleg im Monat: Jeder Beleg kostet den Preis der Stufe, in die er fällt.

Beleg im Monat Preis je Beleg
1 bis 100 0,15 €
101 bis 500 0,11 €
501 bis 2.000 0,075 €
2.001 bis 5.000 0,05 €
5.001 bis 20.000 0,035 €
über 20.000 0,03 €

Ein Beispiel mit 250 Belegen im Monat: Die ersten 100 Belege kosten je 0,15 €, zusammen 15,00 €. Die übrigen 150 kosten je 0,11 €, zusammen 16,50 €. Mit der Grundgebühr sind das 40,50 € netto. Unter /pricing siehst du deinen laufenden Monat und einen Rechner.

Beispiel · 250 Belege im Monat · netto
Grundgebühr plus Belege, Stufe für Stufe
MonatsrechnungMenge × Preis
Grundgebühr9,00 €
Belege 1 bis 10015,00 € 100 × 0,15 €
Belege 101 bis 25016,50 € 150 × 0,11 €
Summe40,50 €
Kostet nichtszählt nicht
Testbelegeaus dem Testmodus
Zusatzmodulegibt es nicht, alles ist enthalten
Steuerkanzlei-Zugangfür die Steuerkanzlei kostenlos
Mit Partnercode6 abgerechnete Monate ohne Grundgebühr
Abgerechnet wird ab dem ersten echten Beleg nach dem Go-Live. Jede Preisstufe steht als eigene Position mit Stückzahl und Staffelpreis auf der Rechnung.

Der Zugang für deine Steuerkanzlei kostet die Steuerkanzlei nichts.

Kein Freikontingent, kostenlos testen

Es gibt kein Freikontingent mehr: Abgerechnet wird ab dem ersten echten Beleg nach dem Go-Live. Das kostenlose Testen läuft im Sandbox-Modus (echte Anbindungen, nur Testdaten) und kostet nichts. Testbelege aus dem Testmodus kosten nie etwas und zählen nicht.

Founder-Angebot und Partnercode

Das Founder-Angebot „6 Monate ohne Grundgebühr“ war ein zeitlich begrenztes Angebot NUR für Nutzer, die während der geschlossenen Beta (Juli bis Anfang September 2026) auf der Warteliste standen. Diese Konten behalten ihren zugesagten Vorteil.

Seit der offenen Registrierung (03.09.2026) gibt es das Angebot nicht mehr: Für neue Konten gilt die Preisliste ab dem ersten abgerechneten Monat. Wenn jemand nach den „6 Monaten gratis“ fragt, erkläre genau das und versprich das Founder-Angebot niemandem, der sich neu registriert.

Sechs abgerechnete Monate ohne Grundgebühr gibt es für neue Konten nur noch mit dem Partnercode eines Rechnungskit-Partners (Agentur, Dienstleister, Steuerkanzlei, Publisher oder Creator). Der Code wird bei der Registrierung, im Onboarding oder unter /pricing eingetragen, bis die erste Abrechnungsperiode abgeschlossen ist. Die Belege kosten in der Zeit normal. Einen öffentlichen Rabatt- oder Gutscheincode gibt es nicht. Details in „Partnerprogramm und Partnercode“.

Was als Beleg zählt

Ein Beleg ist jedes erstellte, GoBD-archivierte Dokument mit eigener Rechnungsnummer. Jeder dieser Belege zählt einzeln:

Dokument Zählt als Beleg
Rechnung ja
Stornorechnung ja
Korrektur ja
Nachtragsrechnung ja
Testbeleg aus dem Testmodus nein

Wichtig bei Upsells: Wenn nach der ersten Rechnung eine Nachtragsrechnung entsteht, sind das zwei Belege (die ursprüngliche Rechnung und die Nachtragsrechnung), und beide werden dir von Rechnungskit einzeln berechnet. Das ist unabhängig davon, dass es sich um eine Bestellung handelt und dass der Käufer zweimal bezahlt hat.

Immer enthalten

Alle Funktionen sind in jedem Konto enthalten: ZUGFeRD/EN 16931, GoBD-Archiv über 8 Jahre, DATEV-Export (SKR03/SKR04), Kanzlei- und Prüfer-Zugang mit Selbst-Download, Auszahlungs-Abgleich für Stripe, Mollie, PayPal, Shopify Payments und Unzer sowie der Testmodus.

Bezahlung

Die Plattform-Gebühren werden per SEPA-Lastschrift eingezogen. Das SEPA-Mandat richtest du selbst unter /plan ein (IBAN eingeben, Zustimmung bestätigen). Die Mandatsreferenz bekommst du direkt angezeigt, und sie steht auf jeder Rechnung.

SEPA-Lastschrift · jeden Monat
Von der Monatsrechnung bis zur Belastung
  1. MonatsanfangRechnung per E-Mailfür den Vormonat, mit ZUGFeRD-PDF
  2. Dieselbe E-MailVorabankündigungBetrag und frühestes Einzugsdatum
  3. Am selben TagLastschrift eingereichtbeim Zahlungsdienstleister
  4. Frühestens nächster BankarbeitstagKonto belastetbei Rücklastschrift 10,00 € Pauschale, neuer Einzug nach 7 Tagen
Ohne SEPA-Mandat ist die Monatsrechnung eine normale Überweisungsrechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel. Über den Shopify App Store läuft alles über die Shopify-Abrechnung.
  • Monatsrechnung: Am Monatsanfang bekommst du die Rechnung für den Vormonat per E-Mail mit ZUGFeRD-PDF. Diese E-Mail ist zugleich die Vorabankündigung (Pre-Notification) der Lastschrift: Betrag und frühestes Einzugsdatum stehen drin.
  • Einzug: Die Lastschrift geht noch am selben Tag an den Zahlungsdienstleister, dein Konto wird frühestens am nächsten Bankarbeitstag belastet.
  • Aufschlüsselung: die Grundgebühr als eigene Position (mit sichtbarem 100-%-Rabatt, solange ein zugesagter Founder-Vorteil oder ein Partner-Vorteil aus einem Partnercode läuft) und die Belege je Preisstaffel als eigene Positionen mit Stückzahl und Staffelpreis.
  • Ohne SEPA-Mandat: Die Rechnung gilt als normale Überweisungsrechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel.
  • Rücklastschrift: Kann eine Lastschrift nicht eingelöst werden, fällt laut AGB eine Pauschale von 10,00 € an und der Einzug wird nach 7 Tagen wiederholt. Zur Pauschale bekommst du eine Belastungsanzeige als PDF (Schadensersatz, deshalb ohne Umsatzsteuer und getrennt von der Monatsrechnung).
  • Shopify App Store: Kommt dein Konto über den Shopify App Store zu Rechnungskit, läuft die Bezahlung stattdessen komplett über die Shopify-Abrechnung (App-Abo plus nutzungsbasierte Gebühren auf deiner Shopify-Rechnung). Rechnungskit stellt dir dann keine eigene Rechnung und zieht keine Lastschrift ein.

Kündigung und Datenexport

Rechnungskit ist monatlich kündbar. Nach der Kündigung hast du 90 Tage Zeit für den kostenlosen, vollständigen GoBD-Export deines Archivs, danach werden die Daten gelöscht.

Der Export enthält die ZUGFeRD-XML-Originale plus alle DATEV-Exporte. Der strukturierte XML-Teil ist bei einer E-Rechnung der maßgebliche Teil, und seine Aufbewahrung genügt, solange das PDF keine zusätzlichen steuerlich relevanten Angaben enthält (GoBD vom 14.07.2025, Rz. 76 und 131).

Optional kannst du PDF-Kopien jeder Rechnung beilegen lassen; das ist eine reine Lesehilfe und kann die Erstellung deutlich verlängern. Der Export läuft im Hintergrund, du bekommst eine E-Mail mit dem Download-Link, sobald er bereit ist.

Die gesetzliche Aufbewahrungspflicht von acht Jahren (§ 14b UStG, § 147 AO) bleibt bei dir, deshalb ist der Export vollständig und maschinenlesbar.

So findest du es in der App

Rechnungskit ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag erklärt allgemeine Zusammenhänge und ersetzt weder die Beratung durch deine Steuerkanzlei (§ 5 StBerG) noch eine Rechtsberatung (§ 3 RDG). Rechnungskit richtet sich an in Deutschland ansässige Unternehmen und bereitet Belege, Steuersätze und Buchungen automatisch auf. Wie dein Einzelfall zu bewerten ist, entscheidest du, im Zweifel gemeinsam mit deiner Steuerkanzlei oder einer Anwaltskanzlei.

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