# WooCommerce DATEV-Export: Wege, Format und Kontierung

> WooCommerce bringt keinen DATEV-Export mit. Für die Steuerkanzlei brauchst du einen Buchungsstapel im DATEV-Format (EXTF) mit Erlösen je Steuersatz, dazu Belege, Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen deines Zahlungsanbieters. Dafür gibt es vier Wege: CSV und Handarbeit, ein Export-Plugin im Shop, einen externen Dienst mit DATEV-Anbindung oder ein System, das Rechnung und Export außerhalb des Shops erzeugt.

Von Christian Häfner · Veröffentlicht am 01.10.2026

Quelle: https://rechnungskit.de/wissen/woocommerce-datev-export

## Was WooCommerce liefert und was fehlt {#ausgangslage}

Bestellungen verwaltet WooCommerce gut, eine Buchhaltung hat es nicht. Unter Analytics lässt sich ein Bericht als CSV herunterladen, bei größeren Zeiträumen kommt der Link per E-Mail ([WooCommerce-Dokumentation](https://woocommerce.com/document/woocommerce-analytics/)). Ein DATEV-Buchungsstapel ist das nicht. Konten, Steuerschlüssel und der Dateikopf, den DATEV zum Import braucht, fehlen.

Dazu kommt ein Punkt, den viele erst beim ersten Monatsabschluss bemerken: Die Bestellung kennt nur die Hälfte des Geldflusses. Selbst ein Plugin, das ausdrücklich für den DATEV-Export gebaut ist, schreibt auf seiner Plugin-Seite, dass Zahlungsgebühren von PayPal und Stripe nicht Teil der WooCommerce-Bestellung sind und deshalb nicht in der Datei stehen ([Buchungsstapel Order Export, WordPress.org](https://wordpress.org/plugins/buchungsstapel-order-export-for-woocommerce/)).

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<div class="rk-fig-eyebrow">Kurzprüfung · eine WooCommerce-Bestellung</div>
<div class="rk-fig-title" id="wd-fig-quellen">Was DATEV braucht und ob es in der Bestellung steht</div>
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<div class="rk-fig-checks">
<div class="rk-fig-check is-ok"><div class="rk-fig-check-if"><strong>Beträge je Steuersatz</strong><span>Positionen, Versand und Steuer berechnet WooCommerce je Bestellung</span></div><span class="rk-fig-chip is-ok"><svg class="rk-fig-ico" viewBox="0 0 24 24" fill="none" aria-hidden="true" focusable="false"><circle cx="12" cy="12" r="10" fill="currentColor"/><path d="M7.5 12.5l3 3 6-6.5" stroke="#fff" stroke-width="2.2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg>In der Bestellung</span></div>
<div class="rk-fig-check is-ok"><div class="rk-fig-check-if"><strong>Lieferland</strong><span>Nötig für EU-Verkäufe an Privatkunden im OSS-Verfahren</span></div><span class="rk-fig-chip is-ok"><svg class="rk-fig-ico" viewBox="0 0 24 24" fill="none" aria-hidden="true" focusable="false"><circle cx="12" cy="12" r="10" fill="currentColor"/><path d="M7.5 12.5l3 3 6-6.5" stroke="#fff" stroke-width="2.2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg>In der Bestellung</span></div>
<div class="rk-fig-check is-bad"><div class="rk-fig-check-if"><strong>Rechnungsnummer und Belegbild</strong><span>WooCommerce vergibt Bestellnummern, Rechnungen erzeugt erst ein Plugin oder Dienst</span></div><span class="rk-fig-chip is-bad"><svg class="rk-fig-ico" viewBox="0 0 24 24" fill="none" aria-hidden="true" focusable="false"><circle cx="12" cy="12" r="10" fill="currentColor"/><path d="M8.5 8.5l7 7M15.5 8.5l-7 7" stroke="#fff" stroke-width="2.2" stroke-linecap="round"/></svg>Fehlt ab Werk</span></div>
<div class="rk-fig-check is-bad"><div class="rk-fig-check-if"><strong>Gebühren des Zahlungsanbieters</strong><span>Behält Stripe, PayPal oder Mollie ein, sie stehen nur in deren Abrechnung</span></div><span class="rk-fig-chip is-bad"><svg class="rk-fig-ico" viewBox="0 0 24 24" fill="none" aria-hidden="true" focusable="false"><circle cx="12" cy="12" r="10" fill="currentColor"/><path d="M8.5 8.5l7 7M15.5 8.5l-7 7" stroke="#fff" stroke-width="2.2" stroke-linecap="round"/></svg>Nicht im Shop</span></div>
<div class="rk-fig-check is-bad"><div class="rk-fig-check-if"><strong>Auszahlungen aufs Bankkonto</strong><span>Sammelbeträge über viele Bestellungen, abzüglich Gebühren und Erstattungen</span></div><span class="rk-fig-chip is-bad"><svg class="rk-fig-ico" viewBox="0 0 24 24" fill="none" aria-hidden="true" focusable="false"><circle cx="12" cy="12" r="10" fill="currentColor"/><path d="M8.5 8.5l7 7M15.5 8.5l-7 7" stroke="#fff" stroke-width="2.2" stroke-linecap="round"/></svg>Nicht im Shop</span></div>
</div>
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<figcaption>Was in der Bestellung fehlt, muss aus einer Rechnungslösung und aus den Daten des Zahlungsanbieters kommen. Welche Pflichtangaben auf die Rechnung selbst gehören, zeigt <a href="/wissen/woocommerce-rechnung">WooCommerce Rechnung erstellen</a>.</figcaption>
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## Was DATEV braucht: der Buchungsstapel {#buchungsstapel}

Deine Steuerkanzlei arbeitet mit einem Buchungsstapel im DATEV-Format, nach der Kennung in der ersten Zeile oft EXTF genannt. Die Spezifikation veröffentlicht DATEV im [Developer Portal](https://developer.datev.de/de/file-format/details/datev-format). Kanzlei-Rechnungswesen liest solche Dateien über die Stapelverarbeitung ein ([DATEV Hilfe 1034038](https://www.datev.de/hilfe/1034038)).

Aufgebaut ist die Datei in zwei Teilen. Der Kopf nennt Beraternummer, Mandantennummer, Beginn des Wirtschaftsjahres, Sachkontenlänge und den Zeitraum. Über diese Angaben ordnet DATEV die Datei dem richtigen Mandanten zu, deshalb kommen sie von deiner Steuerkanzlei. Darunter folgt eine Zeile je Buchung. Die wichtigsten Felder:

| Feld | Inhalt bei einer Shop-Bestellung |
| --- | --- |
| Umsatz und Soll/Haben | Bruttobetrag der Buchung, Richtung bezogen auf das Feld Konto |
| Konto und Gegenkonto | Zum Beispiel Debitor an Erlöskonto, oder Geldtransit an Debitor |
| BU-Schlüssel | Steuerschlüssel, wenn das Erlöskonto keine Automatik hat |
| Belegdatum | Rechnungsdatum, bei Zahlungen der Zahltag |
| Belegfeld 1 | Rechnungsnummer, darüber gleicht DATEV offene Posten ab |
| Buchungstext | Kurzer Text, etwa Bestellnummer und Käufer |
| Beleglink | Verweis auf das Belegbild in DATEV |

Die Feldbeschreibungen stehen in [DATEV Hilfe 1003221](https://www.datev.de/hilfe/1003221). Beim ersten Import lohnt ein Blick auf zwei Stellen: die Zeichenkodierung, damit Umlaute im Buchungstext lesbar ankommen, und den Zeitraum im Kopf, der zu den Belegdaten passen muss.

Für die Konten gilt der Kontenrahmen deiner Steuerkanzlei. In den [DATEV-Standardkontenrahmen](https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/ratgeber/rechnungswesen/datev-standard-kontenrahmen) sind die typischen Shop-Konten diese:

| Konto | SKR03 | SKR04 |
| --- | --- | --- |
| Erlöse 19 % USt | 8400 | 4400 |
| Erlöse 7 % USt | 8300 | 4300 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1400 | 1200 |
| Geldtransit | 1360 | 1460 |
| Nebenkosten des Geldverkehrs | 4970 | 6855 |

Die Nummern stammen aus den DATEV-Kontenrahmen für 2026. Viele Steuerkanzleien legen darunter eigene Unterkonten an, etwa ein Geldtransitkonto je Zahlungsanbieter. Frag deshalb vor dem ersten Export nach dem Kontenplan.

## Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen {#geldtransit}

Eine WooCommerce-Bestellung über 119 Euro, bezahlt mit PayPal, erzeugt drei Geldbewegungen: Der Kunde zahlt 119 Euro, PayPal behält eine Gebühr ein, und der Rest landet irgendwann mit anderen Zahlungen zusammen auf deinem Bankkonto. Wer nur die Auszahlung bucht, unterschlägt die Gebühr als Aufwand und kann die Bankbewegung keiner Bestellung mehr zuordnen.

Üblich ist deshalb ein Geldtransitkonto je Zahlungsanbieter. Die Zahlung geht auf das Transitkonto, die Gebühr von dort auf Nebenkosten des Geldverkehrs, die Auszahlung vom Transitkonto auf die Bank. Am Monatsende steht das Transitkonto auf null, sonst fehlt etwas. Wie das mit Zahlen aussieht, zeigt der Leitfaden [Stripe zu DATEV exportieren](https://rechnungskit.de/wissen/stripe-datev-schnittstelle). Für PayPal und Mollie läuft es genauso.

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<div class="rk-fig-eyebrow">Beispiel · Versandware, bezahlt mit PayPal</div>
<div class="rk-fig-title" id="wd-fig-weg">Von der WooCommerce-Bestellung zur Buchung in DATEV</div>
</div>
<div class="rk-fig-body">
<ol class="rk-fig-tl">
<li><span class="rk-fig-day">Bestellung</span><span class="rk-fig-event">Kunde zahlt 119,00 Euro</span><span class="rk-fig-note">Zahlung auf das Geldtransitkonto PayPal</span></li>
<li><span class="rk-fig-day">Gleicher Tag</span><span class="rk-fig-event">PayPal behält die Gebühr ein</span><span class="rk-fig-note">Aufwand Nebenkosten des Geldverkehrs, nicht vom Erlös abgezogen</span></li>
<li class="is-key"><span class="rk-fig-day">Fertiggestellt</span><span class="rk-fig-event">Rechnung entsteht</span><span class="rk-fig-chip is-ok"><svg class="rk-fig-ico" viewBox="0 0 24 24" fill="none" aria-hidden="true" focusable="false"><circle cx="12" cy="12" r="10" fill="currentColor"/><path d="M7.5 12.5l3 3 6-6.5" stroke="#fff" stroke-width="2.2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"/></svg>Erlös 19 % mit Rechnungsnummer</span></li>
<li><span class="rk-fig-day">Auszahlung</span><span class="rk-fig-event">Sammelbetrag auf die Bank</span><span class="rk-fig-note">Vom Geldtransitkonto auf das Bankkonto</span></li>
<li><span class="rk-fig-day">Monatsende</span><span class="rk-fig-event">Buchungsstapel und Belege</span><span class="rk-fig-note">Transitkonto steht auf null, sonst fehlt eine Buchung</span></li>
</ol>
</div>
<figcaption>Bei Versandware gehört der Versandtag als <a href="/wissen/leistungsdatum">Leistungsdatum</a> auf die Rechnung, deshalb entsteht sie erst bei „Fertiggestellt“. Erstattungen laufen als Korrektur über einen neuen Beleg, siehe <a href="/wissen/rechnungskorrektur">Rechnungskorrektur</a>.</figcaption>
</figure>

Bei Vorkasse per Banküberweisung gibt es keinen Zahlungsanbieter und kein Transitkonto. Den Geldeingang sieht die Steuerkanzlei direkt auf dem Kontoauszug. Wer ihn zusätzlich aus dem Shop bucht, riskiert eine Doppelbuchung. Den Ablauf in WooCommerce zeigt [WooCommerce Vorkasse](https://rechnungskit.de/loesung/woocommerce-vorkasse).

## Sammeldebitor oder Einzeldebitor {#debitoren}

Zwischen Erlös und Zahlung steht in DATEV ein Personenkonto, der Debitor. Bei vierstelligen Sachkonten liegen Debitoren im Bereich 10000 bis 69999. Für einen Shop gibt es zwei übliche Modelle:

- **Sammeldebitor:** Ein Konto für alle Kunden. Das hält den Kontenplan schlank und passt zu Shops, deren Kunden vorab per PayPal, Karte oder Klarna bezahlen. Offene Posten gleicht DATEV dann über die Rechnungsnummer in Belegfeld 1 aus.
- **Einzeldebitor je Kunde:** Jeder Kunde bekommt eine eigene Nummer. Das lohnt sich, wenn du an Firmenkunden auf Rechnung verkaufst und Mahnungen in DATEV führen willst. Dafür braucht die Steuerkanzlei zusätzlich die Stammdaten mit Name, Anschrift und USt-IdNr.

Häufig ist auch ein Mischmodell: Endkunden laufen über den Sammeldebitor, Firmenkunden bekommen eigene Nummern. Wichtig ist, dass Rechnung und Zahlung auf demselben Debitor landen. Sonst bleiben offene Posten stehen, obwohl alles bezahlt ist.

## Belege zum Buchungssatz {#belege}

Nach den GoBD muss jedem Geschäftsvorfall ein Beleg zugrunde liegen ([BMF-Schreiben vom 28.11.2019](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2019-11-28-GoBD.html), zuletzt geändert am [14.07.2025](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2025-07-14-GoBD-2-aenderung.html)). Buchungsbelege bewahrst du nach [§ 147 AO](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__147.html) acht Jahre auf. Für einen Shop heißt das: Zu jeder Erlösbuchung gehört die Rechnung, und die Steuerkanzlei muss sie finden.

Für die Verbindung gibt es im Buchungsstapel das Feld Beleglink. Steht dort ein Verweis auf ein Belegbild, das bereits in DATEV Unternehmen online liegt, hängt DATEV die Rechnung beim Import an die Buchung. Die Reihenfolge ist entscheidend: erst die Belege hochladen, dann den Buchungsstapel importieren. Andersherum bleiben die Buchungen ohne Beleg.

Ohne Beleglink bleibt nur der manuelle Weg: Die Rechnungen gehen als ZIP oder einzeln an die Steuerkanzlei, die sie Buchung für Buchung zuordnet. Bei ein paar Dutzend Bestellungen im Monat geht das noch. Bei Hunderten wird es zur eigentlichen Monatsarbeit. Wo die Rechnungen liegen, ist ebenfalls eine Frage für die [GoBD](https://rechnungskit.de/wissen/gobd): Ein Archiv in der WordPress-Installation hängt an Hosting, Updates und Plugins.

## EU-Verkäufe und OSS {#oss}

Verkaufst du an Privatkunden in anderen EU-Ländern und liegst über der EU-weiten Umsatzschwelle von 10.000 Euro, schuldest du die Umsatzsteuer des Ziellands und meldest sie über das [OSS-Verfahren](https://rechnungskit.de/wissen/oss-verfahren) nach [§ 18j UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__18j.html). Für DATEV heißt das: Jede dieser Buchungen braucht das Bestimmungsland und den dortigen Steuersatz.

DATEV sieht zwei Wege vor ([DATEV Hilfe 1020263](https://www.datev.de/hilfe/1020263)). Entweder bucht die Steuerkanzlei auf eigene Erlöskonten je Land und Steuersatz. Oder sie nutzt die Standard-Steuerschlüssel, bei Lieferungen etwa den BU-Schlüssel 240, und trägt das Land in das Feld „EU-Land u. UStID (Bestimmung)“ und den Satz in „EU-Steuersatz (Bestimmung)“ ein. Aus beidem erstellt DATEV die OSS-Auswertung. Ein Export, der EU-Umsätze nur mit deutschem Steuersatz oder ohne Land übergibt, erzeugt bei der Steuerkanzlei Nacharbeit für jede einzelne Buchung.

## Vier Wege im Vergleich {#wege}

| Weg | Was du bekommst | Wofür geeignet |
| --- | --- | --- |
| CSV aus WooCommerce und Handarbeit | Bestelldaten ohne Konten, die Steuerkanzlei kontiert | Wenige Bestellungen, ein Steuersatz, ein Zahlungsanbieter |
| Export-Plugin im Shop | Buchungsstapel aus den Bestellungen, teils mit Rechnungen aus deinem Rechnungs-Plugin | Shops, deren Zahlungen die Steuerkanzlei getrennt abgleicht |
| Externer Dienst mit DATEV-Anbindung | Bestellungen und Zahlungen zusammengeführt, per Datei oder Buchungsdatenservice | Mehrere Zahlungsanbieter, wenn die Rechnungen woanders entstehen |
| Rechnung und Export außerhalb des Shops | Rechnung, Archiv und Buchungsstapel aus einer Hand | Wer auch die E-Rechnung und das Archiv aus WordPress lösen will |

Export-Plugins gibt es mehrere. Das [WooCommerce DATEV Export Plugin](https://woocommerce-export.de/de/) von DSCHOY erzeugt laut Hersteller DATEV-kompatible CSV-Dateien und kann Rechnungen aus Germanized, German Market oder PDF Invoices & Packing Slips mitliefern. Der Vorteil: Alles bleibt im Shop. Die Grenze: Ein Plugin im Shop sieht in der Regel nur, was in der Bestellung steht. Gebühren und Auszahlungen kommen dann nicht mit, wie es die Plugin-Seite von Buchungsstapel Order Export offen schreibt.

Externe Dienste holen Bestellungen und Zahlungsdaten per API und gleichen sie ab. Einige übertragen über den [DATEV Buchungsdatenservice](https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/mydatev/datenservices/buchungsdatenservice-einrichten), mit dem Buchungsdaten und Belege von DATEV-Marktplatz-Partnern direkt in DATEV Unternehmen online landen. Dafür richtet die Steuerkanzlei den Datenservice für deinen Mandanten ein. Ob der Dienst auch die Rechnungen schreibt oder nur bucht, unterscheidet sich je Anbieter. Wie sich etwa Pathway Solutions von Rechnungskit unterscheidet, steht im [Vergleich mit Pathway Solutions](https://rechnungskit.de/vergleich/pathway-solutions).

Den vierten Weg geht Rechnungskit. Es holt die Bestellungen per REST-API aus WooCommerce, ohne Plugin in WordPress, und die Zahlungen von [Stripe](https://rechnungskit.de/integrationen/stripe), [PayPal](https://rechnungskit.de/integrationen/paypal), [Mollie](https://rechnungskit.de/integrationen/mollie) oder Unzer. Bei „Fertiggestellt“ entsteht die ZUGFeRD-Rechnung, sie liegt mit Prüfsumme im Archiv. Jeden Monat gibt es zwei EXTF-Stapel für SKR03 oder SKR04, einen für Erlöse und einen für Zahlungen, mit eigenem Geldtransitkonto je Zahlungsanbieter, Gebühren und Auszahlungen. Die Erlösbuchungen tragen einen Beleglink, die Rechnungen liegen als Belegtransfer-Paket bei. EU-Verkäufe gehen mit BU-Schlüssel 240, Bestimmungsland und Steuersatz in den Stapel. Debitoren gibt es als Sammeldebitor, je Zahlungsanbieter, je Zahlart oder einzeln je Kunde. Deine Steuerkanzlei holt alles über ihren eigenen Zugang ab.

Was Rechnungskit nicht macht: eine direkte Online-Übertragung an DATEV. Der Stapel ist ein Download, den die Steuerkanzlei importiert. Was genau in den Dateien steht, beschreibt die [DATEV-Schnittstelle](https://rechnungskit.de/integrationen/datev), den Ablauf mit WooCommerce die [WooCommerce-Integration](https://rechnungskit.de/integrationen/woocommerce). Die Preise stehen auf der [Preisseite](https://rechnungskit.de/preise).

## Checkliste für das Gespräch mit der Steuerkanzlei {#checkliste}

Bevor der erste Stapel nach DATEV geht, kläre diese Punkte. Sie gelten für jeden der vier Wege.

1. **Kontenrahmen und Nummern:** SKR03 oder SKR04, Beraternummer, Mandantennummer, Sachkontenlänge und Beginn des Wirtschaftsjahres.
2. **Erlöskonten:** Welche Konten für 19 %, 7 %, steuerfreie Umsätze und EU-Verkäufe, und ob OSS über Steuerschlüssel oder eigene Konten läuft.
3. **Geldtransit:** Ein Transitkonto je Zahlungsanbieter, plus das Konto für Gebühren.
4. **Debitoren:** Sammeldebitor oder Einzeldebitoren, und ab welcher Nummer.
5. **Belege:** Ob die Steuerkanzlei DATEV Unternehmen online nutzt und Belege per Beleglink erwartet.
6. **Stichtag:** Ab welchem Monat der neue Weg gilt, damit kein Monat doppelt oder gar nicht gebucht wird.
7. **Vorkasse:** Ob Banküberweisungen aus dem Shop gebucht werden oder nur vom Kontoauszug.

Mit diesen Antworten lässt sich jeder Export so einstellen, dass die Steuerkanzlei ihn ohne Nacharbeit importiert. Welche Wege es bei der Rechnung selbst gibt, steht unter [WooCommerce Rechnung erstellen](https://rechnungskit.de/wissen/woocommerce-rechnung). Was der fertige Export enthält, zeigt [DATEV-Export für Onlineshops](https://rechnungskit.de/loesung/datev-export).

## Häufige Fragen

### Hat WooCommerce einen DATEV-Export?

Nein. WooCommerce kann unter Analytics Berichte als CSV herunterladen, das ist aber kein Buchungsstapel: Es fehlen Konten, Steuerschlüssel und der DATEV-Dateikopf. Für DATEV brauchst du ein Plugin, einen externen Dienst oder deine Steuerkanzlei, die die Daten von Hand kontiert.

### Welches Format braucht meine Steuerkanzlei?

In der Regel einen Buchungsstapel im DATEV-Format, oft EXTF genannt. Das ist eine CSV-Datei mit einem Kopf (Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahr, Sachkontenlänge) und einer Zeile je Buchung mit Umsatz, Soll/Haben, Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel, Belegdatum und Belegnummer. Kanzlei-Rechnungswesen liest sie über die Stapelverarbeitung ein.

### Warum stimmen PayPal- und Stripe-Gebühren nach dem Export nicht?

Weil sie nicht in der WooCommerce-Bestellung stehen. Die Gebühr behält der Zahlungsanbieter ein, sie steht nur in dessen Abrechnung. Ein Export, der ausschließlich Bestellungen liest, kennt deshalb weder Gebühren noch Auszahlungen. Dafür braucht es die Daten des Zahlungsanbieters und ein Geldtransitkonto je Anbieter.

### Sammeldebitor oder ein Debitor je Kunde?

Für reine Endkunden-Shops reicht meist ein Sammeldebitor. Einzeldebitoren lohnen sich, wenn du an Firmenkunden auf Rechnung verkaufst und offene Posten und Mahnungen je Kunde in DATEV führen willst. Entscheide das mit deiner Steuerkanzlei, bevor der erste Stapel importiert ist.

### Muss die Rechnung als Beleg mit nach DATEV?

Nach den GoBD braucht jeder Geschäftsvorfall einen Beleg. Am einfachsten ist ein Beleglink im Buchungsstapel, über den DATEV das Rechnungs-PDF an die Buchung hängt. Ohne Link ordnet die Steuerkanzlei die Rechnungen von Hand zu oder sucht sie bei Rückfragen in deinem Shop.

### Kann ich alte WooCommerce-Bestellungen nachträglich exportieren?

Mit Plugins und CSV meist ja, solange die Bestellungen im Shop liegen. Bei externen Diensten hängt es davon ab, wie weit sie Bestellungen und Zahlungen zurück abrufen. Wichtiger als der Rückblick ist ein klarer Stichtag: Ab einem Monat läuft alles über den neuen Weg, damit nichts doppelt gebucht wird.

## Quellen

- [DATEV Developer Portal: DATEV-Format](https://developer.datev.de/de/file-format/details/datev-format)
- [DATEV Hilfe 1034038: Buchungsstapel und Stammdaten im DATEV-Format importieren](https://www.datev.de/hilfe/1034038)
- [DATEV Hilfe 1003221: ASCII-Import, Feldbeschreibungen für Standardformate](https://www.datev.de/hilfe/1003221)
- [DATEV Hilfe 1020263: OSS-Verfahren in den DATEV-Rechnungswesen-Programmen](https://www.datev.de/hilfe/1020263)
- [DATEV: Buchungsdatenservice einrichten](https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/mydatev/datenservices/buchungsdatenservice-einrichten)
- [DATEV: Standard-Kontenrahmen SKR 03 und SKR 04](https://www.datev.de/web/de/berufsgruppenuebergreifend/ratgeber/rechnungswesen/datev-standard-kontenrahmen)
- [WooCommerce: Analytics und CSV-Download](https://woocommerce.com/document/woocommerce-analytics/)
- [Buchungsstapel Order Export for WooCommerce (WordPress.org)](https://wordpress.org/plugins/buchungsstapel-order-export-for-woocommerce/)
- [WooCommerce DATEV Export Plugin (DSCHOY GmbH)](https://woocommerce-export.de/de/)
- [GoBD: BMF-Schreiben vom 28.11.2019](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2019-11-28-GoBD.html)
- [GoBD: Zweite Änderung, BMF-Schreiben vom 14.07.2025](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2025-07-14-GoBD-2-aenderung.html)
- [§ 146 AO – Ordnungsvorschriften für die Buchführung](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__146.html)
- [§ 147 AO – Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__147.html)
- [§ 18j UStG – Besonderes Besteuerungsverfahren (OSS)](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__18j.html)
