# Shopify und DATEV: Schnittstelle, Export und Buchhaltung für Shopify-Shops

> Shopify bringt keinen eigenen DATEV-Export mit. Für die Buchhaltung braucht deine Steuerkanzlei aus dem Shop vier Dinge: die Rechnungen als Belege, die Erlöse je Steuersatz und Land, die Zahlungen je Zahlungsanbieter und die Auszahlungen samt Gebühren. Dafür gibt es drei Wege: Shopify-Berichte von Hand aufbereiten, eine Export-App, die Buchungsstapel erzeugt, oder ein Werkzeug, das Rechnung, Buchung und Beleg zusammen erstellt. Shopify Payments bucht man über ein Geldtransitkonto: Die Zahlung geht in voller Höhe hinein, Gebühr und Auszahlung gehen wieder hinaus, danach steht das Konto auf null.

Von Christian Häfner · Veröffentlicht am 03.11.2026

Quelle: https://rechnungskit.de/wissen/shopify-datev

Wer mit Shopify verkauft, hat die Zahlen im Shopify-Admin, die Steuerkanzlei braucht sie in DATEV. Dazwischen liegen mehr als Bestellungen: Rechnungen, Erlöse je Steuersatz, Zahlungen über mehrere Anbieter, Gebühren, gebündelte Auszahlungen, Erstattungen und oft Verkäufe ins EU-Ausland. Dieser Artikel zeigt, was davon wohin gehört und welche Wege es gibt, es nach DATEV zu bringen.

## Was die Steuerkanzlei aus Shopify braucht {#bedarf}

Für einen Monat Shopify braucht deine Steuerkanzlei vier Dinge:

1. Die Rechnungen als Belege: Jede Buchung braucht einen Beleg, und die Belege musst du aufbewahren ([§ 147 Abs. 1 AO](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__147.html)). Für Bestellungen von Unternehmen ist eine Rechnung mit den Pflichtangaben vorgeschrieben ([§ 14 Abs. 2 und 4 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html)).
2. Die Erlöse getrennt nach Steuersatz und Land, also 19 %, 7 %, steuerfreie EU-Lieferungen und OSS-Umsätze auf eigenen Konten.
3. Die Zahlungen je Anbieter, damit jede Rechnung als bezahlt gilt und offene Posten stimmen.
4. Auszahlungen und Gebühren, damit der Eingang auf dem Bankkonto erklärt ist.

Shopify liefert davon die Bestellungen und die Berichte zu den Auszahlungen. Was fehlt, ist die Übersetzung in Buchungssätze mit Konten und Steuerschlüsseln, im DATEV-Format und mit dem Beleg an jeder Buchung.

## Drei Wege zum DATEV-Export {#wege}

<figure class="rk-fig" aria-labelledby="sd-fig-wege">
<div class="rk-fig-head">
<div class="rk-fig-eyebrow">Vergleich · Shopify nach DATEV</div>
<div class="rk-fig-title" id="sd-fig-wege">Wer schreibt die Rechnung, wer die Buchung?</div>
</div>
<div class="rk-fig-cases">
<div class="rk-fig-case">
<div class="rk-fig-case-title">Von Hand</div>
<div class="rk-fig-case-ex">Shopify-Berichte als CSV exportieren und in einer Tabelle zu Buchungen aufbereiten. Rechnungen kommen aus Shopify oder einer Rechnungs-App.</div>
<div class="rk-fig-result"><span class="rk-fig-result-label">Aufwand</span><span class="rk-fig-result-value">jeden Monat</span></div>
</div>
<div class="rk-fig-case">
<div class="rk-fig-case-title">Export-App</div>
<div class="rk-fig-case-ex">Eine App erzeugt aus den Shopify-Daten einen DATEV-Buchungsstapel. Die Rechnungen schreibt eine zweite App oder Shopify selbst.</div>
<div class="rk-fig-result"><span class="rk-fig-result-label">Aufwand</span><span class="rk-fig-result-value">zwei Werkzeuge</span></div>
</div>
<div class="rk-fig-case">
<div class="rk-fig-case-title">Rechnung und Buchung zusammen</div>
<div class="rk-fig-case-ex">Ein Werkzeug erstellt die Rechnung, bucht sie und legt sie als Beleg an die Buchung. Zahlungen und Auszahlungen kommen dazu.</div>
<div class="rk-fig-result"><span class="rk-fig-result-label">Aufwand</span><span class="rk-fig-result-value">ein Werkzeug</span></div>
</div>
</div>
<figcaption>Alle drei Wege enden im selben Ziel: einem Buchungsstapel, den deine Steuerkanzlei in DATEV importiert. Sie unterscheiden sich darin, wer die Rechnungen schreibt und ob Beleg und Buchung zusammenpassen.</figcaption>
</figure>

Von Hand geht es bei wenigen Bestellungen. Mit jedem weiteren Zahlungsanbieter, jeder Erstattung und jedem EU-Land wächst die Tabelle, und Fehler fallen erst beim Abgleich mit der Bank auf.

Export-Apps übernehmen die Buchungen, lassen aber offen, woher die Rechnungen kommen. Das gilt auch für den [Datenservice Zahlungsdienstleister für Shopify](https://www.datev.de/web/de/marktplatz/datev-datenservice-zahlungsdienstleister-fuer-shopify) von DATEV: Er bringt die Zahlungsdaten ins Rechnungswesen und ordnet sie Rechnungsbuchungen zu, die vorher entstanden sein müssen. Dafür brauchst du eine zweite App oder die Rechnungsfunktion von Shopify, und ab 2027 beziehungsweise 2028 müssen Rechnungen an Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen sein (mehr unter [Shopify Rechnung erstellen](https://rechnungskit.de/wissen/shopify-rechnung)). Wie zwei bekannte Export-Apps im Vergleich aussehen, zeigen die Seiten zu [Pathway Solutions](https://rechnungskit.de/vergleich/pathway-solutions) und [AccountOne](https://rechnungskit.de/vergleich/accountone).

Rechnung und Buchung zusammen heißt: Dieselbe Rechnung, die dein Kunde bekommt, ist der Beleg der Buchung. Abweichungen zwischen Rechnungs-App und Buchungsstapel kann es dann nicht geben.

## Shopify Payments buchen: über das Geldtransitkonto {#shopify-payments}

Shopify Payments zahlt nicht jede Bestellung einzeln aus. Die Zahlungen sammeln sich, Shopify zieht die Gebühren ab und überweist den Rest gebündelt auf dein Bankkonto. Auf dem Kontoauszug steht dann eine Summe, hinter der viele Bestellungen, Gebühren und Erstattungen stecken.

In der Buchhaltung bildet ein Geldtransitkonto diese Zwischenstation ab. Es nimmt jede Zahlung in voller Höhe auf, gibt die Gebühr an den Aufwand und die Auszahlung an die Bank ab. Stimmt alles, steht es danach auf null.

<figure class="rk-fig" aria-labelledby="sd-fig-fluss">
<div class="rk-fig-head">
<div class="rk-fig-eyebrow">Beispiel · eine Bestellung über 119,00 €</div>
<div class="rk-fig-title" id="sd-fig-fluss">Von der Bestellung über das Geldtransitkonto auf die Bank</div>
</div>
<div class="rk-fig-body">
<div class="rk-fig-flow">
<div class="rk-fig-flow-col">
<div class="rk-fig-flow-label">Kunde zahlt</div>
<div class="rk-fig-srcs"><span class="rk-fig-src"><img class="rk-fig-logo" src="/logos/stack/shopify.svg" alt="" width="18" height="18">Shopify Payments</span></div>
<div class="rk-fig-out"><span class="rk-fig-out-head">119,00 €</span><span class="rk-fig-note">Erlös 100,00 € plus 19,00 € Umsatzsteuer, laut Rechnung</span></div>
</div>
<div class="rk-fig-arrow" aria-hidden="true"><svg viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"><path d="M5 12h14M13 6l6 6-6 6"/></svg></div>
<div class="rk-fig-flow-col is-core">
<div class="rk-fig-flow-label">Geldtransit Shopify Payments</div>
<ol class="rk-fig-steps">
<li><strong>Zahlung kommt an</strong>+119,00 €, gegen die Forderung an den Kunden</li>
<li><strong>Shopify behält die Gebühr</strong>−2,00 € an Nebenkosten des Geldverkehrs</li>
<li><strong>Shopify zahlt aus</strong>−117,00 € an die Bank</li>
<li><strong>Saldo</strong>0,00 €</li>
</ol>
</div>
<div class="rk-fig-arrow" aria-hidden="true"><svg viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round"><path d="M5 12h14M13 6l6 6-6 6"/></svg></div>
<div class="rk-fig-flow-col">
<div class="rk-fig-flow-label">Ergebnis</div>
<div class="rk-fig-out"><span class="rk-fig-out-head">Bank</span><span class="rk-fig-note">117,00 € als Teil einer Sammelauszahlung</span></div>
<div class="rk-fig-out"><span class="rk-fig-out-head">Aufwand</span><span class="rk-fig-note">2,00 € Gebühr</span></div>
<div class="rk-fig-out"><span class="rk-fig-out-head"><img class="rk-fig-logo" src="/logos/stack/datev.svg" alt="" width="18" height="18">DATEV</span><span class="rk-fig-note">drei Buchungen, das Geldtransitkonto steht danach auf null</span></div>
</div>
</div>
</div>
<figcaption>Die Gebühr ist ein Beispielwert. Welchen Satz du zahlst, steht in deinem Shopify-Tarif. Eine echte Auszahlung fasst die Zahlungen mehrerer Bestellungen zusammen.</figcaption>
</figure>

Im DATEV-Standardkontenrahmen heißt das Konto Geldtransit, im SKR03 mit der Nummer 1360, im SKR04 mit 1460. Gebühren buchen die meisten Steuerkanzleien auf Nebenkosten des Geldverkehrs (SKR03 4970, SKR04 6855). Welche Konten und Steuerschlüssel gelten, entscheidet deine Steuerkanzlei.

Die Rechnungen, die Shopify dir für Abo und Apps stellt, sind etwas anderes: Eingangsrechnungen über deine Kosten, die du wie andere Lieferantenrechnungen an die Steuerkanzlei gibst. Erbringt ein Unternehmen aus dem EU-Ausland die Leistung, schuldest du die Umsatzsteuer darauf in der Regel selbst ([§ 13b Abs. 1 und 5 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__13b.html)). Wer der Aussteller ist und welcher Hinweis gilt, steht auf der Rechnung.

## Klarna, PayPal und andere Anbieter neben Shopify Payments {#weitere-anbieter}

Viele Shops bieten neben Shopify Payments PayPal oder Klarna an. Läuft eine Zahlart über ein eigenes Konto beim Anbieter, zahlt dieser Anbieter auch selbst aus, auf eigenen Wegen und zu eigenen Terminen. Für die Buchhaltung heißt das: ein eigenes Geldtransitkonto je Anbieter, jeweils mit Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen.

Schwieriger als das Buchen ist das Zuordnen. Eine PayPal- oder Klarna-Zahlung muss zur richtigen Shopify-Bestellung finden, sonst bleibt die Rechnung offen und das Geldtransitkonto geht nicht auf. Shopify gibt die Bestellnummer nicht immer an den Anbieter weiter. Bei PayPal steht in einem Teil der Zahlungen stattdessen ein Schlüssel der Checkout-Sitzung, bei Klarna als Zahlungs-App im Checkout ist es immer die Sitzung. Eine Zuordnung über Betrag und Uhrzeit ist dann unsicher, weil zwei Kunden denselben Betrag zahlen können. Verlässlich ist die Referenz, die Shopify an der Bestellung speichert: die PayPal-Transaktionsnummer beziehungsweise die Sitzung, die auch Klarna kennt.

Bietet dein Shop Klarna über Shopify Payments an, steckt die Zahlung in der Shopify-Payments-Auszahlung, und es bleibt beim Geldtransitkonto für Shopify Payments. Beide Varianten im Vergleich zeigt [Shopify Payments und Klarna](https://rechnungskit.de/wissen/shopify-payments-klarna).

## Erstattungen und Stornos {#erstattungen}

Erstattest du eine Bestellung, sind zwei Dinge zu buchen: die Korrektur des Erlöses und die Rückzahlung über den Anbieter. Eine bereits ausgestellte Rechnung wird nicht geändert, sondern mit einer Stornorechnung oder Rechnungskorrektur ausgeglichen (mehr unter [Rechnungskorrektur](https://rechnungskit.de/wissen/rechnungskorrektur)). Die Rückzahlung bucht auf dasselbe Geldtransitkonto wie die Zahlung und mindert die nächste Auszahlung.

Bei Shopify Payments steht eine Erstattung in der Auszahlung unter einer eigenen Transaktionsnummer, die nicht zur ursprünglichen Zahlung passt. Zuordnen lässt sie sich über die Bestellung, die Shopify an jeder Buchung mitliefert.

## Kassenverkäufe mit Shopify POS {#pos}

Verkaufst du auch im Laden mit Shopify POS, gelten für die Kasse eigene Regeln: Die Aufzeichnungen müssen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) geschützt sein, und der Kunde bekommt einen Kassenbon ([§ 146a Abs. 1 und 2 AO](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__146a.html)). Das erledigt die Kassen-App, die auch Tagesabschluss und Kassenbuch führt und die Kassenumsätze bucht.

Für die Buchhaltung ist wichtig, dass ein Kassenverkauf nicht noch einmal als Online-Umsatz mit Rechnung auftaucht. Gleichzeitig zahlt Shopify Payments Kartenzahlungen aus dem Laden und aus dem Onlineshop in derselben Auszahlung aus. Wie der Kassenanteil darin gegen die Buchungen der Kassen-App verrechnet wird, legst du am besten mit deiner Steuerkanzlei fest.

![Rechnungskit, Belegregeln, Karte „Kassenverkäufe (Shopify POS)“: Erklärung, dass die Kassen-App Kassenverkäufe mit TSE samt Kassenbon, Tagesabschluss und Kassenbuch bucht, darunter die Verbindung nordlicht-kaffee.myshopify.com mit der Auswahl „Bitte auswählen“ und dem Hinweis, dass Kassenverkäufe angehalten werden und keinen Beleg bekommen, bis du entscheidest](https://rechnungskit.de/docs/shopify/shopify-7-kasse.png "1904x538")

## EU-Verkäufe und OSS {#oss}

Verkaufst du an Privatkunden in anderen EU-Ländern und liegst über der Schwelle von 10.000 Euro, trägt die Rechnung den Steuersatz des Kundenlands. In DATEV gehören diese Umsätze auf eigene Erlöskonten, gemeldet werden sie nicht in der Voranmeldung, sondern einmal im Quartal in der OSS-Meldung beim BZSt ([§ 18j UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__18j.html)). Fristen und Abgabe erklärt der Artikel zur [OSS-Meldung](https://rechnungskit.de/wissen/oss-meldung), die Schwelle der Artikel zum [OSS-Verfahren](https://rechnungskit.de/wissen/oss-verfahren).

## Shopify und DATEV mit Rechnungskit {#rechnungskit}

Rechnungskit verbindet sich als App mit deinem Shop und erstellt zu jeder Bestellung die Rechnung, als E-Rechnung im Format ZUGFeRD. Am Monatsende entstehen daraus zwei DATEV-Buchungsstapel im SKR03 oder SKR04: einer für die Erlöse, einer für Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen.

![Rechnungskit, DATEV-Export für Juli 2026, Erlöse: Monatsübersicht im SKR04 mit 29 Belegen, netto 1.617,70 €, USt 243,06 €, brutto 1.860,76 €, Erlöse nach Steuersatz und Konto (19 % auf 4400, 7 % auf 4300, OSS für NL, BE und FR auf 4320 mit BU 240), Buchungstypen und Soll/Haben; darunter Bereit zum Export? mit Jeder Buchungstyp hat ein Konto und Für diesen Monat gibt es noch keinen Stapel, die eingeklappten Buchungen und der Knopf Entwurf für Juli 2026 erstellen](https://rechnungskit.de/docs/datev/datev-vorschau-erloese.webp "1600x1601")

So läuft es im Einzelnen:

- Shopify Payments erkennt Rechnungskit über die Shop-Verbindung, mit Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen. PayPal und Klarna verbindest du zusätzlich, jeder Anbieter läuft auf einem eigenen Geldtransitkonto.
- PayPal- und Klarna-Zahlungen ordnet Rechnungskit über die Referenz an der Shopify-Bestellung zu, nicht über Betrag und Uhrzeit.
- Jede Auszahlung wird in ihre Positionen zerlegt und geprüft. Passt etwas nicht, siehst du eine Aufgabe statt einer stillen Rundung.
- Erstattungen im Shop erzeugen die Stornorechnung und die Rückzahlungsbuchung.
- Kassenverkäufe aus Shopify POS fakturiert Rechnungskit für neue Verbindungen nicht. Deren Zahlungen bleiben für den Auszahlungs-Abgleich sichtbar, zählen aber nicht als Umsatz.
- Auf Wunsch liegen die Rechnungen als Belege im DATEV-Paket, und jede Buchung zeigt per Beleglink auf ihren Beleg.

Deine Steuerkanzlei kann die Exporte über einen eigenen Zugang abholen und die Konten selbst einstellen. Mehr zur Verbindung steht unter [Shopify-Integration](https://rechnungskit.de/integrationen/shopify), zum Export unter [DATEV-Export](https://rechnungskit.de/funktionen/datev-export) und die Schritt-für-Schritt-Hilfe für Steuerkanzleien unter [DATEV für Steuerkanzleien](https://rechnungskit.de/docs/steuerkanzlei/datev-steuerkanzlei).

## Häufige Fragen

### Gibt es eine offizielle DATEV-Schnittstelle von Shopify?

Shopify selbst exportiert nicht im DATEV-Format. Die Verbindung entsteht über eine App aus dem Shopify App Store oder dem DATEV-Marktplatz oder über ein Werkzeug wie Rechnungskit, das einen DATEV-Buchungsstapel im Format EXTF schreibt. Den Stapel importiert deine Steuerkanzlei in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen. Von DATEV selbst gibt es außerdem den [Datenservice Zahlungsdienstleister für Shopify](https://www.datev.de/web/de/marktplatz/datev-datenservice-zahlungsdienstleister-fuer-shopify). Er überträgt die Shopify-Zahlungsdaten und ordnet sie Rechnungsbuchungen zu, schreibt aber keine Rechnungen.

### Reicht der Bericht über die Shopify-Payments-Auszahlungen für die Buchhaltung?

Er reicht für die Bankseite, für die Erlöse nicht. Die Auszahlung zeigt, welche Zahlungen, Gebühren und Erstattungen in einer Überweisung stecken. Für jede Bestellung an Unternehmen brauchst du außerdem eine Rechnung mit den Angaben nach [§ 14 Abs. 4 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html), und die Erlöse müssen nach Steuersatz und Land getrennt gebucht werden.

### Wie buche ich die Rechnungen, die Shopify mir für Abo und Apps stellt?

Das sind Eingangsrechnungen, unabhängig von den Verkäufen im Shop. Prüf auf der Rechnung, wer sie ausstellt und welcher Steuerhinweis darauf steht. Erbringt ein Unternehmen aus dem EU-Ausland die Leistung, schuldest du die Umsatzsteuer darauf in der Regel selbst ([§ 13b Abs. 1 und 5 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__13b.html)). Wie das gebucht wird, legt deine Steuerkanzlei fest.

### Brauche ich für Shopify ein eigenes Geldtransitkonto?

Vorgeschrieben ist das nicht, aber üblich: ein Geldtransitkonto je Zahlungsanbieter. Nur so siehst du am Monatsende, ob Shopify Payments, PayPal oder Klarna noch etwas schuldet. Im DATEV-Standardkontenrahmen heißt das Konto Geldtransit, SKR03 1360 und SKR04 1460, weitere Anbieter bekommen die folgenden Nummern.

### Wie kommen ältere Shopify-Bestellungen in die Buchhaltung?

Für Monate vor dem Wechsel bleibt das bisherige Verfahren zuständig. Rechnungskit beginnt mit einem festen Belegstart und übernimmt Bestellungen ab diesem Tag. Details zur Verbindung stehen in der [Hilfe zu Shopify](https://rechnungskit.de/docs/integrationen/shopify).

## Quellen

- [§ 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen (Abs. 4 Pflichtangaben)](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html)
- [§ 13b UStG – Leistungsempfänger als Steuerschuldner](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__13b.html)
- [§ 146a AO – Ordnungsvorschrift für elektronische Aufzeichnungssysteme](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__146a.html)
- [§ 147 AO – Aufbewahrung von Unterlagen](https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__147.html)
- [§ 18j UStG – OSS-Verfahren](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__18j.html)
